Freitag, 29. Juni 2007
- Studie ohne Wert? YouTube belegt 10% des gesamten Datenverkehrs. Die Studie (ein einseitiges PDF) ist aber jetzt nicht so aussagekräftig, da keine Angaben gemacht worden sind, wie die einzelnen Protokolle zusammenaddiert worden sind. Einige P2P Protokolle haben HTTP ähnliche Header und könnten so auch falsch einsortiert werden. Und auch die 10% finde ich sehr hoch. Ich denke, da gibt es auch noch starke regionale Unterschiede (Breitbandausbau ist da ein wichtiges Stichwort).
- Telepolis: Sabine Christiansen und Tony Blair als Stellvertreter für die Trivialisierung der Politik
- Man erinnere sich noch an die neuerliche Nachricht über die angebliche Willkür von Chavez bezüglich der Senderschließung. Nunja, die Propaganda hat gewirkt, das transatlantische Bündnis ergreift Maßnahmen und wird versuchen, die nächsten Wahlen und die neue Regierung zu beeinflussen. Politik wie sie im Buche steht.
- Wie beruhigend, dass auch die Bundesregierung der Meinung ist, dass gentechnisch veränderter Reis schädlich für Insekten ist. Die Felder auf denen diese Reissorte wächst werden jetzt überwacht. Was wohl mit dem Umfeld ist...
- Das Bundeswehrfiasko zum Thema Backups wird noch einmal beim Spiegelfechter durchleuchtet. Der Artikel lohnt schon alleine wegen der Bilder.
- Einen erschreckenden Ausschnitt dessen, was in den Köpfen der amerikanischen konservativen Elite vorgeht, gibt es beim politblog. Europa gibt es dann wohl nicht mehr lange.
- Intel Core 2 Prozessoren scheinen derart unsicher designed worden zu sein, dass wir uns anscheinend demnächst auf eine Menge Bugs freuen dürfen, meint OpenBSD Chef Entwickler Theo de Raadt
- Interessanter Ansatz in Singapur: Die Bezahlung von Staatsdienern ist dort genauso erfolgsorientiert wie in der Wirtschaft
- Brandaktuell: Polizei entschäft Sprengsatz in London. Tausende Kameras haben das nicht gesehen. Ebenso die restliche Überwachung von Telefonanrufen, Internet und sonstiger Spionage hat das nicht vorhersagen können. Das kann ja im Endergebnis nur eins bedeuten: Mehr Überwachung, damit man alles mitbekommt.
- Lied des Tages (mal wieder): Thrice - Stare at the sun
Freitag, 29. Juni 2007
Eigentlich ist es ja immer wieder ganz nett, Bekannte wiederzutreffen, die man von der Schule o.ae. kennt und seit mehreren Jahren nicht gesehen hat, dann aber zufällig abends irgendwo trifft und 'ne Runde erzählt, was man so macht und was man demnächst machen wird. Was ich aber überhaupt nicht mag, sind Leute, die es schaffen, den ganzen Abend über die Vergangenheit zu fabulieren (nein, ich hatte kein schlechte Kindheit!). Man fühlt sich während der Unterhaltung dann immer so in die Vergangenheit zurückversetzt. Die selben schlechten Witze, die selben "ich war damals schon der geilste" Stories, die einem damals schon nicht interessiert haben, die selbe Art und Weise, über Dinge zu berichten, dass man sich nur gelangweilt abwenden will. Gääääääähn.... Nur Zukunftspläne, die gibt es nicht - was wahrscheinlich auch erklärt, warum man so gern über die vergangenen glorreichen Zeiten spricht. Wie auch immer, genug gejammert, und auf in die Zukunft. Harret der Dinge, die kommen. Noch 4 Wochen Zähne zusammenbeissen heisst es für mich. Die Freiheit naht, und natürlich die Möglichkeit, ein weiteres Stück Vergangenheit abzuhaken. Auf, auf!
Freitag, 29. Juni 2007
Mal wieder auf der Suche nach einer Band. In meinem Web-Download Ordner sind mir vor ein paar Tagen ein paar MP3s der Band "Searching for Skylines" ins Auge gestochen. Ganz nette Musik, nur leider finde ich nirgends mehr die Quelle der Lieder und irgendwie hat die Band anscheinend auch keine Homepage, aber laut last.fm Angaben genug Lieder für eine CD. Falls irgendjemand weiss, ob man die CD irgendwo in Deutschland bekommt (oder deren Musik allgemein), einfach in den Kommentaren ablassen.
Donnerstag, 28. Juni 2007
In letzter Zeit führe ich oft Diskussion, ob das Google Web Toolkit geeignet ist, um professionelle Webanwendungen in Java zu erstellen oder eben nicht. Zuerst einmal, es ist mir scheissegal, ob es geeignet ist oder nicht, ich arbeite nicht für Google und meine Existenz hängt ins keinster Weise vom Beliebtheitsgrad des GWT ab. Ich muss nicht bekehrt werden. Man könnte wenigstens versuchen, halbwegs predigerfrei an solche Diskussionen ranzugehen. Es gibt dann immer mehrere Typen von Diskussionsteilnehmern: - Der "Microsoft hat da auch was schönes" Teilnehmer: Ja, ich glaube ja, das ASP.NET Ajax toll ist. Mich interessiert es aber im Zusammenhang der Fragestellung einfach nicht. Man braucht MS-SQL und eine .NET Umgebung dafür, also ist mir das als Java Entwickler egal. Ich will ja wissen wie geeignet das GWT ist.
- Die "Es ist eh alles scheisse, was ein generatives Framework ist" Teilnehmer: Einer meiner Favoriten. Alle Probleme werden durch dein Einsatz eines fähigen Softwarearchitekten gelöst. Jede zusätzliche Schicht ist immer böse, auch wenn der Programmierer es dadurch einfacher hat. Man braucht nur einen guten Programmierer. Es ist natürlich viel sinnvoller, sich bei einem Projekt, in dem zig Mannjahre stecken auf einen Programmierer zu verlassen, anstatt auf ein Framework. Frameworks kündigen allerdings nicht. Und das ist nur eines von vielen Argumenten.
- Der "verwendet keine Standards. Bums aus Nikolaus" Teilnehmer. Versteckt sich hinter seinem Schild, dass alles proprietär ist. Auf die Frage, was den genau, und wie das bei anderen Dingen sinnvoller gelöst ist, kommt dann immer ein Weiss-ich-gerade-nicht-genau-Gemurmel. Bringt das Argument aber während der gesamten Diskussion konstant ein.
- Der "Widgets können nicht funktionieren" Teilnehmer: Haben sie auf dem Desktop auch nicht, wie soll das dann bei Webanwendungen gehen? Eh, klar. Logisch. Hat damals nicht funktioniert, wird es also nie. Kontextabhängige Betrachtungen sind eh überbewertet.
- Der "Ich-weiss-anhand-der-Sprache-des-Frameworks-was-es-kann" Teilnehmer: Perl ist kryptischer Spaghetti-Code, Java ist voll der Overhead (gerade auch beim GWT auf Clientseite natürlich ein absolutes Killer Argument...), PHP ist quick and dirty. So wird auch das Framework geschrieben sein, und, vor allem, so wird auch der Code aussehen, der das Framework nutzt. Hundertprozentig! Widerspricht sich übrigens leicht mit der "man braucht nur einen fähigen Programmierer Theorie", es sei denn der benutzt C...
- Der "Ja, Alternativen, das kommt ganz auf den Zweck an" Teilnehmer: Ach, echt? Zufälligerweise bin ich ja auch nicht den ganzen Tag betrunken und mache mir schon mal Gedanken, wann welches Framework geeignet ist. Aber wer sich schon zu einem bestimmten Framework äußert, soll bitte entweder Alternativen im Kopf haben, die das, was das GWT angeblich nicht gut kann, besser oder anders machen, oder einfach ruhig sein. Es macht so wirklich keinen Spaß, sich den Mund fusselig zu reden.
Generell finde ich die meisten Diskussion derart überladen, dass ich nach wenigen Minuten wirklich überhaupt keine Lust mehr drauf habe. Ein weiteres Problem ist, das viele der Diskutierenden den Technikerhut aufhaben und nicht eine Sekunde aus Sicht der Firma schauen. Hat sich jemand vorher mal Gedanken gemacht, wie der Produktlebenszyklus des Produktes aussieht, dass ich hier entwickle? Habe ich meinen Kunden Support versprochen? Schnittstellen zur Erweiterung? Wieviele alte Versionen muss ich unterstützen? API-Konformität? Kosten von Umstellungen beim Kunden? Wechselkostenbarrieren (auch beim Umstieg auf mein eigenes Produkt)? Opportunitätskosten bei Ausfall meines Teams? Vielleicht bekommt man dann eine genauere Vorstellung... Und nun weiter. Hier schreit mir keiner dazwischen und ich kann meinen Frust abbauen. Toll, so ein Blog. Des Weiteren müsste man eine Art Diskussionsleitfaden einführen, um solche Diskussionen fruchtbar führen zu können. - Vorstellung der Teilnehmer. Bisherige Erfahrungen mit GWT und mit anderer Software.
- Bisher durchgezogene Projekte mit der jeweiligen Software (inklusive einiger (vielleicht auch wirtschaftlicher) Kennzahlen zu diesen Projekten, um sich ein Bild der Dimension machen zu können).
- Anti-Bashing Regel einführen. Wer basht, zahlt die nächste Runde. Es ist einfach nur nervig und tötet wirksam jeden Spaß an der Diskussion. Und wenn man das selber macht, hat man es auch nicht besser verdient
 - Cuts einführen. Ein Thema beenden, und irgendwann einfach mal aufhören, auf XYZ herumzureiten. Es wird langweilig. Für alle. Ehrlich.
- Generalisierungen ohne Beispiele kosten auch eine Runde.
- wahrscheinlich noch kilometerlang erweiterbar...
Dienstag, 26. Juni 2007
Machtwahn von Albrecht Müller gibt es jetzt auch als Taschenbuch, für günstige 8,95 EUR. In Anbetracht dessen, dass Müller das Buch ursprünglich lieber "Dumm oder korrupt" nennen wollte, kann man über die ein oder anderer etwas zu polemisch geratene Stelle durchaus hinwegsehen. Vor allem bei dem, was präsentiert wird. So war mir bis jetzt überhaupt nicht bewusst, dass es kein wirtschaftswissenschaftliches Institut mehr in unserer Bildungslandschaft gibt, welches noch nach alternativen Modellen des wirtschaftspolitischen Strebens (Beispiel Keynes) forscht. Auch die Verquicking zwischen Politik und Wirtschaft mit Hilfe der Ebene der angeblich unabhängigen INSM wird sehr schön und vor allem auch anschaulich für Leute, die sich noch nicht mit dem Thema befasst haben, dargestellt. Ich hoffe mal, dass sich die Autoren von Werken in der Größe von Machtwahn, die Strippenzieher und der Deutschland Clan hinter den Kulissen zusammentun, denn nur so kann man mehr Menschen erreichen. Kurzes Fazit: Kaufempfehlung (oder Leihtipp bei mir).
Sonntag, 24. Juni 2007
Die Zeit wird weniger, und die Links rarer... wo anders verkauft man sowas als Premiumcontent  - Natürlich zu spät für meine Diplomarbeit: Ein Kalendar für Google, im Paket GWTChismes. Des Weiteren hat sich das Problem der Arbeitslosigkeit für GWT Entwickler wohl mit dem Release (so es denn wirklich kommt!) von gwt-iphone in Luft aufgelöst...
- Daily dose of trash. Wer schon immer sinnlose Dinge noch sinnloser beschrieben haben wollte: Magazin.com ist da echt top. Meine Favoriten sind das Tageshotel, wobei das Schuhregal Kickit wirklich alles toppt (auch die Beschreibung dazu, jedes Wort Bullshit, wie ich es besser nicht hätte hinkriegen können)!
- Bestes gelesenes heutiges Wort zum Ende von Sabine Christiansen (die Sendung natürlich!): Leitmotivisch geht es jeden Sonntag darum, Deutschland erst in Gefahr zu wiegen, um es anschließend zu retten.
- Zurück zum Seriösen: Henryk Broder bekommt für seine "Taten" auch noch einen Preis. Ein Spiegel Redakteur wird vom Focus Chefredakteur gelobt. Ist ja auch klar. Wer dem selben Dogma und Leitmotiv folgt, der lobt sich auch Magazinunabhängig über den grünen Klee. Für die etwas andere Sicht auf den Preisträger geht es dann hier lang. Analog dazu hat sich der Spiegelfechter die Arbeit gemacht, die gesamten Köpfe des Neokonservatismus (dieses Wort alleine...) mal aufzulisten.
- Die Sau, die gerade mal wieder durch die normale Presselandschaft getrieben wird, ist des deutschen heilige Kuh, das Tempolimit auf deutschen Autobahnen. SpOn lässt da Soziologen ans Werk, die es schaffen, den ganzen Text über nichtmal die Anzahl der Vekehrstoten auf deutschen Autobahnen zu erwähnen. Aber über derartige Themen sollte man sich angesichts der starken Lobby ja eigentlich eh keine Sorgen machen.
- Wenn man keine Imageprobleme wie Yahoo hat, dann macht man sie sich. Nachdem Yahoo ja bereits extensiv Zensurmaßnahmen in China testet, die Aktionäre gegen Amnestry International Anträge pro Shareholder Value stimmen, zensieren sie anscheinend jetzt noch Antworten in "Yahoo Answers!", welche sich für Open Source Produkte aussprechen.
- Topvorschlag: Eines der Erfolgsgeheimnisse von CraigsList: We never hold meetings
- Früher nannte man sowas "unter Druck setzen", heute geht es wahrscheinlich als einfache Psychologie durch. Wer als Partei schon auf Drohungen und das Verteilen der Mitschuld setzen muss, um die Menschen gefügig zu machen, sollte sich eventuell überlegen, ob er als Führer (höhö!) eines Staates geeignet ist. Wieso ist Deutschland eigentlich nicht der Achse des Bösen? Immerhin will man mit nationalen Onlinedurchsuchungen den internationalen Terrorismus stoppen. Dann müssen hier ja besonders viele von der Brut sein. Aber es gibt ja auch noch gute Alternativen in Deutschland, wenn man nicht bedroht werden will: Popmusiker im Bundestag, weil die von Rentensystemen, Gesundheitsreformen und Bildungspolitik so viel verstehen, dass sie wahrscheinlich einfach beeinflussbar sind. Ein Schelm...
- Zitat des Tages: Jesus, der Harry Potter der Antike...
- Basketball: Folge 2 von Germanysfinest TV
- Zum Abschluss noch das Highlight: Als angehender Wirtschaftsinformatiker hat man ja auch das ein oder andere Mal mit dem Marketing zu tun, und die Klausurvorbereitungen können bei einer guten Menge an
Alkohol Kreativität auch witzig sein. Aber Menschen so einkategorisieren wie dieser Artikel, das schaffe ich beim besten Willen nicht, egal wie sehr ich mich anstrenge. Silverpreneure, Latte-Macchiato-Familien, Inbetweens, Super-Grannys, da rollen sich einem doch die Zehennägel hoch. Boah ey, narf!
Donnerstag, 21. Juni 2007
- Momentan beliebt in deutschen Weblogs, der "Blogger verdienen nach meiner Ansicht nicht den Schutz des Artikel 5" Flamewar. Irgendwie scheint es eher so, dass dort jemand ganz genau wusste, was er sagt. Er wusste nur nicht, dass der Grundsatz "Nur keine PR ist schlechte PR" nicht mehr gilt - aber das merkt er ja bald.
- Kleiner Realitätscheck: Der schwarze Block
- Ganz großes Thema gerade: Das zickige Polen und deren Wunsch nach mehr Demokratie in der EU aufgrund eines gerechteren Wahlverfahrens. Daran merkt man, dass Polen noch neu ist in der EU und die etablierten Strukturen noch nicht kennt.
- Party on: Denn "Wir sind reich"! Demagogie, Marke Öffentlich-Rechtliches...
- Schlechter Datenschutz bei Flash. Diejenigen die jetzt nicht gleich losschreien "Selber schuld wer es benutzt" können auch weiterlesen. Es existiert das Prinzip der Flashcookies, welches auch dafür sorgt, dass die Lautstärkeeinstellungen bei youtube browserunabhängig gespeichert werden. Des Weiteren hebeln diese Flash Cookies alle für normale Cookies geltenden Sicherheitsmaßnahmen mal eben aus. Bei Linuxusern befinden sich die Daten in ~/.macromedia/Flash_Player/macromedia.com/support/flashplayer/sys/ - am besten via chmod das Speichern deaktivieren o.ae. - bei Langeweile kann man sich auch gleich über SuperCookies informieren
- Die Anlaufstelle für das semantische Web: SemWebCentral
- Deutschland als Müllsammelstelle, weil man damit anscheinend richtig gutes Geld verdienen kann. MVA sind die neuen Apotheken
- EnBW: Der Vorstand ist weg - und keiner trauert anscheinend..
- Interessanter Artikel zum Abschluss von Robert Basic: Arbeiten deutsche Startups zu wenig zusammen? Wenn ich es mir recht überlege steht die Lösung schon im Artikel. Großes Problem ist, dass die meisten Produkte evolutionär anstatt revolutionär sind. Das bedeutet, sie verbessern/ändern einen Status Quo, erfinden ihn aber nicht neu. Das wiederum heisst im Endeffekt, dass die Konkurrenz u.U. das Geschäftsmodell aufgrund einiger Kommentare schon komplett kennt, oder aber das große Firmen die Manpower besitzen, die Idee sehr viel schneller zu implementieren. Hier steht noch ein viel zu produktbezogenes Denken auf dem Plan, da ein Startup sich um viel mehr Dinge als "nur das Produkt" kümmern muss. Hier besteht in der Tat noch Verbesserungsbedarf. Wichtig ist es auf jeden Fall die Idee zu diskutieren. Hat jemand Zeit und Geld? Ich bringe die Idee mit.
Dienstag, 19. Juni 2007
- Die Japaner sind mal wieder total intelligent. Die können jetz ihre Kinder tracken und kriegen eine SMS, wann das Kind in oder aus der U-Bahn Station aussteigt. Das senkt natürlich die Sorgen über den etwaigen Filius. Hat man da nicht etwas vergessen? Richtig, es existieren Daten. Wenn man kein Securityproblem hat, dann landen die Daten nur bei der Bahnfirma. Bewegungsprofile des Millionärssohnes, der seit einem halben Jahr montags immer um 14.00 von der Schule kommt. Was eignet sich besser zur Planung von Straftaten als verlässliche Daten, dafür zahlt man doch gerne 20k Spielschulden des Schichtarbeiters, der da frustriert nachts im Hauptquartier der U-Bahngesellschaft sitzt. Aber hauptsache die Eltern haben ein beruhigtes Gefühl und die Wirklichkeit ist verdrängt.
- Gerüchte machen sich breit, das neue Harry Potter Buch ist geleaked. Selbst wenn es nicht stimmt, lustige Story
 - Heise titelte neulich, dass die Schweiz jetzt auch Onlinedurchsuchungen hat, aber da fehlt wohl noch eine gesetzliche Hürde
- Interessantes Interview über den Korruptionsskandal in Sachsen. Man will ja eigentlich nicht wissen, wer alles da drin verstrickt ist. Hat aber, wie so oft, durchaus Analogien mit dem Deutschlandclan - avanciert langsam zu einem vielzitierten Buch hier
- Hauptberuf Polizist, Nebenberuf Plantagenbesitzer, der seinen rümanischen Mitarbeitern 1,30 die Stunde zahlt und in Baucontainer sperrt.
- Putin wird mit der verschlossenen Auster geehrt, einem Preis für die Behinderung freier Presse
- Alt, aber immer aktuell: Wie die Musikindustrie die eigene Schlinge konsequenz zuzieht
- Zitat des Tages, zur neuesten Konsolidierung in der Parteienlandschaft: Wenn man nur die hysterischen Kommentare fast aller politischen Gegner hören würde, müsste man denken, in Deutschland habe sich eine semistalinistische Partei gegründet, deren Ziel es ist, aus Deutschland eine Mischung aus Kuba und Nordkorea zu machen.
- Unsere Arbeitsplätze sind in der Zukunft gesichert: Die nächste Generation Handies kommt mit Browser
Sonntag, 17. Juni 2007
Max Otte, ein Professor an der FH Worms, beschreibt in diesem Buch, weshalb in den nächsten Jahren eine Weltwirtschaftskrise stattfinden wird, die mit der Entwertung des Dollars beginnt und somit eine große Anzahl von Lebensversicherungenm, Hypotheken, etc entwerten wird. Eine hohe Inflation folgt in allen Ländern, die in irgendeiner Art und Weise an den Dollar gekoppelt sind (dazu zählen auch die westlichen Staaten trotz anderer Währung). Im zweiten Teil gibt es dann Tips, wie man sich gegen diese aufkommende Krise wappnen kann. Leider kann man das nur, wenn man bereits viel Geld besitzt. Außerdem vertraut der Autor dabei weiterhin in existierende Finanzsysteme wie Aktienmärkte - wieso diese nicht im selben Zug komplett kollabieren, ist mir noch nicht ganz klar. Das Buch sollte man nur lesen, wenn man VWL ganz gut verstanden hat, sonst muss te ichman dann doch ein paar Dinge nachschlagen. Mein Tipp: Lesen nur, wenn man Zeit (und Geld) hat. Für mich also teilweise Zeitverschwendung 
Mittwoch, 13. Juni 2007
- Pfiffig: Bankautomaten, die eine PIN-Tastatur davorgeschaltet haben, die die Daten direkt via WLAN rausschickt. Wenn man die Daten mit einem Handy auffängt, kann man sich auch als Straßenkehrer neben die Bank stellen...
- Die Korruptionsaffäre in Sachsen zieht weitere Kreise. Zu derartigen Themen kann ich nur noch mal das Buch "Der Deutschland-Clan" empfehlen..
- Firmennotebook hat P2P Client installiert und leaked mal eben Daten über 17.000 Mitarbeiter ins Netz. Wie in dem Artikel erwähnt, ist der eigentlich interessante Fakt an der Sache, dass Pfizer nach nicht zugibt, wie oft die Dokumente dupliziert wurden (im digitalen Zeitalter ja auch schwer), aber erst recht nicht zugibt, wie sie auf den Diebstahl aufmerksam geworden sind.
- Top Artikel des Tages: How to hire the best people you've ever worked with - Tips, die sich sowohl Personaler als auch Bewerber durchaus zu Herzen nehmen sollten.
- Wie ekelhaft: Ein Fluß voll mit Müll. Dass da Wasser ist, erkennt man nur an den Booten.
- Die Bertelsmann-Stiftung ist dafür, dass Deutschland seine Flüchtlingspolitik überarbeitet, weil das "Nachkriegsvermächtnis" Flüchtlingsschutzes nicht mehr aktuell ist. Die Einwanderungsgesetze müssen sich an den ökologischen Bedürfnissen der G8-Staaten ausrichten. Schwer zu überbieten.
- Mal wieder muss man auf die NachDenkSeiten mit den Hinweisen des Tages verweisen. Themen wie Rente, G8, Mindestlohn, Meldungen, die nur aus Konjunktiv bestehen, etc. Sollte man immer mal lesen.
- Shareholder value zaehlt: Yahoo will auch weiterhin Zensur ausüben. Die Besitzer der Firma haben gesprochen. Hugh!
Montag, 11. Juni 2007
- Das G8 Roundup: Zwischendurch war nicht nur auf dem Wasser, sondern auch am Boden die Jagdsaison mit Käfighaltung ohne Rückfragen eröffnet. Höhepunkt natürlich der siezende Polizist in den Reihen der Provokateure. Höhepunkt der einseitigen Berichterstattung ist mit Sicherheit dieses Video, welches zeigt, wie die Journalisten im Pressezentrum umgarnt werden, damit sie das Pressegelände am besten während der ganzen Veranstaltung überhaupt nicht verlassen. Und alles wird gut mit dem Konzert, das setzt ein Zeichen. Natürlich. Vielleicht auch bei den teilnehmenden Musikern. Abschließende Anekdote ist mit Sicherheit der PR-Klogriff der Kanzlerin, in dem sie sich über den CO² Ausstoß der Greenpeace Boote echauffiert.
- Heimlich still und leise - und natürlich rein zufällig - während des G8 Gipfels wurde das Passgesetz verschärft. Man sieht auch direkt bei SpOn, dass die Meldung nur übernommen, nicht aber kommentiert wurde.
- Face the Facts: Die Polizei sieht ein, dass gute Leute fehlen im Kampf gegen Cybercrime. Aber wo sollen die auch herkommen, wenn nichtmal die Wirtschaft genug davon hat...
- Rentenaufbesserung: Ehemalige Politiker nach ihrem Ausscheiden in den Reihen von Hedge Fonds. Die zahlen ja wahrscheinlich auch am besten
- Rein ins TV-Programm: Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender als Wiederkäuer des INSM Programms
- Urteile, wie man sie gewohnt ist: Kopftücher bleiben tabu im Klassenzimmer
- Politische Realsatire, gesponsort vom BPB: Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen werfen schlechtes Licht auf die Staatsgewalten
- Werbung: Nette Idee, mit Sockenfischen zu werben
- Der letzte politische Artikel des Tages - das "Problem mit dem Volk": Systemverdrossenheit
- Basketball: Bei germanysfinest gibt es jetzt auch ne regelmäßige Sendung
- Translate as you type: AJAX Trans
- Geht Xing den Cisco Weg "Wachstum durch Kaufen"?
Donnerstag, 7. Juni 2007
- Top Thema G8-Gipfel: Die Kooperationen ohne rechtliche Grundlage werden immer krasser. Sogar Firmen wie der Mediamarkt sammeln jetzt schon Daten über Käufer potentieller Wurfgeschosse (bei dem Preis, könnte ich aber auch direkt mit Gold werfen). Der erste(?) Agent Provocateur scheint enttarnt (20:42 im Ticker). Wo und wie diese Leute ausgebildet werden, kann man sich anhand dieses Artikels ausmalen. Wen wundert es da schließlich noch, dass jetzt auch die Bundeswehr dabei ist, den Gipfel zu beschützen? Das Ganze gibt es auch schön als Video, die Bauernopfer sind die Soldaten, die auf den Spähpanzern sitzen. Man kann anhand der gesamten Berichterstattung wirklich ohne schlechtes Gewissen vom MedienGau Rostock reden (hier eine weitere Liste der in den Medien erscheinden Artikel, durchaus etwas einseitig). Das tägliche Roulette um die Anzahl der Verletzten will SpON mit diesem Artikel auflösen. Sobald man aber den ersten Autor liest, kann man den Artikel auch direkt überspringen. Und übrigens: Auch auf See findet die Schlacht statt und GreenPeace Schiffe werden beschädigt, deswegen sind die Minensuchboote der Amerikaner ja auch überhaupt nicht fehl am Platze. Auch die internationale Presse kommentiert nicht unbedingt zu freundlich (ganz lässig, der russische Kommentar in Verbindung zu den Kommentaren Putins in den letzten Wochen). Abschließend bleibt zu sagen: "Wer sich angesichts der weltweiten Vorgehensweise der G8-Länder und den
täglichen Opfer ihrer Politik über ein brennendes Auto echauffiert, hat
den Schuss nicht gehört." Bleibt noch zu hoffen, dass es mit den Informationen so weitergeht, nachdem ein Indymedia-Bus beschlagnahmt worden ist. Fefe hat auch noch ein paar "schöne Bilder" zusammengestellt. P.S. Es wäre fast genauso günstig, das Treffen auf der ISS stattfinden zu lassen  - Das Auswanderthema: Die Schweiz scheint ja die nächste Alternative zu sein, zusammen mit den skandinavischen Ländern
- Anhand von Satellitenfotos versunkene Schiffe finden. Da muss man sich mal mit der Technik näher beschäftigen. Gerade für militärische Zwecke müsste das ja sehr interessant sein...
- Überraschung! In Mars und Snickers können sich Fleischabfälle befinden. Wie appetitlich. Das was nach dem Schlachten überbleibt kommt dann da rein.
- Interessanter Artikel zum Thema Google als Big Brother, und wie wir unsere Grundrechte (zum Beispiel am eigenen Bild) Stück für Stück nicht an den Staat, sondern an Firmen verlieren.
- Die Bertelsmannstiftung: Das wahre Schattenkabinett des Staates
- Der Staat bestätigt: Die Kreditkartenaktion, also das Auslesen und Kontrollieren Millionen Transaktionen, war keine Rasterfahnung, weil keine zwei unterschiedlichen Datensätze kombiniert wurden. Sehr aufschlußreich.
- Interessanter Artikel, wie man Wirtschaft(lichkeit) in das Gesundheitswesen bringen will... Muss uns aber als Kunden keine Angst machen. Nur krank sollte man nicht mehr werden.
- Amerikanischer Kontaktlinsenreiniger "kontaminiert"? Etwas dünn der Artikel, aber Sorgen machen sollte man sich trotzdem, warum dieses Produkt bis in den Markt vordringen konnte. Und wo wir gerade bei Kontaktlinsen sind, es gibt da welche, die man nachts reintut, damit man tagsüber das ganze Sehvermögen hat (ohne Linsen!) - hat das schonmal jemand getestet? Und wie lange geht das gut? Kommt die schlechte Sicht dann stufenweise wieder (hiesse, man kann seine Brille nciht tragen) oder auf einmal?
- Against Langeweile: MS verklagt die besten Nutzer, einen Betatester
 - Und, wer hat in der deutschen Presse etwas über das Bilderbergtreffen vernommen? Wenn ja, bitte entsprechende Artikel in die Kommentare packen. Der Standard hat immerhin einen kurzen, informellen Artikel
- Tolle Aktion. Nachdem die Hochschulleitung für die Zahlung von lächerlichen 1000 EUR die Verdummung seiner Studenten aktiv fördert, haben die Studenten eigene Maßnahmen ergriffen und den Stand eines Boulevardblattes zerlegt, und gleich angekündigt, es immer wieder zu machen
 - Die 5 Irrtümer der Globalisierungskritiker (soll noch jemand sagen, ich berichte hier nur einseitig
- Allerdings Voricht mit und bei WTO Argumenten, das ist ganz dünnes Eis (ich würde hier gern ein Buch empfehlen, sitze aber nicht vor meiner Buchsammlung, und will jetzt kein falsches nennen).
Montag, 4. Juni 2007
Das Google Web Toolkit macht sich. So ganz langsam kommen die Applikationen, die man benötigt um wirklich Enterprise Anwendungen schreiben zu können (solange wird sich GWT den Ruf als "Spielzeug" allerdings noch gefallen lassen müssen). Es wird vor allem in amerikanischen Technikblogs sehr viel drüber berichtet. Oft nur kurze Einträge, die aber durchaus darauf schließen lassen, dass sich die Personen eingehend damit beschäftigt haben. Hier gibt es die ersten interaktiven Charts mit GWT. Sehr nett! Die neue Beta von Contactoffice hat einen extrem coolen Kalendar eingebaut. Leider wird der wohl nur niemals Open Source werden. Die Anbindung an Google Gears dagegen hat wie erwartet nicht sonderlich lange gedauert. Des Weiteren hat wohl jemand GWT mit Seam verknotet. Mal gespannt, was das wird, wenn Seam erst ein gewisses Level an Bekanntheit erreicht hat.
Montag, 4. Juni 2007
Da das Google Web Toolkit ja nicht alles ist, bin ich momentan noch auf der Suche nach Alternativen. Momenten sind in meiner Liste: Und bitte keine JavaScript-only Frameworks, die nur schön aussehen! Und ja, ich habe absichtlich keine Wertung hier reingepostet, da ich keine Lust auf Flamewars habe, sondern nur mehr Frameworks wissen will 
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