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Links - 24.04.2009Freitag, 24. April 2009
Geschrieben von Alexander
in Politik, Security, Software, Sonstiges, Web 2.0
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21:05
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Book review: Der Doppelmord an Uwe BarschelFreitag, 24. April 2009Da ich noch nicht wirklich in denkfähigem Alter war, als Uwe Barschel tot aufgefunden wurde (ich glaube mein Hauptproblem war zu der Zeit eher, ob es möglich ist, auch ohne Stützräder zu Fahrrad fahren), habe ich mir die aktuelle Auflage von "Der Doppelmord an Uwe Barschel" von Wolfram Baentsch gekauft, welches die Ereignisse seit dem Tod Stück für Stück aufarbeitet. Viele Dinge sind bis heute unklar: Niemand weiss, wer Barschel nach Genf gelockt hat; wieso sind keine härterem Strafen für die Journalisten, die den Tatort kontaminiert haben, verhängt worden. Wieso fehlen Flüssigkeiten, die eine Obduktion erschweren. Vorsicht Spoiler: Das Buch geht davon aus, dass der Mossad in weiten Teilen für den Mord verantwortlich ist, da Barschel zu viel von Waffengeschäften wusste, die internationale Beziehungen nachhaltig torpediert hätten. Gleichzeitig vermutet der Autor aber (aufgrund eines anonym der Ehefrau zugesandten Briefes), dass ein hochrangiger Deutscher den Mord in Auftrag gegeben hat. Wer damit gemeint ist, wird im letzten Wort des Buches klar, welches von einem nicht fliegenden Vogel spricht (interessanterweise hat Gerhard Wisniewski in seinem "Verheimlicht, vertuscht, vergessen" Buch vom letzten Jahr auch der Ikone FJS ein allzu natürliches Ableben abgesprochen). Fazit: Auf jeden Fall einen Blick wert (wenn auch nur als Hardcover Buch im Moment). Alles in allem werden wir wahrscheinlich noch 20 Jahre warten müssen, bis jemand kurz vor seinem natürlichen Ableben öffentlich über die Sache spricht. Book review: The definitive guide to grailsMittwoch, 22. April 2009
Ab und an lese ich ja auch noch Fachbücher (irgendwie ziehen die sich ja meistens sehr). Dieses hier aber nicht. Zum einen liegt das daran, dass mich das Thema brennend interessiert, zum anderen ist auch noch super geschrieben, und das vom Meister persönlich. The definitive guide to Grails ist das Einstiegswerk in die Welt der Webentwicklung der nächsten Generation mit Java. Aber dass ich Grails Fan bin, merkt man wahrscheinlich eh bei den Postings hier. Jeff Kunkle hat ein herrrlich ausführliches Review geschrieben, mit Inhaltsangaben pro Chapter. Da das Buch dank des Dollar Kurses auch noch sehr günstig ist für Fachlektüre, kann man quasi gar nichts verkehrt machen. Netterweise habe ich aktuell noch ein kleines Testprojekt, welches ich somit direkt mit Grails implementieren kann und somit vieles aus dem Buch direkt umsetzen kann. Sollten sich hier noch Dojo/CSS/HTML-Entwickler befinden, die ebenfalls Interesse an Grails Projekten haben, dürfen die sich sehr gerne melden. Aber zurück zum Buch: 100% Kaufempfehlung für Grails Einsteiger, die erst einmal verstehen müssen, wie die einzelnen Komponenten ineinander greifen, bevor man sich an ein Projekt setzt, aber auch als Nachschlagewerk für Einsteiger und Fortgeschrittene ist das Werk durchaus geeignet - wobei da vielleicht das "Groovy & Grails Recipes" Buch besser geeignet sein könnte.
Links - 21.04.2009Dienstag, 21. April 2009
Geschrieben von Alexander
in Politik, Security, Software, Sonstiges
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21:13
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Book review: Gestatten, EliteDienstag, 21. April 2009
Nachdem es das Buch von Julia Friedrichs jetzt auch als Taschenbuch gibt, habe ich mal zugeschlagen. Gut, dass ich so lange gewartet habe. So eine wirkliche faustdicke Überraschung steht nämlich nicht drin. Das Bildung und Schule einzig und allein mit dem Geldbeutel und Stand des Besitzers eben jenes zu tun haben, ist nicht wirklich neu. Der Versuch, mal nachzuschauen, wer sich in Deutschland als Elite definiert, und was das eigentlich ist, ist da schon interessanter. Für einige bedeutet Elite, einen Selektionsprozess zu durchlaufen, und das eigene Kind möglichst früh von normalen Kindern zu trennen, um ihm früh mitzugeben, dass es etwas besonderes ist. Zum einen ändert das natürlich das Verhalten des Kindes, zum anderen schultert es einen dicken Erfolgsdruck auf das Kind. Ob irgend etwas davon sinnvoll ist, muss jeder selber wissen. Dass bei diesem Druck (der zusätzlich natürlich noch durch einen übervollen Stundenplan an Hochschulen wie der EBS und der WHU verstärkt wird) keine Zeit mehr für die eigene Entwicklung eines Charakters bleibt, ist auch mehr als logisch. Mit Anfang 20 als Berater anfangen, ohne mal Luft geholt zu haben und zu überlegen, ob das, was man da macht wirklich das ist, was man machen will und nicht was man mal gesagt bekommen hat - die Chance hat man dann verpasst. Und das an derartigen (Hoch)-Schulen auch nur mit Wasser gekocht wird, ist auch nicht direkt eine Überraschung. Und die gesuchte Definition von "Elite" bleibt so schwammig wie sie in den Medien verwendet wird.
Daher: Als seichte Lektüre für zwischendurch zu empfehlen, aber für mehr nicht zu gebrauchen. Book review: Das geheime Wissen der GoldanlegerMontag, 20. April 2009
Direkt vorweg: Man sollte über den vielleicht reisserischen Titel dieses Werks von Bruno Bandulet hinwegwesen. Das Buch lieferteine interessante Einsicht über die Reise des Goldes bis in die Gegenwart und wieso als Zahlungsmittel alles andere als verkehrt ist - natürlich immer unter der Prämisse, dass es sich um einen endlichen Rohstoff handelt (sobald irgendein Alchimist herausfindet, wie man das Zeug synthetisiert, ist es genauso wertlos wie Falschgeld). Alle aktuellen Währungen - allen voran natürlich der Dollar - kranken an dem Problem, dass sie an nichts gebunden sind und es für das gedruckte Papier keinerlei Gegenwert in irgendeinem Safe gibt. Die Schweiz hat als letztes die Bindung der Währung an Gold aufgehoben. Damit kann man jedes Problem mit dem weiteren Drucken von Dollars lösen (wie die Fed es auch bisher gelöst hat). Es wird außerdem erläutert, wieso Gold seit Dekaden ein gutes Investment ist, der lediglich durch temporäre Manipulationen großer Institutionen stärkeren Kursschwankungen unterlag. Das Buch ist gespickt mit vielen interessanten Informationen abseits des Fürsprechens von Gold. Deutschland beispielsweise lagert sein Gold in Manhatten, als fast einzigstes Land liegt ein Großteil der Vorräte nicht in der Heimat. Die Fed scheint ein ziemlich unkontrollierbares Monster abseits staatlicher Kontrolle zu sein (die EZB hat den Auftrag unabhängig zu sein, ist dabei aber sehr dennoch transparenter nach außen). Wichtige Entscheidungen scheinen jedoch bei beiden manchmal absichtlich nicht nach außen zu dringen.
Was ich entweder besonders interessant oder fraglich finde, ist allerdings die Vorhersagung des Marktes mit Hilfe einer sogenannten "goldenen Konstante". Sollte so etwas in finanziell sehr nebulösen Zeiten aus Glaskugelsicht überhaupt möglich sein, indem man auf vergangenes Material verweist? (Ich bin auch kein Freund irgendwelcher zyklischen Theorien, auch nicht bei der Konjunktur). Zum Abschluss: Wenn man Zeit hat, und sich für das Thema interessant, bekommt man eine Menge Wissen nebenbei. Geht aber noch nicht als Pflichtlektüre durch. Links - 17.04.2009Freitag, 17. April 2009So dieses Mal die Ausgabe, die wirklich für den 17.04. gedacht ist. Außerdem ist ja auch alles wieder gut, die Banken machen wieder Milliardengewinne, dieses Finanzgedengel wäre ja somit ausgestanden (sagt das DIW ja auch und die haben sich noch nie geirrt). Puh.
Geschrieben von Alexander
in Politik, Security, Software, Sonstiges
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18:54
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Links - 13.04.2009Montag, 13. April 2009Schönstes Wetter, und somit Zeit für ein paar Links
Geschrieben von Alexander
in Politik, Security, Software, Sonstiges
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17:48
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Book review: Die verblödete RepublikSonntag, 12. April 2009Das Buch von Thomas Wieczorek war mal wieder einer meiner "Hab ja sonst nichts gefunden, schau ich mal bei den Neuerscheinungen"-Käufe. Interessanterweise kannte ich den Namen des Autors vorher nicht - hat ja auch keinen Wikipedia Eintrag, der kann ja nicht bekannt sein. Wie auch immer, "Die verblödete Republik" soll die Boulevardisierung der Gesellschaft kritisieren und zeigen, "wie uns Medien, Wirtschaft und Politik für dumm verkauft". Während die Idee des ganzes Buches, diesen Sumpf von Medien, Politik und Wirtschaft offenzulegen und Menschen beizubringen, die sich noch nicht allzu tief mit dem Thema beschäftigt haben, sehr gut ist - hapert es leider an der Umsetzung. Das Buch trieft dauerhaft vor Polemik und ist durchaus sehr "Die linke" freundlich (da auch alle Probleme dem Neoliberalismus angekreidet werden, schließt sich hier ein Kreis). Gegen diese Partei wird kaum ausgeteilt. So liest sich das ganze zwar sehr unterhaltsam, aber so richtig als Überzeugungsbuch gegenüber anderen eignet es sich nicht, sondern lediglich als leichte Lektüre für die ohnehin schon vorhandene eigene Ansicht. Fazit: Für fast 9 EUR ok, aber nicht weltbewegend. Dojo plugin for Grails updated for dojo 1.3.0Samstag, 11. April 2009
Note: This article is written in english as it may concern more people. I just copy and paste the mail to the grails mailinglist.
Yesterday I fiddled around with the current dojo plugin. Major drawback is currently its bad shape as being stuck in version 0.4.3 I updated it a little bit in order to work with the recently released dojo 1.3.0. I also added to functions to resemble some dojo functionality, where you can trigger ajax request in sync as well as using post, get, delete or put HTTP requests. <g:remoteLink method="Post" sync="true" action="time" update="timeShow">Show the time</g:remoteLink>You can easily install the plugin by running grails install-plugin http://www.emplify.de/download/grails-dojo-1.3.0.zipor just download the url. As this is the first time a took a look at a plugin (which in addition was quite old), there might be some legacy code, which could be stripped out. I would be very glad, if some people with some more experience could take a peek at the code, whether there is unneeded stuff in it. Furthermore I install the whole dojo family when installing the plugin, which would not be needed - I guess that's not best practice? If you have hints, questions or patches, feel free to mail me directy or via the grails mailing list. Links - 09.04.2009Donnerstag, 9. April 2009Endlich mal wieder Zeit für Links. Da ich die nächsten Tage oder Wochen sowieso ans Bett uns aufs Sofa gefesselt sein werde, könnte sogar noch der ein oder andere Blogeintrag mehr dabei herausspringen.
Geschrieben von Alexander
in Linux, Politik, Security, Software, Sonstiges
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18:32
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Einfache Unit Tests im Web mit JavaDienstag, 7. April 2009Ich hätte nicht gedacht, dass ich zu diesem eigentlich einfachen Thema einen Blog Eintrag verfassen muss. Ich bin aktuell auf der Suche nach einem Einfachen Unit Test Tool in Java, welches für Unit Tests im Web geeignet ist. Folgende Voraussetzungen:
Die Frage ist jetzt natürlich. Warum will ich das? Die Lösung ist aber relativ einfach. Nehmen wir an, wir teilen die Erstellung einer Webanwendung sehr strikt nach Front- und Backend auf. Dann muss es eine Komponente geben, welche die Verbindung zwischen Frontend und Backend kontrolliert, um sicher zu stellen, dass der Frontend Entwickler seine Arbeit überhaupt problemlos machen kann. Des Weiteren definiert man so einen Kontrakt, den man problemlos an alle Frontendentwickler geben kann, und diese nun nach Belieben Frontends erstellen können (z.B. GWT-Client, PHP, Java, WebService, Dojo). Also für jegliche Hinweise (ich bin mir absolut sicher, hier etwas übersehen zu haben) wäre ich mehr als dankbar. Eventuell suche ich ja auch total falsch und irgendwelche reinen JavaScripts Tools haben das schon vollständig integriert - wie funktionieren eigentlich die Dojo-JS-Tests fällt mir dabei ein?
(Seite 1 von 1, insgesamt 12 Einträge)
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