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Book review: Verschlussache TerrorFreitag, 29. Februar 2008Gerhard Wisniewski geht in diesem Buch vordergründig detalliert auf die letzten großen Terroranschläge (WTC, Madrid, London) ein, um dann zu erklären, wer welche Vorteile aus derartigen Ereignissen hat. Interessante, von der Presse primär verschwiegene Beweise (Zeugen haben erklärt, das Metall der Ubahnen in Londen sei in den Fahrgastraum gebogen gewesen, die Täter haben angeblich einen Zug genommen,der ausgefallen ist und konnten so gar nicht zur fragwürdigen Zeit an einigen der Tatorte gewesen sein, auffällig platzierte Beweise wie herumstehende Autos in denen Briefe, Koranverse etc gefunden worden sind - sowohl in Londen als auch in Madrid) werden hier nochmal durchleuchtet. Detailliert wird auch auf den immer am Rande erwähnten Fakt eingegangen, dass zufälligerweise zeitgleich immer Übungen stattgefunden, um unpassenden Funkverkehr oder erhöhtes Sicherheitsaufkommen zu kaschieren (was aber ja nach dem Film Terrorstorm auch nichts zwingend unbekanntes mehr sein sollte). Auch Kampagnen, um eine stete Angst zu schüren werden als staatliche Taktik durchleuchtet (angefangen bei Beispielen wie dem Reichstagsbrand, der ja just "Jubiläum" hatte, Gladio wird auch am Rande erwähnt). Absolut zu empfehlen, aber vielleicht auch nicht der Weisheit letzter Schluß - wer in die amazon Kritiken schaut, wird auch dort Kritik sehen, nur leider ohne Quellenangabe. Falls jemand ein paar Links hat, die wiederum an der Glaubwürdigkeit dieser Berichte zweifeln, nichts wie her damit. Webmontag in MünchenDienstag, 26. Februar 2008
Book review: Rache am ChefSamstag, 23. Februar 2008Susanne Reinker nimmt in diesem Buch den täglichen Krieg mit dem Klar ist dabei auch, dass man selten bis nie Chef aufgrund seiner unglaublichen Sozialkompetenz wird. Meistens ist es ja so, dass man aufgrund von fachlichen Leistungen befördert wird (bis zu der Position der man nicht mehr gewachsen ist, und die meistens auch nichts mehr mit dem Fachlichen zu tun hat). Ein Unternehmen, was all das nicht berücksichtigt, kann sich sicher sein, früher oder später weder beliebte noch fähige Chefs zu haben. Der interessanteste Punkt für mich in diesem Buch war die Erwähnung der "Mitarbeiter, Generation X". "Im Schnitt jung, gut ausgebildet", "Hierachien, Formalitäten und Statussymbole sind ihnen weitgehend wurscht [...]. Sie sind schnell und leistungsbereit, kritisch und anspruchsvoll [...]. Wer die Talente dieser Gruppe gewinnbringend einsetzen will, muss ihr etwas bieten. Und wer das nicht tut, kann schon mal anfangen, sich neue Topkräfte zu suchen." Das mit den Statussymbolen sehe ich zwar etwas anders (nicht wurscht, sondern es sind einfach andere, aber meistens welche, die der Chef noch nie gesehen hat), ansonsten ist das aber ein wirklich punktgenaues Bild (ich fühle mich fast als Zielgruppe Links - 23.02.2008Samstag, 23. Februar 2008
Geschrieben von Alexander
in Politik, Security, Software, Sonstiges
um
17:38
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Das leidige Thema SoftwaredokumentationFreitag, 22. Februar 2008Ich bin aktuell auf der Suche nach einer Software, um eine bisher nicht dokumentierte Software Stück für zu dokumentieren, so dass man am Ende sowohl Dokumentationen für Entwickler als auch für Endanwender erstellt hat. Mehrere Grundvoraussetzungen sind gegeben:
Jetzt also die Frage in Runde: Wie macht man das ganze professionell, dass man nicht zu stark trennt zwischen der internen und externen Dokumentation (eine läuft dann zwangsläufig "out-of-sync"), das ganze benutzerfreundlich ist und obendrein auch noch formschön verpackt werden kann, wenn es doch mal zum Kunden soll? Bin dankbar für jegliche Vorschläge, abseits von Twiki, dass ich mir eh noch genauer anschauen werde. Book review: Verschlußsache BNDDienstag, 19. Februar 2008Geheimdienste üben ja immer eine gewisse Faszination aus. Udo Ulfkotte versucht in diesem Buch, den Schleier des BND etwas zu lüften, indem er ein buntes Faktensammelsurium zusammenstellt und vorher ein wenig auf die durchaus dunkle Geschichte des BND zu Gründungszeiten eingeht (wer nach dem zweiten Weltkrieg über für die Besatzungsmächte nützliches Wissen verfügte, gehörte ja mehrheitlich zu den relativ straffrei Davongekommenen, so auch die Gründerformation des BND). Während die Geschichte dann schnell vorbei ist, geht es zum einen um die Staaten, die sich heute in etwa der Achse des Bösen und Konsorten einordnen lassen, bei denen der BND jeden Luftgewehrhandel kennt und zum anderen Teil um die organisierte Kriminalität. Interessant ist in diesem Zusammenhang auf jeden Fall die Art und Weise wie der Autor anscheinend Unterscheidungen macht über das Wissen von Giftgas im Iran, das bis ins kleinste Detail erwähnt wird, während über amerikanische Urangeschosse höchstens mal ein Nebensatz fällt (klar, da würde der BND auch niemals hinermitteln), so dass das Lesen doch zeitweise als FUD-Kampagne gegen gewisse Staaten anmutet (zumindest 10 Jahre, nachdem das Buch geschrieben wurde). Interessant sind hauptsächlich die kleinen Informationen am Rande. Wer die letzten Tage ein wenig über Autos gelesen hat, wird mit Sicherheit über den Tata Nano für 5000 EUR aus Indien gelesen haben. Wie auch deutsche Firmen mit Nebengeschäft Auto ist es auch dort so, dass diese Firma ebenfalls Wehrtechnik liefert. Da lässt sich doch bestimmt eine Schmutzkampagne rausmachen, um solche Konkurrenten von Beginn an zu diskreditieren (natürlich nur, wenn man keine eigenen Leichen im Keller hat). Des Weiteren vertraut der BND nicht auf Programme wie PGP, da diese aus dem Land mit einem Geheimdienst kommen, der nur Algorithmen veröffentlicht, die seit 10 Jahren in der Schublade liegen und somit als geknackt betrachtet werden können. Stellt sich halt die Frage, was man heutzutage verwendet... Alles in allem ein durchaus interessantes Buch, auch wenn vieles teilweise einseitig berichtet wird und zum anderen natürlich schon vieles nach einer Dekade nicht mehr brandaktuell ist. Links - 14.02.2008Donnerstag, 14. Februar 2008Es gibt mal wieder Links:
Geschrieben von Alexander
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um
23:30
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Next generation virtual hostingDonnerstag, 14. Februar 2008
Mal eine kleine Frage an diejenigen, die noch domain hosting betreiben. Im Zuge des ganzen virtualisierungshypes wäre es doch inzwischen am sinnvollsten, allen Leuten einenen eigenen vserver hinzustellen, da die gehosteten Domains reinzupacken und diesen von den Leuten administrieren zu lassen (gesetzt dem Fall, die wissen was sie tun). Gibt es da irgendwelche auf VServer Lösungen basierten freien Produkte, mit denen man sowas schnell und problemlos machen kann, gesetz dem Fall, man hat mehr als genug CPU Power zur Verfügung? Links bitte in die Kommentare...
Wenig los hier aktuell...Donnerstag, 14. Februar 2008... fällt mir ja selber auf. Wer allerdings meinen Kalendar zur rechten verfolgt hat, wird gesehen haben, dass ich öfter in den letzten Tagen abends auf Konzerten war. München muss ja auch Vorteile haben. Während From autumn to Ashes letzte Woche Mittwoch im Backstage richtig gut waren, Jimmy Eat World in der Muffathalle am Samstag eine wirklich nette Licht- und Liveshow hatte (einzig das Zurückholen der Jacke hat mit 40 Minuten doch etwas lange gedauert...), war Bullet for my Valentine (in der Tonhalle am Ostbahnhof) eine ziemliche Enttäuschung. Ich kam um halb acht an (Einlass um 19.00 Uhr), da war die Vorband quasi schon fertig. Nach Jacke abgeben und Bier holen hatte ich noch 2 Songs zu sehen. Die nächste Vorband, Skindred, ist ausgefallen, so dass Bullet for my Valentine schon pünktlich nach der Tagesschau angefangen haben. Und dann gerade mal 50 Minuten gespielt. Was für eine Lachnummer, dafür, dass das Ticket am teuersten war. Nichtmal 2 Stunden Musik. Wird wohl doch wieder Zeit für Festivals, wenn man ein vernünftiges Preis-/Leistungsverhältnis haben will. Zeit zum Urlaub einreichen... Neues Personal schnell akquiriertSonntag, 10. Februar 2008
Vorgestern ist mir mal wieder eine Absage einer Bewerbung per Mail ins Haus geflattert. Ich habe extra noch mal geschaut, wann ich die Bewerbung (doch schon per Email) abgeschickt hatte - das war der 25.06.2007. Respekt. Siebeneinhalb Monate. Ich schwöre, es war nicht der öffentliche Dienst, sondern die Bankenbranche. Witzig dann auch noch dieser Absatz der Mail:
Ihr Einverständnis vorausgesetzt, möchten wir Ihre Bewerbungsdaten in unserem Personalinformationssystem speichern, um Sie gegebenenfalls erneut ansprechen zu können. Wenn ich mal 3 Jahre am Stück arbeitslos bin, passt es ja vielleicht mit dem Timing. Die Vorratsdatenspeicherung wirkt - Part IMittwoch, 6. Februar 2008
Ich hoffe, das wird eine lange Artikelserie. Anstatt gleich mit einem Hammerprodukt wie einem von mir erwarteten encrypteten Bittorrent Netzwerk um die Ecke zu kommen, fängt das Jahr langsam an - mit einem neuen TrueCrypt Release, dass jetzt auch Pre-Boot-Authentifizierung beherscht. Viel Spaß beim Auswerten der Daten auf dem Rechner. Jetzt helfen nur noch die bereits als Hardware im Rechner versenkten Tools und Sniffer. Psysische Sicherheit und Nichtmanipulierbarkeit von Notebooks wird ein Thema demnächst. Irgendwo ist in so einem Notebook ja immer noch ein Platz für einen Keylogger...
Links - 05.02.2008Dienstag, 5. Februar 2008
Geschrieben von Alexander
in Politik, Security, Software, Sonstiges
um
21:35
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XML Datenbank gesuchtDienstag, 5. Februar 2008Mit dem Thema verspiele ich mir wahrscheinlich bei einigen meine letzte Glaubwürdigkeit, aber dafür ist man ja Java Entwickler... Kurz gesagt bin ich momentan auf der Suche nach einer XML Datenbank, nachdem ja jetzt das neue Postgres 8.3 auch den Datentyp XML unterstützt (und sonst ein komplettes RDBMS ist), frage ich mich, ob es trotzdem Sinn macht, bei vielen XML Dokumenten eine reine XML DB zu verwenden. Kurzes Suchen ergab Xindice und eXist als erste Hits sowie den obligatorischen Wikipedia Eintrag, aber da gibt es bestimmt noch ein paar mehr. Tips bitte in die Kommentare. Book review: Fahrenheit 451Dienstag, 5. Februar 2008Eines der Bücher die schon lange auf meiner Liste standen, die ich aber aufgrund massiver Blindheit nie in einem Buchladen gefunden hatte. In dem Buch von Roy Bradbury, das bereits mehr als ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel hat, herrscht ein zensierender Staat, dessen Feuerwehr die Hauptaufgabe hat, Bücher zu verbrennen, um Gefühle zu unterdrücken. Das Gros der Gesellschaft wird mit Fernsehen und Radio zufrieden gestellt und gefügig gemacht, ohne eigenen Kopf zu agieren. Der Feuerwehrmann Montag zweifelt mit der Zeit an seinem Job und der Einstellung gegenüber dem Staat, was ihm ihn seiner Position natürlich sehr schnell Probleme bereitet. Inhaltlich ist das alles etwas, dass man hier oder da durchaus auch schon im Film gesehen hat (besonders bei Equilibrium, aber auch Matrix, V for Vendetta etc). Interessant ist aber, dass der Autor eigentlich gar nicht so sehr einen totalitären Staat betonen wollte, sondern die Abstumpfung der Menschen. Allerdings ist ihm wohl beides gut gelungen. Lesetipp aufgrund der starken Ähnlichkeit mit anderen Geschichten allerdings nur bei zu viel Zeit. Referer Open - Januar 08Sonntag, 3. Februar 2008Neuer Monat, alte Referer...
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