Mittwoch, 31. August 2005
Wilhelmshavener Fu?g?ngerzone. Jetzt mit Unterbodenbeleuchtung, muss nur noch blinken, gl?cklich macht es ja schon. 
Mittwoch, 31. August 2005
Heute nur die Tagesliste..
Montag, 29. August 2005
Zugegeben, viel erwarten darf man nicht, wenn zwei derart medial kontrovers behandelte Gestalten in einem Zimmer zum Interview geladen werden. Andererseits hat man aber das Gef?hl, dass gerade dies den beiden zu gefallen scheint, wieso sonst w?ren sie am Sonntag auch noch bei Frau Christiansen gewesen, Wahre Liebe, nur unter M?nnern  Also, was steht nun in diesem brav umworbenem Wortgefecht zweier oftmals geifernder Lichtgestalten (vor allem im Rampenlicht), deren politische Ansichten euphemistisch ausgedr?ckt diametral zueinander stehen? Eigentlich eine gro?e Blase. Siehe hier, viele v?llig zusammenhangslose Aussagen, schnell mit einem Quentchen kurzsichtiger Logik verkn?pft, um auch im n?chsten Satz gut da zustehen. Willkommen in der Politik der ganz Gro?en, da wo beide hinwollen. Neidlos anerkennen muss der geneigte Leser allerdings, das all dies h?chst unterhaltsam verpackt ist. Zwischendurch hat man das Gef?hl, sich in einer Halbzeitpause mit dem dynamischen Duo Netzer und Delling zu befinden. Kostproben: Lafontaine: Jawohl, Herr Oberlehrer. Lafontaine: Die Menschen ... sind nicht frustriert. Sie sind entt?uscht und verzweifelt. - Achsoooo Lafontaine: Es w?re f?r Deutschland das beste, wenn auch Sie keine Verantwortung mehr tragen w?rden. ... einige Abs?tze sp?ter Lafontaine: Was soll die Diffamierung? - Interessant Interessanterweise wollen laut einer Umfrage von TNS Infratest 83%, dass Herr Stoiber bayrischer Ministerpr?sident bleibt, so denn die Wahl gewonnen wird. Na, das ist doch R?ckhalt f?r den Aufstieg, oder etwa nicht? Den gesamten Artikel gibt es im Spiegel Nr. 35 auf den Seiten 26-34. Viel Spa?!
Sonntag, 28. August 2005
Im Folgenden etwas technisch, also die nicht interessierten Leser k?nnen gleich wieder abspringen.  Da ich vor diesem Wochenende weder von Bluetooth, von Bluetooth unter Linux noch von Bluetooth Software unter Linux auch nur ansatzweise eine Ahnung hatte, habe ich erstmal munter durch die Gegend gesucht. Dank medialem Aufsehen in einigen Security Advisories vor kurzem wu?te ich wenigstens, wie der Bluetooth Stack unter Linux hei?t. Also, USB Bluetooth Dongle von MSI gekauft, angeschlossen, und siehe direkt mit hciconfig hci0 erkannt. Plug'N'Play unter Linux, ich bin begeistert. Als n?chsten kamen dann die KDE Bluetooth Tools dran. Netterweise existiert da eine APT-Zeile f?r, so dass das Installieren zur Nebenbesch?ftigung wurde. deb http://fred.hexbox.de/debian ./ Danach kann man bequem den kdebluetoothd starten - bei Erstanmeldung PIN Eingabe nicht vergessen - und schon kann man mit konqueror auf sein Handy zugreifen und via OBEX Dateien kopieren. Sehr nett. Via obexftp kann man auch ?ber die Kommandozeile auf die Inhalte des Telefons zugreifen. Aber, das reicht mir nat?rlich nicht. Ich will mein Handy mit meinen Kontakten in Evolution syncen. Gibt's nat?rlich nichts f?r. Aber, es gibt gammu, und es gibt python bindings f?r gammu. Also, das heisst dann wohl, selbst ist der Mann. Abgesehen davon dass ich von python relativ wenig Ahnung habe, und ich keine Lust habe, abseits der Arbeit zu programmieren, k?nnte das irgendwann was werden . Folgend einige Tipps f?r diejenigen die es probieren wollen, ich teste gerne. Apt Zeile f?r gammu f?r sid, python bindings auch dabei: deb http://debian.cihar.com/ unstable gammu
deb-src http://debian.cihar.com/ unstable gammu Hier meine gammurc [gammu] port = 00:11:22:33:44:55 connection = bluerfphonet logfile = /tmp/gammulog logformat = textall model = 6230 Und dank der wirklich genialen Doku von evolution-addressbook-export, welches obleich existierendem Kommandozeilenparameter noch nicht nach CSV exportieren kann, ist mir dann durch Try-and-Error auch aufgefallen, dass man nicht nur das Hauptadressbuch exportieren kann, sondern durch Angabe des genauen Dateinamens mitsamt Pfad (nicht des Namens) auch die anderen. Herauszufinden via evolution-addressbook-export -l. Wenn mir jetzt noch wer sagt, wie ich meine Appointsments aus evolution exportieren kann, w?re ich fast happy. Gna, w?r ich nach Bremen umgezogen, h?tte ich abends wenigstens eine sinnvolle Besch?ftigung gehabt.
Samstag, 27. August 2005
Es wird immer schlimmer. Die Anschl?ge in Londen haben eine unglaubliche katalysatorische Funktion auf die Nutzung von Kameras und die M?glichkeit/Notwendigkeit von ?berwachung im Generellen bewirkt, obwohl sie die Anschl?ge nicht verhindern haben k?nnen. Was hilft es, zu wissen, wer sie ver?bt hat, wenn dutzende Menschen tot sind? Es sei denn, es ist wichtig f?r die Politik, einen greifbaren S?ndenbock f?r die Medien zu positionieren, auf den man leicht und unproblematisch mit dem Finger zeigen kann, um die wahren Ursachen solcher Taten demagogisch zu maskieren. ?berall und nirgends wird es gefordert, die Hetze in Hamburg wird gar Erfolg f?r die Video?berwachung verbucht, man sollte all dies als wirklich perfekte Marketingmaschinerie der letzten Wochen pro CCTV sehen. Die Hamburger Morgenpost hat einen leichten Artikel ?ber das Thema mit dem Titel "Droht uns jetzt die totale ?berwachung". Nein, die droht uns nicht mehr, die haben wir schon. Der Rest ist K?r. Und damit die Kameras es immer sch?n einfach haben - das ist nur der Anfang, der Schritt zur Face Recognition wird flie?end und unauff?llig sein, sobald die Kameras in f?r den Staat ausreichenden Quantit?ten installiert sind - gibt es in EU-L?ndern Gesetze, die verbieten, sich unidentifizierbar in der ?ffentlichkeit zu bewegen.
Samstag, 27. August 2005
schlagzeilen setzen jede wahrheit ausser kraft reporter bringen wortgewandt die l?ge an die macht sprache wird ben?tzt um zu manipulieren Fiva MC - Schlagzeilen
Samstag, 27. August 2005
Dank neuem Handy musste ich heute morgen nach Fedderwardergroden zu mindfactory, um mir einen USB Bluetooth Dongle zu kaufen. Also, rein in den Bus und ab daf?r. Zuerst aber, ein kurzer Einschub ?ber Fedderwardergroden, kurz F'groden: Es handelt sich bei diesem n?rdlichen Stadtteil um ein schmuckloses Viertel, dessen H?user alle gleich aussehen, welches als Auffangbecken f?r startende Studenten dient, und in dem man ohne Auto g?nzlich aufgeschmissen ist. Die Fu?g?ngerzone besteht aus einer gro?en Kreuzung mit Supermarkt, Optiker, Apotheke, einer sehr gro?en, stets gef?llten Pommesbude, einem Kiosk, und einigen anderen kleinen Gesch?ften. Wer hier wohnt oder aufw?chst, denkt wohl eher an Flucht, denn an Wohnkultur. Innerhalb dieses Viertels, 10km vom Stadtkern entfernt, ist man hier auch dank ?PNV auch am Wochenende schlichtweg verloren in der Monotonie der Stra?en und H?user. Ich selber habe das erste Jahr meines Studiums dort verbracht, es ist g?nstig und ich hatte noch ein Auto, so dass das ?berleben gesichert war. Zur?ck zum Bus. Vor mir, ein Serbe, der eine heimatliche Zeitung liest. Als ich versuchte, ihn anzusprechen, was der Artikel ?ber Radovan Karadzic erz?hlt, konnten wir uns leider mangels Sprachkenntnisse nur bruchst?ckhaft unterhalten, und ich wurde auch nicht schlauer als vorher. Der spannende Teil aber spielte sich direkt hinter meinem Sitzplatz ab, ein Elternpaar, 2 kleine Kinder. Die Mutter beleidigt das eine Kind fortw?hrend, dass es so klein sei, weil sie nicht das richtige "essen tut", der Vater wirft ein, dass auch der von der Mutter verschriebene Frischk?se(!) nicht hilft. Nunja, denke ich mir, vielleicht nur eine Laune des Moments. Irgendwann wendet sich die Mutter ab, und das andere Kind fragt, ob es ihr nicht gut geht. Daraufhin p?belt der Vater los, es liege "an dir, dass es Mama nicht gut geht. Du bist schuld! Halt doch einmal, nur f?r 5 Minuten, die Klappe!". Als Abschluss, bevor das f?r mich nun personifizierte Familiengl?ck den Bus verlie?, sagte die Mutter noch v?llig lustlos und unmotivert, das nun doch endlich entschieden werden soll, was gekocht wird, und falls es keine Antwort gebe, koche sie gar nichts. Willkommen in der Sekt-oder-Selters Erziehung. Was muss passieren, damit man so mit seinen Kindern umgeht. Viel schlimmer ist, dass ich nicht weiss, was passieren muss, damit man nicht mehr so mit seinen Kindern umgeht. Wenn Kinder so lieblos gro?werden, muss man sich nicht ?ber die zunehmende Verrohung unserer Gesellschaft wundern. Wo ist das Rezept gegen sowas? Nach dem Ausstieg l?chelten mich dann mit der ?blichen Selbstverst?ndlichkeit die Wahlplakate an. Aber halt, hier fehlt doch was! Richtig, es gibt keine Wahlplakate, die das Wort Reformen beinhalten, wohl eine Nachwirkung des inzwischen schlechten Image eben jenen Wortes in bildungsfernen Schichten (bis jetzt das Unwort des Jahres f?r mich). "Einer von uns. Einer f?r euch", so wirbt der parteilose Handwerksmeister, der mich mit seiner Sonnenbrille auf dem Wahlplakat eher an einen Maulwurf denn an einen Politiker erinnert. Die ?blichen populismusgeschw?ngerten Wahltiraden verteilen sich auf dem Rest der Kreuzung, dem Zentrum des Viertels. Willkommen in F'groden!
Freitag, 26. August 2005
MedienTerrorKrieg - Zum Kriegsparadigma des 21. Jahrhunderts ist in der Telepolis Reihe des Heise Verlags erschienen, und schon etwas ?lter, aus 2002. Es handelt sich um einzelne Artikel mehr oder weniger bekannter TP-Autoren wie Florian R?tzer oder Goedart Palm. Die einzelnen Artikel gehen auf bestimmte Geschehnisse nach den Anschl?gen auf das WTC ein, die Reaktion der Medien, die Macht von al-Dschasira, Reaktionen der USA, Kriegsm?glichkeiten, Kriege der Zukunft und Cyberterror und noch einiges anderes. Das Jahr der Herausgabe ist dem Buch jedenfalls nicht anzumerken. Absoluter Lesetipp sind die Artikel von Goedart Palm, die einerseits zwar in ihrer sprachlichen Komplexit?t sehr stark herausstechen (vor allem der erste), andererseits aber genau dadurch sehr bindend an den Leser (zumindest an mich) sind. Gerne mehr davon. Das Buch bekommt man gebraucht f?r knapp die H?lfte bei amazon, Kauftipp!
Freitag, 26. August 2005
Nach 5 Tagen fr?haufstehen ist klinisch tot gar kein Ausdruck... H?tte doch besser umziehen sollen, dann bleibt einem Bahnfahrt inklusive extremen Bildzeitungsvernebelungsfaktor erspart. Oder der IQ als Imagewerbung. Halloooooo? 2 Tage nach meinem Linux-Netzwerk Post direkt die ersten Referer darauf. Leider wohl auch niemand mit L?sung, oder es handelt sich um eher introvertierte Personen.  Wie auch immer, der Information-Warfare der Bildzeitung geht auch im Wahlkampf weiter oder eben nicht, die Automatisierung schreitet immer weiter vor (nur f?r M?nner  3d Advertising - sieht wirklich stark aus.
Donnerstag, 25. August 2005
Kurz und schmerzlos, as usual...
Mittwoch, 24. August 2005
In der Hoffnung, das einige Leute das Problem ergoogeln und eventuell dann eine L?sung finden...  Hardware: Netgear WG 511 (Interne Revision 3.0 statt 2.0, made in China statt in Taiwan, daher nicht lauff?hig mit nem Standardkernel, scheint also ein echter Etikettenschwindel zu sein, da die Karte nicht mehr viel mit dem urspr?nglichen Produkt zu tun hat). Das Problem kann hier nachgelesen werden Software: ndiswrapper mit dem Treiber von der CD. Funktioniert super. Hab nun mein wlan0 interface Software: wpasupplicant. Hier liegt das Problem. Ich hatte mir den WPA-Supplicant installiert, um unabhaengig von der Location mein WLAN dynamisch konfiguriert zu kriegen. Ab und an habe ich jetzt das Problem, dass meine Netzwerkconnection steht, oder ich keine neuen Verbindungen aufbauen kann. Wenn ich dann ifup wlan0 ausf?hre und anschlie?end den WPA-Supplicant neustarte, steht mein gesamtes System. Kernel ist 2.6.12.4 - mit welchem ich ?brigens auch nicht mehr brennen kann, ohne dass der Rechner steht... Irgendwie alles sehr nervig und ?rgerlich gerade
Mittwoch, 24. August 2005
Mal wieder die Kurzfassung heute, am Wochenende wird wieder richtig gearbeitet. Das Schlimmste des Tages ist, dass ich Frau Merkel verpasse, die gerade hier in der Stadt ist und mit Sicherheit eine flammende Rede ?ber die n?tigen Ver?nderungen im Staate Deutschland h?lt. Welch Verlust.
Dienstag, 23. August 2005
Nichts grosses heute. Die M?digkeit...
Montag, 22. August 2005
Von wegen, nur die Jugend hat was mit Cannabis zu schaffen...
Montag, 22. August 2005
Nachdem ich auf der Arbeit mit Evolution in Kontakt gekommen bin, habe ich mich entschlossen, das auch mal zu Hause zu testen (4 IMAP Accounts sind irgendwie ?bersichtlicher zu lesen). So hat man jetzt seine gesamten Kontaktlisten (Handy, Geburtstagskalendar, IM-Kontakte) in einer Liste. Das hat zum einen Vorteile, so werde ich mir, wenn denn mein neues Handy da sein sollte, Skripte basteln oder suchen, um den Kalendar zu syncen und Nummern in das Telefonbuch zu schreiben. Zum Anderen aber habe ich doch Kopfschmerzen, all das Zeug (Marketer w?rden ihrem Arm f?r derartige Networkingresourcen opfern, on- und offline Daten in Einem) unverschl?sselt auf meinem Rechner rumliegen zu lassen. Ergo: Das evolution Vereichnis muss dann wohl oder ?bel in einen encfs gesch?tztes Verzeichnis wandern. Wie macht denn der durchschnittliche Leser dass mit seinen Kontakten, auch wenn diese vorwiegend privater Natur sind?
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