Dienstag, 31. Oktober 2006
Endlich mal wieder ein book review. Diesmal beraten und verkauft von Thomas Leif. Wer etwas neues erwartet wird leider enttäuscht. Das Buch berichtet ziemlich oberflächlich und schweift irgendwann in der Mitte ab. Auf einmal wird eine gewisse Lobbyarbeit gegen die INSM betrieben, dann wird die Objektivität der Medien angezweifelt. Etwas sprunghaft und am Thema vorbei. Desweiteren wäre die Wahrung der Objektivität hier zu nennen. Wer mal auf den Verlag dieses Buches achtet, weiss zeitgleich, dass dieser Verlag eine extrem finanzstarke und immens einflußreiche Stiftung im Konzern hat (u.a. Stichwort CHE, aber da gibt es ja noch viel mehr). Warum wird dann über die INSM berichtet? Nunja, wie auch immer, so wirklich empfehlen kann ich dieses Buch nicht, aber es hat mich auf die Idee für eine interessante Diplomarbeit gebracht, gerichtet an sich für Politik begeisternde Frauen. In dem Buch steht, die INSM zahlte auch Geld an die Brigitte für Artikel. "Lobbyismus in Wochenjournalen" wäre doch mal ein interessantes Thema. Also werte Medienwirte, wer hat noch keine Diplomarbeit
Montag, 30. Oktober 2006
- Hiphop: Das Weblog von Manuva (für Waxolutionistsfans ja mit Sicherheit ein Begriff), und ein dort gefundener Zeit-Artikel Rap dich reich
- defectivebydesign taggt jetzt amazon produkte, die drm Komponenten enthalten - ich sollte mal meine CD Sammlung durchgehen, Myballoon und Funeral for a friend wären dann auch dran
- War, what is it good for? Absolutely nothing. Jeden Tag ein neuer Artikel, der in vielen deutschen Medien oftmals zeitversetzt erscheint. Dass sich die Israelis in die Nesseln gesetzt haben, weil sie dummerweise ein deutsches Marineschiff mit Video- und Überwachungstechnik überflogen und mit Luftschüssen attackiert haben, ist ja inzwischen hinreichend bekannt - junge Piloten mit zuviel Testosteron und Langeweile oder israelisches Kalkül? Dass deutsche Schiffe aber auch saudi arabische Ölfabriken beschützen, davon liest man hier so rein gar nichts. Oder dass ein paar
Bauern Soldaten geopfert werden, um eine Flagge hissen zu können. Fast müßig zu erwähnen, dass es spuren von Uran-angereicherter Munition gibt. - In Holland (Klischeemodus: da ist ja alles viel liberaler) hat sich die Stadt Amsterdam gegen den Einsatz von elektronischen Wahlmaschinen entschieden. Andere Leute machen sich derweil Gedanken, wie man eine solche Wahlmaschine sicher designen könnte.
- Ganz andere Leute machen sich wiederum Gedanken, wie man am effektivsten gegen das Grundgesetz verstoßen kann. Funktioniert auch und ist weitaus einfacher als die Nummer mit den Wahlmaschinen.
Freitag, 27. Oktober 2006
Und damit verabschiede ich mich in ein Wochenende mit einem ziemlich geringen EDV-Anteil.
Mittwoch, 25. Oktober 2006
Heute während einer Präsentation, eines der Bullets: "Manueller Export ... wird automatisiert" - ahja (ok, der kam lustiger, als er an der Wand war). Aber "man sollte nicht unnötig in die Zukunft planen" fand ich auch witzig irgendwie.  - Hacker und Geheimdienste - ein ungleicher Wettlauf. Interessanter Kurzartikel über DRM und Encryption, und wieso Hacker DRM überwinden können, der Staat aber encryption nicht cracken kann.
- Pressefreiheit weltweit. Deutschland auf Platz 23 - ist ja noch weit vorne, ne...
- Wie man die Natur in der Schiffahrt nutzt, Teil eins und zwei
- Bericht der CCC Wahlbeobachtertruppe in Cottbus zwecks Monitoring der Wahlmaschinen
- Schäuble plant "Investitionen" (Oxymoronalarm!) in Höhe von 132 Millionen gegen Terror. Hochschulen finanzieren? Haushaltslöcher stopfen? Artikel genau lesen. Das soll staatliche Institutionen befähigen, sich in die Systeme anderer einzuhacken. AntiTerror, natürlich!
- Linux: Why Latex Beamer
- Analyse des SpamThru Trojaners, der einen Virenscanner nutzt, um unliebsame Konkurrenten vom Rechner zu putzen
Mein tageskonfuses Erlebnis: Ich bin heute in der FH gefragt worden, ob man lieber bei einem großen oder bei einem kleinen Unternehmen Diplomarbeit schreibt. Ich hab die Frage überhaupt nicht verstanden zuerst. Ich dachte immer, man sucht sich zuerst ein Thema (Spaß geht vor), und dann die passende Firma. Das geht allerdings nur, wenn man ein Thema hat. Ansonsten ist die Firmengröße wohl Kriterium Nummer zwei. Das berücksichtige ich natürlich ab jetzt... 
Dienstag, 24. Oktober 2006
Da ich gerade am recherchieren bin, im Folgenden mal ein paar Open Source BI Links. Und sollte, rein zufällig natürlich, jemand einen Diplomarbeitsplatz in eben jenem Bereich kennen, da greife ich gerne zu  - Die bekannteste Lösung ist mit Sicherheit pentaho
- Yale: Rapid protoyping of data mining applications
- Palo - Open Source MOLAP
- SpagoBI - platform for development of BI projects
- Weka3 - Dataa mining software in JAVA
- JasperIntelligence, basierend auf JasperReports
- Openi - Open Source web application for OLAP Reporting
Bitte die Liste vervollständigen 
Montag, 23. Oktober 2006
- Israel gibt Einsatz von Phosphorbomben zu. Das ist so ziemlich das ekehafteste Zeug, was es so gibt, und wurde in einer Zusatzerklärung zum Genfer Abkommen, die weder die USA noch Israel unterzeichnet haben, als verboten eingestuft. Der Wikipedia Eintrag zum Libanonkonflikt ist auch noch recht interessant.
- Notiz: Kopf oder Zahl sollte man nur mit belgischen Münzen spielen
- Lobbyisten in Ministerien - Sehr passend. Ich lese gerade beraten und verkauft
 - Ein Grund nicht in den BITKOM einzutreten: Äußerungen wie diese. Eine kleine Anmerkung noch zu den Big Brother Awards. Irgendwann ist zwar der Stream letzten Freitag abgebrochen, aber bis dahin war es eine einzige selbstgefällige Selbstbeweihräucherung, die für Neulinge auf dem Gebiet einfach nur abschreckend und langweilig wirken muss. Gerade dieser standupcomedy-artige Dauerapplausreigen nahmen der Sendung jegliche Seriösität. So interessiert das keine Sau...
- Linux: Nachfolger von Linneighborhood: pyNeighborhood
- Mein absoluter Tagesfavorit: Umdenken - eine traumhafte Fotocollage bzw. ein Buch
Sonntag, 22. Oktober 2006
- Bei WiWi-Online gibt es eine neue BWL-Formelsammlung
- Heute ist mal wieder Bullshitpolitiktag. Fall 1: Der liebe Herr Schily, der jetzt im Aufsichtsrat derer Firmen sitzt, die vor seinem Abgang große Aufträge vom Staat bekommen haben, war anscheinend direkt an der Vergabe beteiligt. Im Namen des Volkes natürlich.
- Fall 2: Wir alle wissen - vor allem die vielen angehenden Wirtschaftswissenschaftler, und vor allem die, die VWL bei dem selben Prof wie ich gehört haben, dass sämtliche Regelungen, die missachtet werden wie beispielsweise der EU Stabilitätspakt, nur durch Strafen befolgt werden. Denn dann funktioniert alles besser. Fefe hat dazu mal ein paar Gedanken gemacht. Kann ich direkt so unterschreiben. Gerade Frau Hendricks macht den Anschein, als habe sie noch nie etwas davon gehört, dass jene Pakte in der EU einfach nur ignoriert werden.
- Fall 3: Ich hab ja schon länger nichts mehr über den lieben Herrn Schäuble berichtet, aber er schafft es auch, von sich aus ohne Probleme Reden zu machen. Denn die Verschärfung des Melderechts und das Nehmen von Fingerabdrücken wird den Terrorismus in deutschen Landen extremst senken. Danke Wolfgang!
- Fall 4: Es sind gerade einmal 7500 Unterzeichner der Wahlmaschinenpetitionen. Das sind ja nicht einmal alle meine Leser hier
 - Kaum ein Buch spricht sich gerade mehr durch die Weblogs als Wir nannten es Arbeit. Geschickte Interviews mit dem elektrischen Reporter (ich berichtete bereits :-), touren durch Deutschland. Respekt, gute Werbung!
- USB Gadgets - die aufladbare Mignonbatterie
- Lyrics und Download des Tages:Boy sets fire - Never Surrender Version 2
Freitag, 20. Oktober 2006
Leider ein sehr zeitlich begrenzter Artikel, und nur wichtig für die, die es gerade jetzt lesen. Livestream!
Freitag, 20. Oktober 2006
- Better living through lobbying: Organisation gegen Open Source Software - bekommt da jemand kalte Füße?
- Psychologie: Einer hat immer Schuld, nur dann geht es uns gut
- Trust your government - Auch wenn es europaweiten Geheimdienst gibt. Man achte besonders auf den letzten Satz des Artikels
- Die Brandmarkung der Menschen ohne Chancengleichheit erlebt ja gerade ein mediales Aufleben, der Politik sei dank. Ein paar halbwegs interessante Artikel zu dem Thema gibt es hier, hier und hier.
- Topbuch: 101 einflussreiche Leute, die nie gelebt haben
- Musik für Lau against Musikindustrie: CCC mit der Pimp my rights Initiative
- O'Reilly hat ein kleines PDF zum Thema Web 2.0 herausgegeben
- Awake! Hier gibt es eine EU Petition zum Unterschreiben gegen die Benutzung von Wahlmaschinen. Just do it...
- Mal was lokales: Der Bürgermeister von Wilhelmshaven klagt gerade gegen ein satirisches, ironisches und, das ist der Punkt, fiktives Interview, das mit ihm nicht geführt worden ist. Hier die Webseite des Urhebers
- Gerade aktuell, weil sich jemand über die schlechten Fonts in einer meiner latex-beamer Präsentationen geäußert hat (sowas!): Thousands of fonts with Tex
- Um die Fonero Aktion in Deutschland zu beschleunigen, werden gerade Router verschenkt. Ich ueberlege auch...

Dienstag, 17. Oktober 2006
Montag, 16. Oktober 2006
... sollte zum Wohle der Ärzte geschehen. Ich wollte mal einen Orthopäden besuchen, da ich ab und an nach dem Sport leichte Probleme mit dem Knie habe und das schon etwas vor mir her schiebe. Gesagt getan, heute nach der FH das neue Facharztzentrum - welch respekteinflößender Titel - beim Krankenhaus gegenüber besucht. 3. OG klang ja noch machbar, also hochgequält. Natürlich jung-dynamisch die Treppe genommen. Oben angekommen, durch die Tür in das Wartezimmer mit ganzen 3 wartenden Gästen geblickt und zur Rezeption gegangen und erstmal die nervös neben mir wieselnde Rentnerin vorgelassen, Respekt vor dem Alter und so. Dann meine Bitte nach einem Termin geäußert, daraufhin wurde ich gefragt, was denn so wäre, seit wann, etc. Nach einer kurzen Erläuterung und der Frage, ob ich hier schon einmal war, wurde ich dann abgespeist mit "Also vor Dezember haben wir keine Termine mehr frei". Bitte?! Das ganze Wartezimmer ist frei, aber der Laden brummt. Logo. Naja, wie auch immer. Hätte ich die werte Sekretärin statt mit Hallo mit meinem Versichertenstatus begrüßt, hätte ich wahrscheinlich direkt ins Behandlungszimmer durchgehen dürfen. Da hatte ich ja auch noch die Hoffnung, jemand anderes hätte das gern. Die erste Telefonnummer in den gelben Seiten hat eine Ansage, dass die Ärztin umgezogen ist. Ratet mal, wohin? Richtig, ins Facharztzentrum am RNK. Die zweite Telefonnummer im Facharztzentrum des anderen Krankenhauses der Stadt teilt mir netterweise mit, dass die bis Ende Oktober im Urlaub sind. Vertretungstelefonnummern wären ja Dienstleistung, gibts also nicht. Hätte ich gewusst dass das so schwer ist, hätte ich mir einen Termin geben lassen, bevor ich mit dem Sport angefangen hätte. Vielleicht schaff ich's ja noch bevor das Knie abfällt. Neuigkeiten dann hier.
Sonntag, 15. Oktober 2006
Der Dönerzähler ist bei 5 - immer noch mehr als einen pro Woche im Schnitt - und ich bin wieder da von zwei 2.5h Touren mit der Nordwestbahn an diesem WE. Aufgrund eines dringenden Bedürfnisses fiel mir folgendes Plakat auf. Wer mir alle 4 Piktogramme entschlüsselt, bekommt ein Bier  
Ach, und immer dran denken: Wenn man den Klodeckel oben lässt, steht der Raum wahrscheinlich unter Wasser. Oder wie ist das jetzt zu deuten?
Freitag, 13. Oktober 2006
- Google hat YouTube.. bla bla bla. Hier mal eine kleine Tabelle über Übernahmen im Web 2.0 Business. Einfach mal die Datenmenge pro Unternehmen im Hinterkopf halten.
- IT-Gehälter im Überblick
- Linux/iptables: Portknocking mit tumbler. Analog dazu sagte aber einer der netfilter Entwickler auf der netfilter-devel Mailingliste, dass man das auch mit iptables realisieren könne. Weiss da jemand mehr?
- Genau ein Thema für mich. Wie erhalte ich mehr Blogkommentare? Sind ja doch eher Langeweile hier trotz des ein oder anderen Lesers. Aber wieso auch Linklisten kommentieren, das ist ja auch langweilig
 - Wofür Sport, wenn man nur Produkte von Cola trinken muss?
- Na, was ist das bekannteste Ereignis der letzten Tage? Richtig, der Terroranschlag auf New York mit Hilfe eines Kleinflugzeugs. Angriff der Labertaschen
- The next big Web 2.0 Dings? micromanager - Launch am 1.12, wir sind gespannt und machen schonmal Werbung in den Blogs...
- Der elektrische Reporter hat ein Vidoeinterview mit den Autoren des Buches "Wir nennen es Arbeit" über eine neue Spezies zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber in der deutschen Arbeitswelt, den im Internet agierenden Freiberuflern, die sich selbst verwirklichen (ihr wisst ja, dem Maslow seine Bedürfnispyramide das Ding ganz oben). Aber auch ohne das Interview, also nur die Einleitung und der Schluß von Mario Sixtus, ist das ganze extrem witzig und sehenswert.
- Linux/filesystems: Nicht nur Reiser, sondern auch das Dateisystem hat arge Probleme. Zum Einen benutzt Novell es nicht mehr, zum Anderen ist gerade ext4 in den Kernel tree aufgenommen worden.
- Wenn wir demnächst gegen Studiengebühren - einige haben das ja jetzt nicht mehr nötig - auf die Straße gehen, dann ohne Handy. IMSI-Catcher stellen keinen Eingriff in die Privatsphäre da, sprach das BVG
Freitag, 13. Oktober 2006
Heute widme ich mich mal wieder einem meiner Lieblingsthemen, der deutschen Sprache. Diesem altertümlichen Monstrum ist man zwar manchmal nicht ganz gewachsen, im Großen und Ganzen aber dennoch eine durchaus interessante Sache. Besonders die Nachbarländer Deutschlands spielen da eine besondere Rolle. Ruckzuck ist dann mal Holland in Not oder, was momentan hier total in ist, wenn etwas schlecht laufen könnte, dann ist Polen offen. Ich überlege, ob ich das nicht in eine meiner nächsten Präsentationen einbauen sollte, "denn dann, meine verehrten Damen und Herren, dann ist Polen offen". Klingt so subversiv-cool, wie Mr. Pink halt. Vielen dank für sprachliche Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal. 
Donnerstag, 12. Oktober 2006
- Was eine geschickte Möglichkeit, sich als Opfer eines möglichen Anschlags zu präsentieren und gleichzeitig neue Dienstlimousinen zu ordern
- Linux: Der Entwickler von reiserfs, Hans Reiser, ist im schweren Verdacht, seine Frau umgebracht zu haben
- Na, was macht Videoüberwachung mit eingebauter Gesichtserkennung? trommelwirbel pawlowscher Hundereflex Richtig, Terror verhindern!
- Terror verhindern, da war doch was. Richtig. Terror wird außerdem auch verhindert, wenn man Hassbotschaften, die durch das Medium Internet verbreitet werden, verbietet. Da müssen wir, an das Grundgesetz, aber ganz schnell! (auch bei heise)
- Eine jener Fragen, die ich mir auch morgens beim Aufstehen immer stelle: "Wer ist denn noch bereit, sich für 100.000 EUR 'ne ganze Woche hinzustellen"
- Euphemismus des Tages: 197 Dateien mit 60 Millionen Daten. Dateien! Das sind Datenbanken. Und man kann sich wahrscheinlich nur in den schlimmsten Alpträumen ausmalen, was da drin steht.
- jetzt.de über den mysteriösen Tod des Hackers Tron - Man achte auf die Quellenangabe. Ein mir bisher unbekanntes Onlinemagazin namens daheim, das man umsonst via PDF bekommt, in dieser Ausgabe mit einem Special zum Thema Verschwörung - also sofort ordern!
- Neue Seite des Weblogs der Frankfurter Rundschau: frblog
- Python: Beispiel Django Anwendung in 30 Minuten - diesmal eine ToDo Liste
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