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Persönliche Wahlbeobachtung in BayernMontag, 29. September 2008
Unabhängig vom Ergebnis war ich natürlich gestern kurz vor meinem einzigen Wiesn-Auftritt (jetzt weiß ich auch wieder wieso es maximal nur ein Auftritt ist) brav wählen. Interessant am Rande ist, dass die gute Frau zu mir meinte, sie müsse meinen Personalausweis gar nicht sehen. Wenn das nicht beruhigend ist. Noch auffälliger war allerdings, dass die gute Frau meinen Namen aus einer Liste mit Wählern abgehakt hatte, auf der ebenfalls mein Geburtsdatum stand. Was bitte geht die Wahlhelfer das an? Und wenn, könnte man solche Listen vielleicht auch unauffällig im Hintergrund lagern, anstatt dort, wo sie jeder Wähler sieht. Die Wahlkabinen waren ebenfalls nur kleine Pappwände, an denen man auch noch ziemlich problemlos zum Nachbarn schauen konnte, sobald man sich dahinter verschanzt hat. Naja, wenn schon nicht der Ablauf, dann war wenigstens das Ergebnis ok...
IBM/Lenovo und die Unfähigkeit gute Akkus zu bauenSamstag, 27. September 2008Lenovo hat es definitiv geschafft, dass mein nächster Laptop kein Thinkpad mehr wird. Nachdem mein erster Akku nach etwas mehr als einem Jahr einfach nur kaputt war (war nicht mehr zu laden, der Laptop hat sich direkt abgeschaltet, wenn man ihm die Stromzufuhr geklaut hat - ist einem Freund von mir interessanterweise genauso passiert), ist mein jetziger Akku subtiler und intelligenter. Er geht stückweise kaputt. Vom Alter her etwas älter als ein halbes Jahr, hat er neulich nach einer halben Stunde ohne Strom so gepiept als wenn er jetzt gleich komplett leer ist. Nachdem ich ihn wieder aufgeladen hatte, fehlte 1/3 der Akkuleistung, und die ist bis heute weg. Statt über 3 Stunden sind es jetzt weniger als 2 Stunden die der Laptop ohne Strom auskommt. Ein Blick in die ACPI Daten bestätigen das:
nashage:~# cat /proc/acpi/battery/BAT0/info | grep capacity Etwa ein Viertel der Leistung des Akkus ist nach 6 Monaten weg. Das kann es ja wohl nicht sein. Ich werde jetzt mal die Firma und IBM anschreiben, ob das normal ist. Mich nervts nämlich tierisch. Da kann ich ja gleich immer für Notfälle einen Generator mit mir herumschleppen. Links - 27.09.2008Samstag, 27. September 2008Die Woche ist vorbei, vulgo Zeit für Links.
Geschrieben von Alexander
in Politik, Security, Sonstiges
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11:09
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Links - 22.09.2008Montag, 22. September 2008Ja, ich lebe noch. Die Stille hier ist aktuell damit zu begründen, dass ich abends eigentlich nie vorm Rechner bin momentan. Und das hat wirklich nichts mit dem Oktoberfest zu tun...
Geschrieben von Alexander
in Linux, Music & Lyrics, Politik, Security, Software, Sonstiges, Web 2.0
um
21:49
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Experts at work - Heute: Doppelt vergebene IPsMittwoch, 17. September 2008
Eine weitere Folge aus der stets beliebten Reihe "Wie ich meine Führungsqualitäten raushängen lasse" und wie immer, liegt das hier schon eine unbestimmte Zeit zurück.
Jeder kennt es, man will arbeiten, kann aber nicht, weil die lieben Kollegen wieder in "gerade ist es ganz schlecht" oder "Ich sag einfach mal was, und kümmer mich nicht mehr drum"-Laune sind. Beispiel aus einem meiner vorherigen Jobs: Ich: "Ich brauch eine neue IP für das Wiki System - jemand hat die doppelt vergeben" (ärgert einen ja schon mal)
Book review: The TravellerMontag, 15. September 2008Da ich momentan viel zu viele Bücher parallel lese, kriege ich irgendwie keines so wirklich fertig. The Traveller von John Twelve Hawks ist ein Science-Fiction Roman mit starken Realitätsbezug. Die Geschichte handelt von sogenannten Travellern, die aufgrund ihrer Fähigkeiten unterschiedliche Dimensionen besuchen können (eine Art Seelenreise). Es gibt die Geheimorganisation der Brethen, die die Traveller ausrotten wollen und die Harlequins, eine ausgebildete Kriegerkaste, die sie beschützen. Die Brethen glauben daran, dass eine Gesellschaft nur dann stabil ist, wenn sie eingesperrt und unter Kontrolle ist und der Zufall nicht mehr existiert. Soweit eine relativ einfach gestrickte Story, die aber wie bei vielen Büchern (so beispielsweise auch 1984) lediglich der Aufhänger für die Darstellung einer Gesellschaft ist, in der man sich der elektronischen Überwachung nicht mehr entziehen kann und ein Panoptikon längst errichtet worden ist, ohne dass ein einziger Ziegel dafür nötig war. Durch die Möglichkeiten der schnellen Auswertung mit Hilfe von Software kann sich niemand der "Vast Machine" (so heisst dort die Möglichkeit der omnipräsenten Überwachung) entziehen, außer er lebt sehr enthaltsam und mit wenig Kontakt mit der Außenwelt. Leider ist das Buch der Auftakt zu einer Trilogie, so dass ich mir wohl jetzt erst noch die anderen Bände besorgen muss, dass dieses Buch sehr abrupt endet. Trotzdem kann man hier allein aufgrund der Darstellung der Gesellschaft ruhigen Gewissens eine Empfehlung als seichte Lektüre für nebenbei aussprechen. Linkwochenshow - 14.09.2008Sonntag, 14. September 2008
Geschrieben von Alexander
in Politik, Security, Software, Sonstiges
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17:41
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Linkshow - 09.09.2008Montag, 8. September 2008Lange keine Linkshow abgeliefert, also wird es mal wieder Zeit. Wobei man eindeutig merkt, wie groß das Sommerloch momentan ist. Kaum Neuigkeiten, wenig innovatives und absolut wenig Themen in den Blogs. Die größten Kracher waren zum einen das "leicht" gekürzte Putin Interview in der ARD - aber was erwartet man von einem derart transatlantisch ausgerichtetem Sender, der mehr oder weniger indirekt zur Regierung gehört, auch schon? Gehört er natürlich nicht - und die Privatsender sind ja auch stakeholderorientiert. Doch damit nicht genug Sommerloch in der Politik - die SPD feiert das Katapultieren in die Vergangenheit auch noch - die Idee mit den vorgezogenen Neuwahlen ist dann auch nicht mehr abwegig. Und in den USA ist man mal wieder fähig, kurz vor der Ernennung von Vizepräsidentinnen den Wikipedia Eintrag schnell zu cleanen. Bei Freace gibt es auch noch eine interessante Meldung, wie auch der niederländische Geheimdienst im Iran tätig zu sein scheint und dabei noch blendend von den USA informiert wird, um zu wissen, wann es heiss wird. Wenn man jetzt noch Zeit für einen Film hat, empfehle ich "Es begann mit einer Lüge" - wie in Deutschland der Beginn des Kosovokrieges herbeimanipuliert worden ist. Weiterhin stark verbreitet sich die "132 EUR Hartz4 Regelsatz pro Monat sind genug" Studie - wie immer, macht kein Politiker diese Vorschläge. Wichtig ist dort nämlich immer der akademische Hintergrund. Zum einen können diese besser von der Presse zerfleischt werden, zum anderen verleiht man so natürlich Seriösität. Apropos Politiker, auch bei Killerspielen verlässt man sich besser auf andere, bevor man sich dort die Hände schmutzig macht. Fast vergessen hätte ich noch die Chinesen als Vorbild - wer will das nicht? Wobei mir dabei einfällt, dass die EU ja auch daran schon arbeitet. Immer ihrer Zeit voraus, diese kleinen schlanken Organisationen. Aber nun genug der Politik. Das Sommerloch hat sich ja auch völlig problemlos in die IT ausgebreitet - mit Google Chrome an der Front. Völlig unerwartet hat ein neuer Browser ein neues Konzept und noch unerwarteter loggt der jede Eingabe noch Hause. Wer hätte damit gerechnet. Und selbst wenn er schneller als der Firefox ist, fehlen halt einfach noch Tonnen an Plugins (schöne Liste für den Mozilla beim ravenhorst). Und die Message von "Open Source" scheint ja bisher auch nur halbherzig mit Fakten gesichert zu sein. Nun aber noch ein paar erfreulichere technische Links. Zum einen gibt es hier eine Top Step-by-Step Einführung für JBoss Seam mit Eclipse Ganymede - der Toolchain ist wirklich sehr komplett. Zum anderen gibt es aber auch ein neues freies Magazin. Markus Albers (das Buch habe ich blöderweise immer noch nicht) war ja die Woche über als Gastblogger tätig und hat fleissig bei innovativ.in geschrieben:
Und wer noch ein paar Alben umsonst auf die Ohren braucht - mal wieder etwas hiphop lastig - dem ist hier auch geholfen.
Geschrieben von Alexander
in Linux, Music & Lyrics, Politik, Security, Software, Sonstiges, Web 2.0
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08:04
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Wanted: Laptop Tisch/StänderDonnerstag, 4. September 2008
Wir hatten neulich auf der Arbeit schon die Diskussion, wie man abseits des Schreibtisches am besten mit dem Laptop arbeitet. Ich mag es ehrlich gesagt überhaupt nicht, am Schreibtisch zu arbeiten - zum einen starrt man oft einfach gegen eine Wand dahinter (hilft nicht beim Nachdenken), zum anderen braucht man einen guten Stuhl und einen Schreibtisch in der passenden Höhe, was ich zu Hause beides nicht habe - und eigentlich auch nicht wirklich will. Die Lösung sind also Notebook Tabletts oder - und das habe ich eben erst gefunden - ein AirDesk. Sieht nach einem coolen Teil aus, kostet aber 149$ - somit währungsbedingt im Angebot - und scheint in Deutschland nicht verfügbar zu sein. Falls jemand zufällig weiss, wo man etwas ähnliches herbekommt, immer her mit Tips...
Referrer Open: August 2008Montag, 1. September 2008
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