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Das leidige Thema Motivation am ArbeitsplatzSamstag, 31. März 2007Das Thema Mitarbeitermotivation liegt mir ja immer besonders am Herzen, vor allem weil es da mehr Meinungen als Menschen gibt. Als ich mich neulich mit einer Freundin unterhalten habe, und meinte, man muss alles Menschenmögliche tun, damit der Mitarbeiter sich wohlfühlt und entfalten kann, und das gerade das bei jedem Mitarbeiter anders ist - der Programmierer interessiert sich vielleicht nicht für den ergonomischen neuen Sessel, dafür aber umso mehr für das neue 49" Plasma LCD am Arbeitsplatz (jaja, Klischee, ich weiss!) - habe ich, wie oftmals bei meinen nicht allzu tayloristisch angehauchten Thesen mit Fokus Dienstleistung mehr Spott und Hohn als Anerkennung geerntet. Ich denke, es gibt auch innerhalb jeder Firma die allgemeine und die spezielle Mitarbeitermotivation. Die allgemeine Motivation ist ein Klima zum Wohlfühlen für alle, zum Beispiel warme und kalte Getränke umsonst oder auch Obst oder Sonderurlaub bei bestimmten Ereignissen, bei denen es nicht vorgeschrieben ist (größtes Problem ist hier, dass man derartige Sachen nicht mehr rückgangig machen kann, wenn man die als Firmenleitung einmal einführt, da dies einen extrem negativen Wert auf die Motivation hätte). Das spezielle ist die Motivation des Invididuellen. Das können Zuschüsse zu Sportklamotten sein, wenn man dafür in einem Trikot der Firma bei einem Marathon aufläuft (finde ich persönlich eine Super Sache!). Manchmal, wie im Fall einer meiner Mitstudenten, sind es auch Dinge, die mich persönlich entweder stören würden oder die mir schlicht und einfach egal sind. So hat dieser sich mit dem eigenen Namen im Telefonbuch und sofortigen Adminrecht am Arbeitsplatz sehr motiviert gefühlt, zusammen mit dem Angebot, Models im Auftrag des Luxuskleidungsherstellers, bei dem er tätig ist, von A nach B in einem brandneuen Mini Cooper S zu fahren. Manchmal sind es halt doch die materiellen Dinge. Und daher hier nochmal mein Tipp an alle, die andere Leute führen. Wenn ihr euer Team nicht kennt, redet mit ihnen. Redet lange, redet oft. Findet heraus, womit ihr eure Leute motivieren könnt. Und balanciert es innerhalb der Firma aus. Neid ist dafür geschaffen, aus der persönlichen Motivation einer einzelnen Person ein Inhibitor für die Motivation aller anderen zu sein. Motivation ist außerdem schnelllebig. Viele Berufseinsteiger kann man beispielsweise mit Dienstwagen ködern. Aber nur ködern, nicht halten, und schon gar nicht dauerhaft motivieren. So, nun aber genug Managementtheorie für den Tag. Ich bin ja nur Student und dann noch Informatiker, da darf man von Human Capital und Führung keine Ahnung haben, nur viele Theorien. Wenn ihr Langeweile habt, schreibt doch mal in die Kommentare, mit was ihr euch motivieren lassen würdet. Und bitte keine Boni/Firmenanteil Kommentare. Das ist nicht Motivation 2.0 Links - 29.03.2007Donnerstag, 29. März 2007Arbeit, Leben in der Großstadt, Diplomarbeit (okok, Scherz!), da bleibt mal wieder nicht viel Zeit diese Woche...
Geschrieben von Alexander
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Zielgruppenspezifische WerbungSonntag, 25. März 2007
WTF?! Das war mein erster Gedanke zur folgenden Werbung. Zu finden auf linuxreviews.org auf der rechten Seite. Wer sucht, der findet... Links - 24.03.2007Samstag, 24. März 2007Mal wieder eine große Packung Links heuer... Die Woche will aufgeholt werden. Unglaublich was das, was manche Arbeit nennen, an Zeit kostet.
Geschrieben von Alexander
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Links - 21.03.2007Mittwoch, 21. März 2007
Geschrieben von Alexander
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00:15
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Book review: Die StrippenzieherMontag, 19. März 2007Das Buch "Die Strippenzieher. Manager, Minister, Medien - wie Deutschland regiert wird" von Cerstin Gammelin und Götz Hamann gibt einen kurzen Überblick über die Entwicklung des Lobbyismus in Berlin seit dem Umzug aus Bonn, und betont vor allem die Automotive- und Strombranche als die größten Einfluss nehmenden Kräfte. Es zeigt auf, wie versteckt die Verhandlungen an der öffentlichen Politik vorbei stattfinden, wie schnell einfach ganze Vorlagen der Lobbyisten als fertige, teils ungelesene Entwürfe kopiert werden. Der letzte Abschnitt handelt außerdem von der Entstehung des Lobbyismus und warum dieses in den letzten Jahren zu so einem Problem geworden ist. Interessant ist der Punkt, wieso heute nur Großkonzerne wirklich Einfluss auf die Politik haben, und wieso die Bürger so wenig Einfluß haben. Auch hier gibt es eine Art "Long Tail" (das Buch lese ich als nächstes, da freue ich mich schon drauf), da sich viele Leute heutzutage einfach nicht mehr von den Gewerkschaften repräsentiert fühlen, entstehen viele kleine Splittergruppen, denen es aber wiederum an Einfluss und/oder Kontakten mangelt. Wenn man sich aber schonmal ein wenig ausführlicher mit dem Thema auseinandergesetzt hat, findet man nicht besonders viel neues. Leseempfehlung gilt also nur bei zuviel Freizeit (sind ca. 280 Seiten). Site des Tages: Open Architecture NetworkSamstag, 17. März 2007Da ich ja heute produktiv tätig sein wollte, war ich den ganzen Tag auf der Suche nach passender Ablenkung. Natürlich hab ich diese auch gefunden. Und so interessant, dass es mir gleich einen kompletten Blogeintrag wert ist. Heute bin ich zufällig auf das Open Architecture Network gestoßen, eine Seite, in die Architekten ihre noch nicht realisierten Projekte nach Belieben einstellen können. Da der prinzipielle Fokus um Denkanstöße für die dritte Welt geht, sind viele Projekte, wie zum Beispiel kleine Schulen oder Unterkünfte enthalten, aber auch Einfamilienhäuser, bei denen es um eine möglichst gute Energieeffizienz geht. Was noch fehlt sind RSS Feeds für neue Einträge. Abgesehen davon bin ich begeistert, wie gut sich Community Ideen (und auch Inhalte als CC-Lizenz) auch abseits von IT orientierten Themen eignen, wenn man eine einfach zu bedienende Plattform bietet. Meine Favoriten sind die Odom Residence, die Robinson Residence und das in(out)side House (auch als Link zum Designer). Book review: Das Google Web ToolkitSamstag, 17. März 2007"Kauf nie Fachbücher die weniger als 30 EUR kosten", meinte vor kurzem ein Freund zu mir. Irgendwie scheint an dieser Faustregel etwas dran zu sein. Das Google Web Toolkit von Ralph Steyer ist eine gut 100 Seiten lange Einführung in GWT, prinzipiell aber wirklich nur für Leute geeignet, die die Dokumentation auf der Homepage nicht lesen können oder wollen. Nach 2 Tagen weiss man im Prinzip alles, was dort drin steht. Abgesehen davon ist das Format des Buches wirklich das allerletzte. Mit der unglaublich Größe von ca. 15x10cm passt es zwar in jeder Tasche, lässt sich aber umso schwerer aufklappen, geschweige denn aufgeklappt auf dem Schreibtisch liegen lassen, es sei denn man arretiert es mit 2 Backsteinen. Absolute Fehlkonstruktion. Links - 17.03.2006Samstag, 17. März 2007
Geschrieben von Alexander
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15:46
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Die Google Web Toolkit KillerapplikationSamstag, 17. März 2007
... kommt natürlich nicht von mir! Die gibt es nämlich schon. Leider aber mit bereits profitablem Geschäftsmodell dahinter und somit wird man vom Code wohl nicht viel sehen. Nichtsdestotrotz (oder gerade deshalb?) lohnt es sich einen Blick auf die Beta von ContactOffice zu werfen. ContactOffice ist ein kompletter "Desktop as a Service" (ASP/onDemand ist der nicht Web 2.0 Ausdruck dafür) mit eMail, Kontakt/Dokumentmanagement etc. Komplett in GWT geschrieben, und sieht wirklich beeindruckend aus. Respekt. Auf der "Future of Web Apps" hat einer der Leute hinter ContactOffice auch einen ganz interessanten Vortrag zu dem Thema gehalten. Und die Firma hat einen Blog, den man sich, falls man sich für die Thematik interessiert auch mal anschauen sollte.
Danke an Andreas für den Tip. Kampf mit GoogleGroupsFreitag, 16. März 2007Ich konnte es ja nicht ahnen. Am Anfang stand die Idee einer Anfrage in einer der sogenannten "Google Groups". Naiv wie ich war, dachte ich ja zuerst, ich könne an die eMail-Adresse mailen, da mir dieses grausame Webfrontend völlig zuwider ist. Aber nein. Ok, also subscription-only. Soweit ja noch ok. Aber nach 30 Minuten Durchwühlen durch den Optionsdschungel sehe ich keine Möglichkeit, in so eine Google Group zu posten, ohne dass ich meinen googlemail Account nutze (entweder mit meiner nicht gmail.com Adresse via Webfrontend oder mit meiner gmail Adresse via MUA - was ich beides nicht will). Wie macht ihr das? Ignoriert ihr GoogleGroups? Konkret geht es um die Google Web Toolkit Gruppe. Das Teil ist sowieso ziemlich High Traffic - ich hätte Interesse an einer deutschen Mailingliste. Also, wer will sponsorn und bewerben? Eine Terrorwoche wie jede andereDonnerstag, 15. März 2007
Diese Woche ist mal wieder besonders schlimm. Die eMail aus den Kreisen der LMU München ist nur Gipfel eines langsam überlaufenden Topfes - nicht zu vergessen die Reaktion, in der steht, dass nur die Art des Ausdrucks, nicht aber der Inhalt ein Problem darstellen könnte. Unglaublich. Bleibt zu hoffen, dass wenigstens die Studenten sich von derartigen Aktionen distanzieren. Nichtsdestotrotz springt der ein oder andere durch pawlowsche Reflexe jahrelang antrainierte Hardliner natürlich auf den Zug auf, unterstützt derartige Aktionen, und fordert natürlich im selben Atemzug "Online Durchsuchungen". Dabei wird außerdem noch betont, dass auch auf in Deutschland geborene Attentäter geachtet werden muss. Wo man sich mit derartigen Äußerungen ideologisch befindet, muss jeder für sich selber wissen. Die irritierenste Terrormeldung der Woche kommt aus London. Dort sollte der LIX (London Internet Exchange) angeblich von Terroristen hochgejagt werden. Ich seh es schon vor mir: Die neuen Cyberterroristen sind Kofferbomber, die mit ihrem Koffer ins RZ marschieren oder alternativ medienwirksam ala WTC mit Flugzeugen in die Ciscos rauschen. Denn heutzutage ist es ja so, dass der wahre öffentlichkeitswirksame Terror die Unerreichbarkeit von Myspace, Xing und StudiVZ ist, und nicht etwa der Anschlag auf Menschen. Denn Terrorismus basiert ja nicht auf den Bildern...
Nächste Woche dann wieder mit noch abstruseren News. Webmontag in KarlsruheMittwoch, 14. März 2007Der der Webmontag in Karlsruhe ca. 150m von meiner Haustür stattfand, habe ich dann mal vorbeigeschaut. Ein kleiner Vortrag über ASP.NET mit AJAX passte ganz gut zu meinem Diplomarbeitsthema. Einzig die anfängliche Unruhe und das dauernde Dazwischenquaken einiger Teilnehmer mit themenweit entfernten Belanglosigkeiten (Unmöglichkeit des Visual Studios, kein X in AJAX bei Verwendung von JSON etc) hätten mich als Redner wahrscheinlich schnell aufhören lassen und erinnerten doch stark an die ersten OldSchool LUG Treffen, wo man als Neuling nur mitreden sollte, wenn man die Manpage bereits auswendig konnte. Danke also an den Redner fürs Durchhalten. Danach kamen noch 2 Vorträge, über Coworking und XSS-Problemen bei eplus. Alles in allem interessant, vor allem die Zeit nach den Vorträgen. Alle Einladungen zu Parties/Bloggertreffen/Sonstigem etc. werden natürlich Schritt für Schritt angenommen. Book review: LautlosMittwoch, 14. März 2007Nachdem meine letzten beiden amazon Lieferungen hier nicht angekommen sind, werde ich jetzt wohl mal wieder auf den lokalen Buchladen umsatteln müssen. Gottseidank in Großstädten ja kein Problem. Um das Buch Lautlos von Frank Schätzing kurz und prägnant zusammenzufassen: Der Schwarm, nur in anders. Diesmal ist nicht die Erde, sondern der POTUS in Gefahr. Die Person, die das ganze aufklärt ist mal wieder ein Tausendsassa, wie er im Hollywoodbuche steht - bald Nobelpreisträger, erkennt alles auf den ersten Blick, sieht umwerfend gut aus und säuft wie ein Loch (findet sich jetzt jeder in der Person wieder? Links - 13.03.2007Dienstag, 13. März 2007
Geschrieben von Alexander
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