Mittwoch, 28. Februar 2007
- Web application threads: Interessantes Paper über die bekanntesten Attacken gegen Webapplikationen, alles via Honeynets aufgenommen
- Killerspiele und kein Ende: Panorama verteidigt den Beitrag, andere analysieren und durchleuchten, Interviewte revideren (siehe Kommentare in der Analyse)
- Udo Vetter vom lawblog hat an ein paar Fragen an Dr. Schäuble zu seinem
Meilenstein TAZ-Interview gestellt. Leider aber unbeantwortet bis dato. - Wow. Nächster Meilenstein des Tages. 9live besiegt alle Biologen dieser Erde
- Neulich hatte ich schon von den amerikanischen F-22 Jägern berichtet, die Probleme hatten auf dem Weg nach Japan. Das Rätsel ist jetzt wohl gelöst und es lag - achtung, festhalten - an der Überschreitung der Zeitzone!
- Auch die Sache mit den Überwachungsmikrophonen beim Abgeordneten Neskovic hat sich aufgeklärt. Es war, mit dem Humor eines Jecken, ein Karnevalsscherz. Alaaf!
- Wollte ich neulich schon von schreiben, aber inzwischen gibt es mehr Bilder von dem krassen Loch mitten in Guatemala-Stadt, dass da plötzlich aufgerissen ist. Anscheinend wussten die Behörden aber schon länger, dass da was passieren wird. Die Bilder sind dennoch krass. Wie ausgeschnitten. Guatemala ist eh gerade ein heißes Pflaster. Eine Mordserie gegen drei Abgeordnete aus El Salvador resultierte in der Ermordung der 4 Mörder innerhalb eines Hochsicherheitsgefängnisses. Was das noch wird...
- Da das StudiVZ andere Probleme hat, hier mal wieder was kreatives. Ein Love- und ein Hoebot, der schön spidert und andere weltrettende Funktionen hat
 - Where's my money at? Die Studiengebühren werden, wie gesetzlich festgelegt, für irgendwas ausgegeben. Allerdings nur bedingt für einsichtiges Personal...
- Bei youtube gibt es jetzt legale NBA Videos - und die Dunks, die Dwight Howard beim Slam Dunk Contest in der zweiten Runde gebracht hätte.
- Für zwischendurch: Nettes kleines Wiki zum Thema Bildung
- Hinter der Zeit, wie ich meistens bin, habe ich nichts über das schöne Kunstwerk im Central Park, nämlich die quer durch den Park verteilten orangenen Gates gewusst, bis ich bei meinem Zahnarzt ein Superbild an der Wand sehe. Das Bild war dieses, nur mit dem leuchtenden Orange der Gates dieses Bildes. Weiss jemand wo man sowas bekommt? Sieht nämlich mit 1,5m Breite echt cool aus! Dauert hoffentlich noch mit meinem nächsten Zahnarzttermin, sonst frag ich da.
Dienstag, 27. Februar 2007
Frisch von der Buchpreisbindung erlöst, da schon aus dem Jahre 2001 und damit schon einen Hauch älter, ist das revolutionäre Unternehmen von Gary Hamel. Hamel geht davon aus, das nicht Effizienzsteigerung bis ins kleinste Detail einer Firma dauerhaft Gewinne bescheren (ich hoffe mein Logistik Professor liest das jetzt nicht ;-), sondern nur regelmäßige Innovationen, die Teile des Unternehmens umgestalten. Diese Umgestaltung muss permanent stattfinden. Interessante Ideen und Ansätze, aber doch Dinge, die einem oftmals logisch erscheinen. Das aber liegt wahrscheinlich daran, dass ich noch nie lange und in fester Hierarchie beschäftigt war, wo Innovationen aktiv von oben dauerhaft verhindert wurden.
Dienstag, 27. Februar 2007
Im Januar Wilhelmshaven, im Februar Rheda-Wiedenbrück und jetzt Karlsruhe - allerdings für die nächsten 5 Monate zwecks Diplomarbeit. Just angekommen in einer großen WG. Es ist völlig ungewohnt, wenn man jahrelang in einer kleinen Dachgeschoss WG wohnt, dass man morgens 15m zur Dusche schlürfen muss. Heute erstmal so essentielle Dinge wie ÖPNV Ticket und Universitätsbibliotheksausweis geregelt, jetzt habe ich auch mal einen in meinem Studium. Und dank RFID kann man dort 24/7 entleihen. Einmal die Innenstadt gesehen, am BGH vorbei - die richtigen Touristenprogramme werden erst am WE erledigt. Die primäre nonverbale Kommunikation ist die Hupe, dicht gefolgt von der Fahrradklingel. Ich denke, da gewöhnt man sich nach 2-3 Tagen dran. Weitere Berichte folgen. Falls einer meiner Leser ebenfalls in Karlsruhe wohnt, bescheidgeben kann nie schaden.
Freitag, 23. Februar 2007
- Die Top 10 der Open Source Innovaters im kommerziellen Bereich - alles sehr nebulös geschrieben IMO, und ob das alles wirklich so innovativ ist, wird sich in den nächsten Jahres rausstellen. Interessanterweise findet Zimbra überhaupt keine Erwähnung, was ja sonst ziemlich gehypt wird.
- Berlins Polizeichef sagt, dass mehr Videokameras nicht unbedingt die Gewalt oder Kriminalität senken werden. Das wird die enfant terribles dieser politischen Panikmachbranche jetzt wahrscheinlich ziemlich ärgern.
- Suizidserie unter Ingenieuren bei Renault - die weisen aber natürlich jegliche Schuld von sich. Unter Ingenieuren, die Leute, die die Autos der Zukunft designen. Unter solchen Arbeitsverhältnissen wird wahrscheinlich auch ein endloses Potenzial an Kreativität zur Verfügung stehen
- Wow. Müssen ja krasse KI Programme sein, die die Leute in diesem Artikel in Roboter verpflanzen. Die entwickeln ihre eigenen Sprache, sozialisieren sich, etc
- Dieser Artikel regt sich völlig zurecht über den dramaturgisch überzogenen Panorama Kurzfilm über Killerspiele auf - der kam eben auf einem der ARD Spartenkanäle. Völlig einseitig und klischeehaft zusammengestellt, geschnitten und mit passender Musik untersetzt, könnte es durchaus als Praktikantenwerk durchgehen. Das beste Zitat fehlt aber noch, das kommt von Schünemann und lautet etwas in der Richtung von "ich verstehe nicht warum.. und daher muss es verboten werden" - Ohren- und Augenschmerzen beim Zuschauen.
- Googlemail speichert nur die Backups - steht sogar in der FAQ! "Weitergehen, hier gibt's nichts zu sehen"
- Gadgets die man braucht - der atombombensichere USB Stick
- Interessanter Artikel zum Thema der zu guten Benotung von Hochschulprofessoren (bezieht sich u.a. auf einen SpOn Artikel) - in dem SpOn Artikel steht u.a., das Mathematiker sehr gut benotet werden, liegt aber IMO auch daran, dass oftmals nur jene Leute Mathe abschliessen, die wirklich Spaß an der Sache haben und daher auch erfolgreich sind, während BWL ja meistens eine Notlösung ist, oder nur als Nebenfach für eine Geisteswissenschaft herhalten muss, damit für andere "was sinnvolles" macht (schon oft so gehört!)
- WLAN Security Tip für heute: Achtet darauf, dass ihr auch wirklich euren Linksys Router konfiguriert
- Nettes Latex-Tool für die Symbolauswahl: lss
- last.fm wird immer besser, je mehr man es kennenlernt: Free Download Charts - Supersache!
Donnerstag, 22. Februar 2007
- Frau von der Leyen vielleicht doch nicht so familienfreundlich, wie sie sich gibt?
- Daten sind das Öl der Zukunft: Wer es nicht glaubt, sollte "Die Überwachungsmafia" von Par Ström lesen
- Oh mann, mich würde mal interessieren, ob diese Gruppen in Deutschland auch schon derart infiziert sind: FBI Mann organisiert Nazi Demo
- Liest sich, als ob es frisch aus einem Agentenroman stammt: KPMG wurde beschnüffelt, dazu wurde einem Mann vorgelogen, die Daten, die gebraucht werden sind von nationaler Bedeutung. Man achte auch mal darauf, was da für Summen fliessen und vor allem, wie krass da die Überwachung der Personen schon ist
- Student erklagt sich Wiederholung zweier Prüfungen, weil es zu laut war. Bei sowas hab ich ja immer den Papp auf (eine meiner absoluten Lieblingsredewendungen...)
- Bleibt zu hoffen, dass es in Italien nicht zu einem Rückschritt zur alten Regierung kommt, dann wäre die bisherige Arbeit nichtig gewesen
- Günstig wie immer: 2000 EUR für fehlerhaftes Impressum
- Überraschung! Das neue MS-Office telefoniert nach Hause, natürlich nur, um das Produkt zu verbessern.
- Wenn man Flatrates anbietet, ist das natürlich unglaublich, wenn diese dann auch als solches genutzt werden, hier am Beispiel Teldafax, die ihre Poweruser jetzt drosseln, ohne dass auch nur ein einziges Mal vorher erwähnt zu haben.
- Wer den Vortrag von Udo Vetter vom diesjährigen Chaos Communication Congress noch nicht gesehen hat, sollte dies nachholen, aber auch dieser Blog Eintrag lässt schon tief blicken.
- Ein kurzer Artikel zum Thema Open Source und Business Intelligence - ich hab ihn noch nicht komplett gelesen, aber das Pentaho kein einziges Mal erwähnt wird, hinterlässt schon irgendwie ein Geschmäckle. Liegt aber wahrscheinlich da dran, dass der Autor bei JasperSoft arbeitet...
Mittwoch, 21. Februar 2007
Der Kunde. die fleischgewordene schiere Rache am Einzel- und Fachhandel, schlägt wieder zu. Diesmal, in Form von mir. - Die Sparkasse, eh und je bekannt für seine eigene Definition von Kundenbindung. Während ich in Wilhelmshaven meine Kleingeldsammlung noch wechseln konnte, ohne dass ich zwingend Kunde bei der Sparkasse sein musste, ist dies in Wiedenbrück nicht mehr möglich, da der Automat nur mit der Bankkarte funktioniert. Kindenbindung par excellance. So stellt man auch sicher, dass auf keinen Fall Nichtkunden die Filiale betreten. Weiter so! Was tut man nicht alles, damit man direkt mit dem Geld des Kunden spielen kann...
- Das Auto meiner Eltern benötigte dringend einen Ölwechsel. Also, bei der Standardwerkstatt des Vertrauens angerufen und einen Termin vereinbart und extra noch gefragt, wie lange das denn dauert. "Ja, in 20 Minuten ist das durch", hiess es. Pünktlich dort aufgetaucht und den Wagen abgeliefert, nur um dann nach 50 Minuten ohne ein Wort der Entschuldigung die Schlüssel wiederzubekommen. Dafür haben sie den Wagen aber noch umsonst einmal durchgecheckt. Toll! Das letzte Mal, als ich da war, haben sie nur 50% Zeitaufschlag benötigt, diesmal immerhin 150% - Wenn ich mal ein Auto habe, landet das mit Sicherheit nicht dort. Zusätzlich sollte man noch erwähnen, dass diese Werkstatt 3-4km außerhalb der Stadt liegt und somit von der Lage her in keiner Weise mit den neuen, in der Stadt aufgezogenen Ketten ala ATU mithalten kann. Da sollte man eventuell überlegen, wie man sich gegenüber den Kunden verhält. Und vor allem, wie lange das gut geht.
- Gerade aus meiner Inbox gefischt: amazon bewirbt eine neue CD für sage und schreibe "nur 16,97 EUR". Rad ab? Nein, DoppelCD, nur nirgends erwähnt. Nur weil ich bei amazon immer CDs kaufe, wenn die kein Geld mehr kosten (oder ich einen Gutschein habe), heisst das noch lange nicht, dass ich mir Neuerscheinungen kaufe. Das kommt davon, wenn die Auswertungsskripte nur den Geschmack ohne das ausgegebene Geld pro Produkt auswerten.
- Und jetzt mein Paradebeispiel aus dieser Woche: Meine Kontaktlinsen. Ich habe zwei verschiedene, eine torisch, eine asphärisch. Die gibt es meistens in 6er Packs. Da ich aber keine Lust habe, mir für mehr als ein halbes Jahr Kontaktlinsen an die Ecke zu legen (Kapitalbindung - bin ja halber BWL'er -, außerdem kan sich in der Zeit ja auch das Sehen verschlechtern, ich trage Monatspaare meistens auch etwas länger als einen Monat), hätte ich gerne nur 3 Paare. In Wilhelmshaven bei meinem Optiker war das nie ein Problem. Also, festhalten, ich bin bereit, Geld auszugeben. Die liebe Bedienung sah sich allerdings außerstande, die von mir geforderte Mindermenge bestellen zu können. Nach einem aussichtslosen "Ja, und was machen wir da jetzt" meinerseits hat sie mir dann ein neues Paar Probelinsen, diesmal 14 Tage-Linsen mitgegeben. Wer kein Geld will, und lieber mit Testlinsen um sich wirft, bitte. Aber dann nicht wundern, dass man kein Geld bekommt.
Mittwoch, 21. Februar 2007
- Die Parteien mit der Mehrheit in der Regierung beschweren sich, dass sie anhand ihrer Wahlversprechen gemessen. Da denken sich die kleinen, sie müssen nachziehen und heraus kommt die Forderung nach mehr Rechten im Bundestag unabhängig von den Wahlergebnissen. Im Namen des Volkes natürlich.
- Gefahr in Tschechien: Betrunkene Hirsche
- Fast passend zu meiner gestrigen Buchrezension: In der Mitte brodelt es [via lawblog]
- Etwas nebulös das Ziel dieses Blogposts in der Technology Review, so deutet er doch im Hickhack um das Eindringen in anderer Leutes Rechner durch das Gesetz genau das eigentliche Problem an - die Leute die mit Hilfe von solchen Programmen dingfest gemacht werden können, sind die kleinen Fische, denn die, die Schutz wirklich benötigen, haben auch Wissen.
- In München sind erstmal schön die Zeitungskästen einer großen deutschen Boulevardzeitung verschönert worden. Und noch weiss keiner, wer es war. (siehe auch Süddeutsche)
- Die ETH Zürich hat Stellung bezogen zu der Projektion des Windows Logos an der Fassade. Komische Argumentationen von allen Seiten dort.
- Steuergelder sinnvoll eingesetzt: 216.000 EUR für die deutschen Logos anlässlich EU und G8-Gipfel. El cheapo!
- Die Polizeit hat dann bald Zugriff auf die biometrischen Merkmale in den Ausweisdokumenten. Wieso auch nicht...
- Kurz und bündig: Aufgeräumt mit 13 Bloggerklischees
- Man achte mal auf die Hauptsponsoren dieser Messe. Die einen könnten sagen "Jawoll, die sind ganz vorne mit dabei", während andere wahrscheinlich behaupten "Ah, mal wieder den Anschluss verloren und jetzt eilig hinterher"... Man weiss ja nie.
- Oh mann... Bayern ist ja das Land des Autobaus. Deswegen haben sie die EU Fördermittel für den auch von mir hier verlinkten Loremo, ein sehr leichtes, verbrauchsarmes Auto, nicht genehmigt. Hat aber bestimmt nichts mit Lobbyismus zu tun. Naja, dann sponsort NRW halt. Wäre aber schön für den deutschen Wirtschaftsstandort, wenn man zukünftige Energien vielleicht noch ein bischen im Hinterkopf hält - sonst jammert man in 20 Jahren dann.
- Kurz HOWTO für zwischendurch: Ext3+LVM+cryptsetup vergrößern
- Linux: Ein neuer Rootkitdetektor namens Rootkit Profiler
Dienstag, 20. Februar 2007
Mal wieder was unterhaltsames für zwischendurch: Deutsches Haus von Peter Richter handelt von der "Ich muss unbedingt in wohnen"-Phobie vieler Deutschen (Ich als Student bin da natürlich Ausnahme, ich bin ja quasi das personifizierte IKEA), denen es das wichtigste ist, dass das Zuhause, das Innere nach Außen kehrt, ohne dass man etwas sagen muss. Totkomisch, witzig und gemein werden die Durchschnittswohnklischees abgeschritten, von "gediegen" über "wintergrün" bis "Lounge", die die heutigen Wohnungskataloge dem Kunden vorschreiben. Absolut zu empfehlen, wenn man mal wieder überlegt, ob mein sein trautes Heim jetzt nicht doch mal langsam nach dem und dem Guide/Feng Shui Plan renoviert
Montag, 19. Februar 2007
- Der elektrische Reporter hat seine ersten 19 Sendungen nochmal Revue passieren lassen
- Wer gerade eine der seltenen Kommentardiskussionen hier verfolgt, passend zum Thema: Bequemlichkeit siegt vor Privatsphäre
- Zwar nicht wirklich neu (auch nicht vor dem 21C3), aber jetzt mal in einem Mainstreammedium: Ehemaliger Hacker - nein, das ist überhaupt nicht klischeebehaftet - kann via Service SMS Handy abhören, ohne dass der mündige Nutzer es mitbekommt. Und wenn es jetzt an der Öffentlichkeit ist, muss es ja schon vorher fleissig genutzt worden sein, Stichwort Industriespionage, da wichtiger als Terrorismus
- Sowas von zufällig. Wenn ein Land eines der berüchtigten Foltergefängnisse der USA beheimatet, im Inland gerade ein fetter Sex-Politskandal die Gesellschaft erschüttert, dann ist es irgendwie logisch, dass man die USA unterstützen und gleichzeitig von den eigenen Problemen ablenken muss. Und ein Raketensystem im eigenen Lande ist da doch ein tolles Thema, hat ja auch was gegen Terrorismus
- Wichtig: FAQ zum neuen Telemediengesetz
- Dem NYBlog Autor droht gerade die Exmatrikulation aufgrund von angeblichen Äußerungen im Blog (die Förderung für das Auslandsstipendium liegt wohl solange auch auf Eis), die das Image seiner Universität schädigen, wenn diese nicht unterlassen werden. Durchaus Pathos von beiden Seiten in den Briefen, aber trotzdem ein Fall, den man auch für die Zukunft durchaus im Auge behalten sollte
- Traumarbeitgeber tagesschau: Auch an solchen Tagen seriös bleiben!
 - ALSA Rant: Oh, man. Da will ich "mal eben schnell" einen SIP Client unter Linux ans Fliegen kriegen und das macht nur Probleme. Bei ekiga funktioniert das STUN nicht, bei kphone poppt einmalig ein Passwordprompt auf, ab dem nächsten Restart nicht mehr, etc. Irgendwann bin ich dann bei twinkle gelandet, das funktioniert einwandfrei. Wenn ich jetzt noch in unter einer halben Stunde herausgefunden hätte, dass weder Mic, noch Mic Boost im Alsamixer dafür zuständig sind, das Applikationen via arecord vom Mikrophon aufnehmen, wäre ich glücklich gewesen. Aber nach ein wenig lesen und googeln, habe ich dann herausgefunden dass man via alsamixer -V capture auch erst den "geheimen Mixer" anmachen muss
Zwischendurch habe ich schon so harakiri Versuche gestartet, wie das Modem im BIOS anzumachen, da mein Thinkpad da allem Anschein nach einen BIOS Bug hat
Sonntag, 18. Februar 2007
Ich habe mich die letzten Tage mal mit Tor beschäftigt - wahrscheinlich bin ich damit jetzt nicht mehr anständig und kriege einen Bundestrojaner zugeschickt. Es ist wirklich schnell und einfach in Verbindung mit privoxy zum Laufen zu kriegen. Anhand des einen oder anderen HOWTOs hat man die Programme auch relativ schnell konfiguriert. Allerdings habe ich meine privoxy Einstellungen noch so weit erweitert, dass ich bestimmte Seiten lieber noch direkt ansurfe und via privoxy blocke, anstatt dem Exit Node und Netz zu trauen. Dies sind primär Seiten wo ich mich nur mit Klartextpasswörtern einloggen kann, oder die etwas mit Ecommerce zu tun haben. Ist das sinnvoll? Wie macht ihr das, falls ihr denn Tor nutzt? Traut ihr eher den Tor Nodes? Hier erstmal der nötige Abschnitt in der privoxy Konfiguration, damit ich jedesmal gewarnt werde (das geht bestimmt noch schöner) :{+block} .foo.de .bar.de .baz.com
Des Weiteren habe ich auch Bauchschmerzen, Dinge wie Instant Messenging inkl. Authentifizierung über fremde Systeme zu schicken. Ja, ich weiss, die anderen Systeme dazwischen sind auch nicht vertrauenswürdig. Also, wie macht man es am besten? Bin für alle Vorschläge offen. Kann ich sylpheed-claws so konfigurieren, dass ich Mails via Tor abholen, aber direkt versenden kann (ist alles verschlüsselt, aber trotzdem ist mir das lieber)?
Samstag, 17. Februar 2007
Die Illusion, Bertelsmann sei nur eine große Buchhandlung, existiert ja schon länger nicht mehr. Dieses Buch durchleuchtet den Einfluss des Konzerns, und zwar nicht nur den nationalen, in der politischen Welt. Auch dort ist Bertelsmann in der ersten Liga tätig und hat Macht und Einfluss innerhalb der BRD, der EU und auch bei wichtigen UN-Entscheidungen. Auch die Bereiche, in denen Bertelsmann "wichtige Entscheidungshilfen" erstrecken sich über viele Bereiche. Besonders zu nennen ist hier sicherlich der Bildungsbereich, da Bertelsmann den Markt dort als erster abschöpfen will (bzw. schon hat), wenn die Marktwirtschaft Einzug in Schulen und Hochschulen hält (durch die Studiengebühren ist da ein erster Schritt getan). Alles in allem ein extrem lesenswertes und informatives Buch, durch die verschiedenen Autoren der Artikel wiederholt es sich von Zeit zu Zeit zwar etwas, aber jeder Artikel enthält andere Informationen und Kernaussagen.
Samstag, 17. Februar 2007
3 Wochen Zeit zum Ausspannen bedeutet auch immer 3 Wochen Zeit zum Lesen. Angefangen habe ich mit einem Weihnachtsgeschenk von meinem Patenonkel. Der Klavierstimmer von Pascal Mercier (der Autor heisst eigentlich anders und ist Philosoph) geht es um ein Familiendrama, welches durch den Mord des Vaters an einem Komponisten seinen Lauf nimmt. Stück für Stück wird die Vergangenheit aufgedeckt und offenbart die Kindheit der beiden berichtenden Zwillinge. Am besten lest ihr euch die Buchbeschreibung selber durch  Es ist auf jeden Fall mal ein etwas anderes Buch - welches sich zu lesen lohnt - in meiner Sammlung, die sich momentan mehr zu einer Sachbuchsammlung ausweitet, da muss ich auf jeden Fall wieder mehr gegen tun.
Samstag, 17. Februar 2007
- Präsentationen einer Webdesign Konferenz, der Web directions north - sind doch schon vom Aufbau her anders, als die, die man gewohnt ist
- Vielleicht sollte man den Schweden ihre Atomkraftwerke wegnehmen. Jetzt hat das nächste Probleme und musste außerplanmäßig gestoppt werden
- Die LobbyControl Links zum Wochenende, voll mit unabhängigen Experten..
- Und hier ist der wahre Grund für die Onlinedurchsuchungen. Dieses ganze Geschwafel von Terrorismus und "wir müssen da sein, bevor die Terroristen alle Spuren verwischt haben" ist bullshit. Es geht einzig und allein um die Erkennung von Raubkopien.
- Ein wichtiger Zeuge für den BND-Untersuchungsausschuss ist tot und jetzt soll mal etwas genauer untersucht werden, ob dem nicht irgendwas zugestoßen sein könnte. Aber man muss ja auch da direkt wieder die große Polonium Panikmaschine auffahren, statt erstmal den Bericht abzuwarten..
- Wie es sich für unser Land gehört, hat der Verteidungsminister erstmal die Anzahl der Grundwehrdienst Leistenden um 1/7 erhöht. Im Namen des Volkes nehme ich an.
- Kracher des Tages: "Es ist die Tragik jeder Demokratie, dass bei uns jeder seine Meinung
öffentlich vertreten darf und dass man politisch Verantwortliche in
einer Demokratie schützen muss. In Diktaturen würde so etwas nicht
passieren." - Aus der Kategorie "völlig schmerzbefreit"... - Und wenn man jetzt denkt, das ist nicht mehr zu toppen, kommt das: Die IFPI in der Schweiz will Geld von DJs, wenn die ihre Plattensammlung auf Festplatte spielen, falls die irgendwo auflegen. Die IFPI hat dazu 200 DJs in der Schweiz einen Vertrag geschickt, und droht mit Klage, wenn dieser nicht zurückgeschickt wird. Man merkt auch hier wieder, dass es überhaupt nicht mehr um die Musik geht, oder - eine meiner Lieblingsfloskeln - um die Rechte des Künstlers, sondern einfach nur noch um Kohle. Wenn man keine Musik mehr verkauft, muss man halt irgendwie Einnahmen generieren. Dumm nur, wenn man das bei denen versucht, die überhaupt noch Geld für Musik ausgeben.
- Momentaner Dauerbrenner: Jack Johnson - Cookie Jar
Donnerstag, 15. Februar 2007
- Die Top 10 der meist vernachlässigten Nachrichten des Jahres 2006 - dieses Mal aber auf deutsch
- Wie im Film (Bsp: Der ewige Gärtner), nur Realität und dadurch noch viel schlimmer: Pharmakonzern veröffentlicht Dokumente nicht, die auf tödliche Nebenwirkungen hinweisen. Aufklärend dazu sei auch noch dieser Artikel genannt. Und wie immer stellt sich die Frage, wieso so etwas kaum Beachtung in den Medien findet.
- Interessante Theorie: Durch die viele Werbung im Fernsehen sinkt die Aufmerksamkeitsspanne bei vielen Menschen derart dramatisch, so dass diese überhaupt keine Lust mehr haben, sich einen 2 Stunden Spielfilmschinken reinzuschrauben. Das könnte auch die Popularität von youtube zu einem kleinen Teil miterklären
- Respekt, die ganze Abmahnerei ist inzwischen auf einem Level angelangt, wo die Anwälte nicht mehr verteidigen wollen, weil die Rechtssituation absolut ungeklärt ist. Wenn das nicht beruhigend ist. Erste Abmahnung umsonst, und die ganze Geldmacherei wäre fast zu Ende.
- Oh mann. Klassischer Fall von Wasser predigen und Wein trinken. Die Dreistigkeit mit der hier behauptet wird, dass man ja keine anderen Autos bekomme (hinterhergeschmissen wohl kaum, manche Leute investieren ja auch Geld in die F&E, während man von Spenden und Lobbyismus natürlich direkt profitiert), ist leider nicht mehr einmalig.
- Die Aktion, dass die Studiengebühren auf ein Treuhandkonto eingezahlt werden, scheinen anscheinend an allen großen Unis in die Hose zu gehen. Da wird sich das CHE mit Sicherheit freuen. Genug Angst geschürt. damit die Studenten jetzt freiwillig zahlen.
- Nettes Mashup in für Wien: Parolen/Graffiti via Google Maps taggen, um Aufmerksamkeit für deren Reinigung zu erzeugen.
- Musik & Lyrics: Taking back Sunday - Cute with the 'E'
Mittwoch, 14. Februar 2007
Und weiter geht es, die Blogengine will schließlich getestet werden. - Die Plagiarus Awards für die dreistesten Plagiate - nette Liste. Besonders Interessant: Der Hyänenaward
- Noch ein wenig FUD vom Wochenende - denn wir alle wissen ja, Deutschland drohen Terroranschläge. Ich denke mal, man muss nur bis zu Wahl warten, und auf einmal werden wie von Geisterhand, und wie es gerade in den UK passiert, ganz viele Terrorverdächtige medienwirksam festgenommen
- Wenn auf Infoständen auf einmal das gesamte Infomaterial fehlt, hat entweder jemand gut verteilt, oder aber gezielt sabotiert
 - Ein kleiner Link für zwischendurch, den ich noch nicht kannte, den man immer gut weitergeben kann, wenn man das Thema nicht technisch versierten Nutzern nahe bringen will: vorratsdatenspeicherung.de
- Next generation AJAX: Comet, eventgesteuerte Webapplikationen, unabhängig von Clientrequests
- Boah ey (narf!): Harvard hat ein Budget von 3(sic!) Milliarden Dollaer
- Asterisk erweitern und 12k verdienen. Da sag noch einer, mit Open Source Software lässt sich kein Geld machen
- Oh mann. Wer solche Werbekampagnen fährt, hat auch solche Reaktionen verdient. Wie dumpf...
- Sascha Lobo (der von "Wir nennen es Arbeit") war im bei einer netten Politikdiskussion und hat beim Spreeblick mal seine Eindrücke niedergeschrieben. Irgendwie war das klar...
- Wenn man Kriege führt, sollte man immer auch die passende hochqualitative Ausrüstung dafür haben
 - Uni Wars: Harter Tobak in dem Artikel auf Telepolis - die Uni Bremen sieht sich als Eliteuni und macht gleichzeitig wenig für die teilweise desolate Situation Studenten. Mein Lieblingszitat aus dem Artikel: "Warum muss jemand, der Aspirin verkauft, an einer Universität ausgebildet werden?" - das also machen studierte Pharmazeuten. Merken solche Leute eigentlich noch, was sie da von sich geben? Aber wir alle wissen ja das Motto der akademischen Kaderschmieden heutzutage: Hochschule auf neuen Wegen...
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