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Javalinks - 28.07.2008Montag, 28. Juli 2008Nach diesem Schlechtwettertag wird es mal wieder Zeit für technisch orientierten Inhalt.
Sommerzeit ist StreetballzeitSonntag, 27. Juli 2008
Dem guten Wetter ist es an den Wochenende aktuell geschuldet, dass ich hier sehr wenig von mir gebe. Damit der Fan des orangenen Balles hier nicht zu kurz kommt, möchte ich auf das Turnier "Germany's Reality Check", das wohl am besten besetzte Streetballturnier deutschlandweit, aufmerksam machen (in Europa wird wahrscheinlich nur das französische Quai 54 (mit NBA Spielern) sowie die Nike Midnight Madness Tour darankommen). Leider gibt es noch relativ wenig Videomaterial von dem ganzen. Germanys Finest sind direkt gegen den späteren Sieger rausgeflogen, so dass es von deren Seite nicht viel Footage zu sehen geben wird (in der 8. Folge von GFTV wird mal wieder ordentlich viel Basketball gezeigt). Dafür hat der DJ des Events schon ein Video online gestellt. Und Ausschnitte der Spiele des späteren Siegers vom Qualifikationsspiel, dem Viertelfinale, dem Halbfinale sowie dem Finale sind online. Dazu gibt es noch einen Bericht bei Crossover Online. Also heisst es warten auf die richtigen Best-Of-Videos. Oder nächstes Jahr mal zuschauen in Köln.
Links - 23.07.2008Mittwoch, 23. Juli 2008Es war mal wieder viel Ruhe. Man könnte glatt denken, ich arbeite viel. Oder mache am Wochenende viel Pause. Dies überlasse ich aber geneigten Leser. Und da ich heute auch keine Lust habe, die Links in einer Liste unterzubringen, werde ich mal den kleinen Faber spielen (und habe damit direkt den ersten Kalauer gelandet, das wird ein Superartikel). Was waren die bewegensten Themen der letzen Woche? Das sich unser Bundesinnenminister (seit neuestem auch Experte für relative Armut) des öfteren selbst widerspricht und von großer Freiheit, die der Staat erlaubt, wenn er kiloweise Informationen erhebt, ist ja eigentlich nichts neues mehr (wobei man manche Leute doch mit der schieren Menge erschrecken kann). Dass aber der Spiegel sich aufgrund des Holzklotz-Attentats nahe Oldenburg erlaubt, von überzogener Rasterfahndung zu sprechen, könnte einen ja schon fast verwundern. Sollte dort jemand wachwerden? Erfreulich war allerdings, dass auch das Indianeroberhaupt freizügig und offen zugibt, keine Ahnung zu haben und dabei noch total problemlos alle Arbeitslosen beleidigt. Zwischendrin lizenziert mein Bundesland aber eben noch das Internet. Apropos mein Bundesland, das Versammlungsgesetz wurde auch noch nebenbei beschnitten. Was ja bereits alle wußten, dass Cracker und Lobbyisten ja eigentlich die selben Arbeitsansätze haben. Apropos, ich meinte ich hätte schon über das Bilderbergertreffen dieses Jahr berichtet. Die Börse verstehe ich übrigens immer noch nicht, aber das hatte ich im Zusammenhang mit Umbro schon mal erwähnt. Microsoft, Google und Apple legen Quartalsberichte mit zum Teil unglaublichen Steigerungen hin. Aber die "Börse honoriert das nicht" - allein für diesen Satz könnte ich jemanden erschiessen. Ganz wichtig für diese Woche war natürlich der Artikel eines deutschen Leitmediums im Printbereich, der Weblogs jede Bedeutung absprach. Der Spiegelfechter hat dann mal die Pro-Kopf Rechnung gemacht, und siehe da, anscheinend ist das Input/Output Verhältnis dann doch irgendwie anders. Ob es jetzt allerdings akkurater ist, ist ein anderes Thema. Relevanz zu bewerten, ist eigentlich sowieso ein sinnloses Unterfangen. Es gibt wichtigeres, oder auch nicht. Viel interessanter finde ich diese Statistik, die dem Medium Print einen langsamen Tod vorhersagt. Ich persönlich sehe mich ja in 10 Jahren auch noch nicht mit einer Tageszeitung in der Hand. Lesenswert zum Spiegel Artikel ist auf jeden Fall dieser Eintrag in Maltes Blog, teilweise Indiskretion Ehrensache sowie zu gut erletzt die Nachdenkseiten. In der Blogbar gibt es noch einen netten Artikel zum Thema Huffington Post. Was steht noch auf dem Wochenprogramm? Richtig, Technik und Privacy. Zu letzterem sind in der letzten Woche mehrere Tips durch die Welt gegangen, wie man das Prefetching des Firefox abschaltet. In der Technik Sektion habe ich natürlich die wöchentlich für mich spannenden Grails News zusammengetragen, aber auch JavaScript Frameworks wie Dojo mit netten Tabellenfeatures sollen nicht zu kurz kommen. Im Grails Bereich gibt es ein nettes Metro Plugin, um schnell und einfach Web Services zu implementieren, sowie die nette Spielerei der graphischen Darstellung von Domainklassen. Clustering für Postgres ist ein weiterer interessanter Punkt. Ich hatte gehofft, dass das Linux Freerunner Openmoko Phone jetzt einsatzbereit für den Endusereinsatz ist - es scheint aber nicht so, ich habe aktuell ein Samsung SGH U700, und bin davon bis jetzt aber nicht sehr begeistert, den Rant schreibe ich auch noch die nächsten Tage. Der absolute Bummer diese Woche für mich ist die Ankündigung von Google, seinen eigenen Browser zu entwickeln. Ob das bedeutet, dass Microsoft sich jetzt Sorgen machen sollte, hat sich dann in meinen Augen relativiert, als es lediglich um Gears ging. Oder habe ich da von der Funktionalität so viel inzwischen verpasst? Und zu gut erletzt, kommen wir wieder zum Part der guten Laune in diesem Artikel. Zum einen ist es toll anzuhören, wenn Kalkofe dem Fernsehen einen richtigen Tritt verpasst (wobei ich immer noch zutiefst hoffe, dass seine beiden Wixxxer Filme wirklich nur ganz böse Ausrutscher waren) - und das obwohl er auch hätte draufhauen können. Das wirklich tolle am Internet ist aber ja, dass man immer wieder auf einem Unbekannte Künstler stößt, die wirklich tolle witzige Musik machen. Außerdem braucht man demnächst kein Anti-Mücken Spray mehr (wieso ist man nicht schon vorher auf diese total einfach Idee gekommen, ein Super Klingelton!). Solange man noch nach Dschungelmilch riecht, kann aber genauso gut stylische USB Sticks benutzen, damit man von verwirrt ausschauhenden Menschen angesprochen wird. Und immer dran denken, getreu dem Motto aus Muxmäuschenstill: Denunziere deinen Nächsten!
Geschrieben von Alexander
in Linux, Music & Lyrics, Politik, Software, Sonstiges, Web 2.0
um
07:20
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Book review: Neulich in NeuköllnDonnerstag, 17. Juli 2008Es wurde mal wieder Zeit für ein witziges Buch (leichte Themen im Sommer, bei 30°C liest es sich in der Straßenbahn eh nicht konzentriert), und was eignet sich da besser als ein nicht ganz detailgetreuer Bericht über Neukölln. Der Autor, Uli Hannemann, arbeitet als Autor und Taxifahrer in der Hauptstadt und kennt sich daher bestens aus. Gezielt werden lokale Klischees verstärkt und betont, allerdings immer derart ironisch, dass es witzig ist. Einer der besten Sätze im Buch handelt vom Karneval der Kulturen: Alibidunkelhäutige sorgen für die Credibility, eintagsextrovertierte Brünette vom Bauchtanzkurs in der VHS Neukölln bei Frau Adelheid Ben-Mokhtari für die Debility. Wer auf derartiges Geschreibsel steht, für den sind die 8 EUR eine sehr kurzweilige Investition. Aktuelle Ohrwürmer der WocheMittwoch, 16. Juli 2008Normalerweise ist es bei mir selten, dass nur zwei Lieder rauf und runter laufen, momentan aber schon. Und wie immer, muss man stundenlang danach suchen, damit man sie auf CD findet (hint, hint - noch werden Sponsoren akzeptiert). Beides sind (natürlich) last.fm Fundstücke
Falls jemand weitere Tips in der Liga hat, nichts wie rein in die Kommentare. Merci! P.S. Ich habe mich vorgestern belehren lassen, Ohrwürmer seien etwas negatives, also schlechte Lieder, die sich festbeißen. Ich bitte somit, in diesem Zusammenhang Ohrwürmer mit etwas positivem zu behaften.. Herausforderung VertragsverlängerungDienstag, 15. Juli 2008Eigentlich ja eine einfache Sache - dachte ich. Nicht so aber bei bei meinem Provider, namentlich o2.
Book review: GossenreportSonntag, 13. Juli 2008Betriebsgeheimnisse der Bild Zeitung - so lautet der Untertitel, der sich eigentlich nur auf das bisher ungelöste Geheimnis bezieht, wie sich diese Zeitung, die sich dem Wertekanon des Christentums verpflichtet fühlt (80% der Leser sind angeblich Christen) und gleichzeitig eigentlich nur Nacktbilder und Anzeigen vermarktet, dabei aber zwischendrin noch ohne Gewissen Politik beeinflusst und Prominente (oder eben auch nicht Nichtprominente) zur Schau stellt. Dieses Buch verlangt aber nach einem gewissen Abstraktionsvermögen. Der triefend böse Zynismus von Gerhard Henschel sollte vom Inhalt getrennt werden können. Die Wortwahl ist über weite Strecken der Zeitung an sich nicht unähnlich und an einigen Stellen ähnlich repetitiv. Oft wird der Inhalt einer Seite mit den dort stehenden Kontaktanzeigen verglichen, was spätestens nach dem zehnten Mal durchaus langweilig wird. Viele öffentliche Personen (Bischöfe, Politiker) werden aufgezählt, die zum einen von Moral predigen, zum anderen ungeniert ihre Meinung exklusiv in der Zeitung verbreiten (das ist der gute Teil). Fazit: Inhalt ok, Sprache zu weit unten. Als Taschenbuch so gerade das Geld wert... Book review: Nicht mein TagSamstag, 12. Juli 2008
Ich bin mit Büchern momentan immer noch auf meinem Comedy/Witzig Trip. In diesem Zusammenhang muss aber "Nicht mein Tag" von Ralf Husmann als Fehlkauf brandmarken. Ich muss zugeben, dass ich das Buch nur aufgrund des Namens des Autors gekauft habe - die ersten beiden Staffeln von Stromberg können nicht irren, dachte ich. Falsch gedacht.
Die Grundzutat ist ein absoluter Durchschnittscharakter mit einem Durchschnittsbürojob. Das ganze Durchschnittsblafasel gerät bei einem Banküberfall aus den Fugen, da er als Geisel verschleppt wird und sich eigentlich danach gesehnt hat, endlich mal dem öden Alltag entfliehen zu können. Diese "durchschnittliche" Grundkonstruktion scheint somit irgendwie unabdingbar zu sein, um Witz und Humor entstehen lassen zu können und auch in diese Kerbe schlagen die meisten Witze, was ein ganzes Buch lang durchaus langweilig werden kann. Hier und da streift in den Formulierungen mal der Humor durch, das ganze Buch ist aber durch seine Story (die am Ende auch irgendwie langatmig wird) kein Feuerwerk fieser Witze (dafür fehlt einfach der "Christoph Maria Herbst"-Faktor). Fazit: Lohnt nicht und wird überbewertet. Links: 12.07.2008Samstag, 12. Juli 2008
Geschrieben von Alexander
in Politik, Security, Software, Sonstiges
um
17:41
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Links - 06.07.2008Sonntag, 6. Juli 2008
Geschrieben von Alexander
in Music & Lyrics, Politik, Security, Software, Sonstiges, Web 2.0
um
22:28
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Korrelation von Traffic und SuchbegriffenDonnerstag, 3. Juli 2008Ich hätte ja erwartet, dass sich zwischen dem Traffic dieses Blogs und der monatlichen Anzahl der Suchbegriffe ja eine Korrelation herstellen lässt. Meine zweite alternative Vermutung wäre gewesen, dass aufgrund der Tatsache, dass immer mehr Content hier landet, entweder die Anzahl der Suchbegriffe oder auch der Traffic insgesamt sich steigert. Beides scheint aber völlig willkürlich zu sein. Als Referenz dient in meinem Fall der Monat Januar, der sowohl vom Traffic als auch von den Suchanfragen führt, der Vergleich aller Minute ist immer zum Januar zu sehen:
Book review: Die AusgeschlossenenMittwoch, 2. Juli 2008
Heinz Bude beschreibt in diesem Buch, inwieweit die laut Politik ja völlig intakte Gesellschaft bereits gespalten ist.Es geht hier nicht nur um Spaltung durch monetäre Armut, sondern auch um Spaltung durch Verrohung einer Generation, um die sich so gut wie nicht gekümmert wird (Bildungsweg Hauptschule, Migrantenhintergrund, etc) sowie um das Problem, dass Arbeitsplätze, die vor einem Jahrzehnt noch als bombensicher galten (Facharbeitskraft in einem Konzern) ebenso viel Sicherheit bieten wie der Arbeitsplatz bei einem illiquiden Mittelständler. Entgegen des Beschreibungstextes bei amazon wird hier in meinen aber nicht so richtig darüber diskutiert, wie das Problem gelöst werden kann. Es wird oftmals ebenfalls ein angebliches "Standardszenario" (Mutter/Ärztin mit Kindermädchen, die sich auf jeden Tag mit dem Kind freut, weil sie es dank Krippe mit ihrem Job kombinieren kann gegen Mutter mit kaputten Beziehungen aus dem Wohnblock, die kaum Geld hat und sich ohne Krippe mit Kind und Nebenjobs über Wasser halten muss) aufgebaut und ohne jedliche Beweise als gegeben formuliert (am Ende des Buch stehen noch ein paar Seiten mit Quellenangaben, die hätten meiner Meinung nach direkt in den Text geschrieben werden sollen, so wirkt das Buch oftmals wie eine Behauptung).
Abgesehen davon ist das alles nichts, was man nicht schon einmal irgendwo gelesen hat, dazu mit 140 Seiten noch relativ dünn. Daher: Eingeschränkte Empfehlung.
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