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Piraterie reloadedSonntag, 25. Januar 2009In diesem Post soll es ausnahmsweise mal wieder um die richtige Piraterie, also die auf dem Wasser, gehen. Nachdem sich die mediale Welle um den Riesentanker mal wieder beruhigt hat, wären ja ein paar, nunja Hintergrundinformationen über das gesamte Problem in Presse ja mit Sicherheit interessant zu lesen gewesen. Stattdessen habe ich in der letzten Zeit nur einen einzigen wirklich interessanten Artikel zu dem Thema gelesen, und das war auf Telepolis: Von Spin-Doktoren, Speedbooten under Shoppingliste der See-Piraten. Der Artikel birgt mehr als nur einige Überraschungen, die allerdings allesamt durchaus Interpretationsmöglichkeiten offenlassen, wieso bestimmte Staaten (darunter auch Deutschland) so zwingend die Anwesenheit der Marine in den jeweiligen Gebieten fordern. Da kapern Piraten Schiffe, die angeblich mit Farbe beladen sind. Angriffe mit 15 bis 20 Speedboats auf einen Frachter scheint es auch zu geben. Das heisst ja erst einmal, dass die Piraten gute Quellen haben, welche Schiffe sich wirklich lohnen. Nehmen wir nun einmal an, einer dieser Frachter transportiert Dinge, von denen der Frachterkapitän nichts weiss (Abfall, Waffen), die ein Staat nicht mit sich in Verbindung bringen will. Zum einen besteht die Maulwurfgefahr, und zum anderen ein PR Disaster. Niemand überfällt riesige Schiffe, um Dinge zu stehlen, die man in jedem Supermarkt bekommen kann (oder zumindest auf dem Langweg weitaus einfacher zu beschaffen wären). Warum also diese Schiffe wirklich überfallen worden sind, und vor allem, welche Ladung sie innehatten, ist das, was weitgehend unbekannt bleibt. Und genau deswegen wird dieses ganze Phänomen vorerst genau so weitergehen wie bisher. Links - 24.01.2009Samstag, 24. Januar 2009Nach langer Zeit komme ich auch mal wiederzum Auswerten von Links. Allerdings werden auch die nächsten Wochen nicht wirklich entspannter für mich.
Geschrieben von Alexander
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um
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Book review: Verheimlicht - vertuscht - vergessenDonnerstag, 22. Januar 2009Nach langer Zeit gibt es hier mal wieder in Book Review. Das liegt zum einen daran, dass ich in letzter Zeit wenig Bücher gelesen habe, über die sich hier lohnt, zu schreiben. Zum anderen habe ich auch noch einige dicke Fachbücher neben meinem Bett liege, die ich momentan einfach nicht abarbeite, sondern immer nur scheibchenweise vorankomme. "Verheimlicht - vertuscht - vergessen" ist gerade herausgekommen (zumindest die Version für 2008) und betrachtet sich selber als kritischen Jahresrückblick. Wobei die Bücher von Gerhard Wisnewski immer etwas kritisch zu sehen sind. Nichtsdestotrotz liefern sie interessante Denkanstöße. Das Thema des Ablebens von Personsen im rechten Spektrum mit Führungsverantworung (interessanterweise sind es meistens Unfälle in deutschen Luxuslimousinen) wird am Fall Haider interessant beleuchtet. Die Nebengranaten des Schlechtredens von Rohstoffen während der Finanzkrise sind ein weiterer interessanter Punkt ebenso wie der Fakt, dass Putin Kritiker immer genau dann sterben, wenn Russland gerade wichtige Verhandlungen zu führen hat, die dann torpediert werden (die Verschwörungstheorie zur Verschwörungstheorie, das finde ich besonders cool). Für 6 Euro bekommt man eine durchaus kurzweiliges Buch, welches vielleicht nicht der Weissheit letzter Schluss ist, aber daran erinnert, durchaus über den Tellerrand zu schauen. Review: Alfresco Surf Code Camp by OptarosDienstag, 20. Januar 2009
The setup was a virtual machine on which we developed our applications. A pretty sleak solution, which did not need any real alfresco setup (only scp up our changes to the vm). The presentation slides were very good, Jeff talking is also pretty nice. However big parts of the code camp were only copy & paste stuff and test it afterwards. I think it would be cooler if you would hand out some half finished app and let people hack more around it, but I think thats a matter of taste. After hacking from 9am to 4pm we dove into discussion. First about Surf, second about Alfresco in general. This was the most interesting part of the day. Surf is not really usable for the stuff I want to do at my company, also it merely seems to be one other big xml mess, where a relational database would be more than sufficient. However, as it seems to replace the JSF client sooner or later, it will also gain more users (by force more or less). Second about Alfresco. My primary concern was performance. Performance is a major issue with Alfresco and of course is worse when running Surf on another system. However I dug quite deep into performance optimization and caching in Alfresco, only to find out, that noone plans to develop anything there (thanks to a direct skype connection to one of the alfresco developers). My current solution to improve performance is to use ehCache to store loaded elements from the nodeService when doing freemarker rendering (this is where I need performance). If I find the time I will elaborate on that. All summed up, it was a very nice day, with enough meals and coffee as well as Alfresco information. Kudos to Optaros for hosting this. Soon there seems to be some Spring day in Munich, which I hope to attend as well. Links - 11.01.2009Sonntag, 11. Januar 2009
Geschrieben von Alexander
in Linux, Politik, Security, Software, Sonstiges
um
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Links - 04.01.2009Sonntag, 4. Januar 2009So, happy new.. und so. Muss ja weiter gehen, ne?! Ein Freund von mir hat mir neulich gemailt, dass er sein Projekt eingestellt hat, und es cool findet, dass ich hier weitermache. Ich hoffe, es geht auch dieses Jahr damit weiter.
Java Trendy Technologies: JPA, Spring3 und RESTSonntag, 4. Januar 2009
OpenJPA JPA generell besticht durch seine Einfachheit, um eine Klasse zu persistieren, reicht es aus, diese mit einigen Annotationen zu versehen (alternativ kann allerdings auch eine XML Datei benutzt werden, bei größeren Projekten ist das vielleicht übersichtlicher), die sowohl Constraints als auch Keys und Spaltennamen definieren können. So hat man in kurzer Zeit ein eigenes Model entwickelt (selbstverständlich auch mit komplexen One-To-Many Mappings sowie lazy oder eager loading eben dieser Verbindungen). Eine Beispielimplementierung für JPA ist OpenJPA, auch Hibernate oder Toplink folgen der JPA Spezifikation. JPA kommt mit einer abstrakten datenbankunabhängigen Query Language, der JPQL. Auch die Integration in Spring ist mit ein paar Konfigurationschritten erledigt. Die Integration von NamedQueries (vorgefertigte JPQL Statements) in die normalen Klassen finde ich sehr praktisch. Wer vom Entwickler persönlich mal eine Einführung zum Thema JPA sehen will, dem sei sein Talk von der Spring One empfohlen (bei parleys.com finden sich noch einen Menge anderer interessanter Vorträge). Spring 3 mit REST Unterstützung Erst vor kurzem ist eine Spring 3.0 Version mit vollständiger REST Unterstützung erschienen, welche aber noch in der Testphase ist. Interessanterweise berichteten über diesen Support am meisten asiatische Blogs, während man in englischen oder europäischen Blogs da sehr viel weniger drüber liest. Ich habe mir als ersten Test einen kleinen Registrationsdienst geschrieben, der nach Eingabe der Daten eine Email mit einer erzeugten UUID schickt (diese Mail ist übrigens ein FreeMarker Template), welche der User dann nur noch aufrufen muss, um seine Anmeldung zu bestätigen. Wer sich zum Thema Spring 2.5/3.0 informieren will, kann dies auch sehr gut bei parleys.com mit einem Vortrag von Jürgen Holler auf der Spring One. Nun aber zurück zu den neuen tollen Annotations bei Spring3. Ich poste bei cryopaste (die haben schönes Syntaxhighlighting) mal den RegistrationController, der die eigentliche Registrierung sowohl triggert als auch verarbeitet. Hier mal einige Features der Klasse:
Interessant sind auch die Möglichkeiten, die all das in der Zukunft noch bieten. Zum Beispiel könnte DWR für einfache Tätigkeiten mit ein paar Zeilen Code überflüssig werden (beispielsweise teste ich gerade mit DWR, ob ein Benutzer bei der Registrierung schon existiert - mit Dojo über einen AJAX Request). Da mir DWR aus Sicherheitsgründen immer ein wenig zuwider läuft, würde das ein wenig Magengrummeln vernichten. Allerdings hat DWR auch interessante Features in der neuen Version, wie den Support für Dojo Datastores. Ansonsten gilt: Fragen zum Code einfach in die Kommentare packen. Compass Um Volltextsuche mit Lucene zu ermöglichen, ohne die Komplexität von Lucene verstehen zu müssen, existiert Compass. Als Einführung eignet sich diese Präsentation vom Gründer wohl ganz gut. Theoretisch hat Compass auch ein JPA Plugin - eine der Hauptzwecke von Compass ist die Integration in existierende Anwendungen. Allerdings habe ich das noch nicht erfolgreich ans Laufen bekommen. Hat eventuell jemand der Leser hier damit Erfahrung? Schlusswort Was mir bei all dieser Rumspielerei immer auffällt. Der Schlüssel, sich in der Zukunft am Arbeitsmarkt zu differenzieren ist nicht die Expertise in einem dieser Gebiete, sondern schlicht und ergreifend die Integration all dieser Techniken. Tiefes Wissen schadet nicht, aber breites Wissen (bei einer gewissen Grundtiefe) von verschiedenen Technologien hilft hier weitaus mehr. Abschließend gilt noch zu sagen: Falls jemand Interesse am Code oder weiterführendem Informationsaustausch hat, so reicht eine Mail an mich. Ich hätte da noch die ein oder andere Idee für fortgeschrittene Dinge und Tätigkeiten im Bereich J2EE/Web 2.0 Integration.
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