Donnerstag, 30. Juli 2009
Das semantische Web ist für mich bis heute einer der großen Nebel in meinem persönlichen Buzzword- und Bullshitbingo Duden. Daher kann ja eine kleine Lektüre nie schaden. Von entwickler press gibt es ja diese kleinen "schnell + kompakt" Bücher, die manchmal einen guten (wie das Grails Buch) und manchmal einen schlechten (wie das GWT Buch) Überblick über eine Technologie oder ein Konzept bieten. Seit Juni 2009 ist das Buch zum Thema " Semantic Web" von Matthias Geisler draußen. Es wird ein kurzer Überblick über verschiedene Begrifflichkeiten gegeben, wie man jetzt schon Information so anreichern kann, dass sie automatisiert ausgewertet werden können (vor allem in Webseiten, um zum Beispiel Adressen herauszufiltern) und wie man fortgeschrittene Abfragen auf Daten macht (Stichwort SPARQL und OWL). Die Einführung ist klar und verständlich strukturiert, leidet aber gleichzeitig an dem für das Thema kleinem Format des Buches. Ich hätte mir ein paar mehr Beispiele für "real world" Anwendungen gewünscht (vor allem was heute schon möglich ist), damit man diese doch abstrakte Materie greifbar macht. Falls also jemand ein paar Literaturtips in diese Richtung hat, immer her damit - uninteressant ist das Thema nämlich nicht, nur weiträumig.
Mittwoch, 22. Juli 2009
Da das Buch von 2007 ist, haben es wahrscheinlich schon einige Leute gelesen. Ich hatte es immer mal auf dem Radar, bin aber bisher nicht dazu gekommen. Tendenziell ist die Idee Grundeinkommen ja immer eine gute, da dadurch eine ganz andere Art der Kreativität erschaffen würde. Die ersten schreien natürlich sofort das ist nicht finanzierbar. Hier ist auch einer der kleinen Wermutstropfen des Buches für Pragmatiker, da hier keine Rechnung mit Zahlen aufgemacht wird, sondern lediglich ein Leitfaden gesponnen wird, wie so etwas möglich ist. Kaputtrechnen kann man ein bedingungslosen Grundeinkommen mit Sicherheit in jegliche Richtungen. Interessant an dem Buch ist für Neulinge um dieses Thema mit Sicherheit die sorgfältig argumentierte Einleitung, ebenso aber der kleine Einblick in die Welt von dm, die mit Sicherheit anders und arbeitnehmerfreundlicher ist als in den meisten Einzelhandelsfilialen. Wirklich spannend aber wird der Schluss, in dem Werner argumentiert, dass alle Steuern mit Ausnahme der Mehrwertsteuer sinnlos und versteckte Preisaufschläge auf das Endprodukt sind - und somit auch negativ auf Exporte auswirken. Auch hier wird eine durchaus schlüssige Argumentationskette ausgelegt. Da das Buch anscheinend aus der Buchpreisbindung gelöst ist - oder jemand hat bei meinem Exemplar vergessen es als Mangelexemplar zu markieren - kann man sich das ganze Werk sehr entspannt für ein paar Euro kaufen. Von daher gibt es auch eine Empfehlung, allein um mal ein paar Alternativen zur aktuellen Langeweile des Sommerlochs zu bekommen.
Dienstag, 21. Juli 2009
Gestern war wieder Webmontag an der Medienhochschule in München. Trotz blendendem Biergarten- und Grillwetter war es - wie immer bei Webmontagen an der MDH - ziemlich voll. Hier nun ein kurzer gnadenlos subjektiver Eindruck über die Vorträge. Leider gab es keine Vorträge von frischen Firmengründern, was sehr schade ist, da dies der mit Abstand innovativste Teil des Webmontag-Vortragprogrammes ist. Nun aber der Reihe nach: - Angefangen hat Johann Peter Hartmann mit einem kleinen Überblick, wo es mit Webanwendungen (und somit eigentlich implizit mit allen Anwendungen) demnächst hingehen wird. Nämlich in die Welt der Services und Clouds, in denen eine Anwendung einfach nicht mehr wissen muss, wo die eigentliche Geschäftslogik für etwas abläuft, sondern nur noch, wo Daten angefragt werden können - was dahinter passiert, ist letzten Endes egal. Das Konstrukt birgt natürlich die Gefahr, dass man keine Kontrolle mehr über die Services (und somit auch Downtimes) hat, dafür benötigt man aber gleichzeitig eine Infrastruktur. Der Browser ist letzten Endes nur noch für das Holen der Informationen von unterschiedlichen Servern und für die Darstellung zuständig. Und - Überraschung - die Zukunft der Programmiersprachen/Frameworks im Web ist nicht Silverlight oder Flash/ActionScript, sondern JavaScript. Dem kann ich nur zustimmen. Es wird demnächst Backend-Entwickler geben, die ihre Daten nur noch als XML/JSON via REST (vielleicht ja auch mal noch ein Webservice, wenn sie bis dahin nicht ausgestorben sind) exportieren. Und es wird Frontend JavaScript Entwickler geben, die diese Backends (und zwar viele davon) dann abfragen und das ganze mit einer dynamischen GUI präsentieren. Hier werden dann Dojo, ExtJS, jqueryUI etc pp ihre große Stunde haben. Nun aber genug geredet. Der Vortrag war für einen Webmontag schon fast zu technisch, aber ich fands natürlich gut, auch wenn für mich nichts neues dabei war.
- Florian Bergmann hat im nächsten Schritt ein wenig von Barcamps und Unkonferenzen sowie deren Organisation und Ausrichtung erzählt. Auch hier gab es nicht zuviel neues, wenn man das Prinzip schon kannte, aber als Einführung war es mit Hilfe des Beispiels am Gamecamp - das vor kurzem bei Microsoft vor den Toren Münchens statt fand - super geeignet. Das Kernprinzip des Barcamps ist der nicht festgelegte Ablauf. Es gibt kein vorheriges Programm, sondern dieses wird von den Teilnehmern erst auf der Konferenz festgelegt. Dementsprechend werden nur die die Themen behandelt, die die Besucher auch wirklich interessieren. Im Gegenzug muss man sich quasi auf Diskussionen und keinerlei Frontvorträge einstellen. Was die Sache natürlich nur interessanter macht. Die Slides gibt es hier.
- Der nächste Vortrag "Social Media als Marketing- und PR-Tool – aktuelle Projekte von Intel bis Telekom" von Richard Joerges und Michael Hülskotter beschäftigte sich - oh Wunder - mit Blogs/Twitter/etc als Werkzeuge zum Markenaufbau und -pflege. Hier kommen wir zu einem interessanten Widerspruch, der dieses gesamte Geschäftsmodell "Marketing im Web 2.0" auf extrem tönernen Füßen stellt. Zum einen sind Blogs (und vor allem auch Twitter, da weiss ich ja bis heute nicht wieso) für die einen das Sinnbild der Authentizität, anscheinend ja auch für Firmen wie vodafone. Quasi die Street Credibility (ich mag das Wort so und wollte es einfach mal unterbringen...) des Web 2.0. Zum anderen wollen Firmen damit Marketing machen?! Wie jetzt? Ein Beispiel aus dem Vortrag: Es ging um ein Projektmanagementtool für den Mac. Durch das Blog wurden die Absatzzahlen verbessert. In dem Blog geht es fast immer um PM und seltenst um das Produkt. Dann fließt ein Nebensatz ala "ja, wir spielen uns unter mehreren PM Blogs die Bälle zu, das verbessert auch das Google Ranking". Reines Marketing. Authentisch, wenn sich immer die paar selben Leute unterhalten und verlinken? Für Google evtl, für den Leser aber sehr fraglich. Noch ein zweites Beispiel: discuss & discover, der Ersatz für die Systems. Die haben jetzt ein Blog. Aber es ist und bleibt doch bemühtes und, wie ich finde, simples Marketing, wenn man sich - wie hier der Fall - für die Pflege des redaktionellen Contents externen Beistand holt. Es kommt nicht "von innen", aus der Firma. Man erhält so keinen Einblick, es ist eben nicht "live und direkt", dass die Leute mal gerade schreiben, was sie gerade machen oder wo sie dran sind. Dieser ganze Themen Komplex "Business Blogs" ist widersprüchlich zum "Grassroots" Ansatz (mir fällt gerade kein beschreibender Begriff ein), der Weblogs entstanden lassen hat. Ich weiss nicht, ob man Blogs für Firmen sinnvoll vermarkten kann (und es interessiert mich auch nicht). Für einzelne Personen ist es etwas ganz anderes - zum Beispiel Experten auf ihrem Gebiet, die sich so quasi eine Reputation aufbauen, aber dahinter steht die Authentizität in Form von etwas greifbarem, der Person und nicht eine lediglich juristisch relevante Kapitalgesellschaft. So genug geschwafelt über mein marketingfreies Weltbild, ich wollte ja noch kurz auf den Vortrag eingehen. Es ist durchaus interessant zu sehen, wie sich große Firmen wie die Telekom langsam, aber sicher über nicht mit dem Kerngeschäft verbundene Bereiche zu den neuen Medien vortasten - am Beispiel developergarden.
- Web 2.0 an der MDH von Wolf Groß und Christian Hubel. Ein kurzer Streifzug durch aktuelle Abschlussarbeiten sowie eine Vorstellung der unterschiedlichen Bereiche der MDH und was diese mit Web 2.0 zu tun haben. Es war das erste Mal seit Beginn der Webmontage, dass mehrere Professoren der Hochschule sich mal zu Wort gemeldet haben und kurz etwas zu diesem Thema gesagt haben. Wie das Amen in der Kirche kam dann natürlich prompt die Kritik, dass es sich um eine Werbeveranstaltung handelt. Interessanterweise habe ich gestern Wolf Groß auf dem Webmontag nochmal ausdrücklich gesagt, dass ich es gut finde, dass sich die MDH bisher auf allen Veranstaltungen nur als sehr unaufdringlicher Organisator gegeben hat. Und dass ich es noch viel wichtiger finde, mal zu zeigen, was die Studenten der MDH mit Web 2.0 überhaupt am Hut haben (einige haben da wirklich interessante Abschlussarbeiten, die höchstwahrscheinlich leider irgendwo versauern werden). Hier scheint die Schwelle zwischen Präsentation und "Shameless self plug" bei den Gemütern der Teilnehmer sehr unterschiedlich zu sein (nichts anderes sind die Gründervorträge ja auch im Endeffekt) - hey, das ist ja wie beim Marketing...
- Der letzte Vortrag in der Runde in der Runde kam von Daniel Plohnke über Multitouch Systeme und ob diese abheben werden. Die Frage, ob Multitouchsysteme so gebaut werden können, dass der Benutzer nur geringe Hürden und eine intuitive Anwendung vorfindet. Wobei sich bei Multitouchsystemen bei mir immer die Frage stellt, was sie ersetzen sollen - anderenfalls hat man keinen oder wenig Grund sich in diese neue Technologie einzudenken. Interessant hier ist allerdings die Entwicklung, es gibt da wohl ein Open Source Projekt, welches das ganze sehr stark pusht. Leider ist mir der Name schon wieder entfallen, da lohnt es sich aber mal, draufzuschauen.
Insgesamt, wie immer, gelungene Veranstaltung.
Montag, 20. Juli 2009
Don't let them assassinate Hugo Chavez
Don't let them assassinate Evo Morales
And bring back Martin, Malcolm, Medgar,
Hampton, Schwerner, Goodman, Chaney
Flobots - Same thing
Hiphop mit Inhalt abseits Blingbling und Beats mit echten Instrumenten. Wird ja immer seltener, sowas. Das Album "Fight with Tools" lohnt sich, ich erwähnte es schon mal, mache aber gerne nochmal Werbung.
Sonntag, 19. Juli 2009
Nachdem die Streetball Tour von Germanys Finest dieses WE in München ins Wasser gefallen ist, gibt es hier etwas Ausgleich. Eine nette Dokumentation von 2007 über die erste deutsche Mannschaft beim Quai 54, dem härtestem Streetballturnier Europas gibt es bei youtube in drei Teilen. Teil 1, Teil 2 sowie Teil 3. Viel Spaß
Samstag, 18. Juli 2009
Viel passiert, und eigentlich auch nichts die letzten Tage. Mein Feedreader quoll teilweise über von irgendwelchen Posts über missglückte Werbekampagnen (mit Ausnahme des Details, dass Vodafone ja direkter Zuträger der Zensurkampagne ist). Das ist einem echt die Zeit zu schade für. Dafür gibt es aber viele interessante Sachen die schön ins Sommerloch fallen.
Mittwoch, 8. Juli 2009
Vom Titel und der Beschreibung her hatte ich hier ein ganz heißes Buch erwartet. Pip Coburns " The change function" erklärt, warum einige Technologien abheben, während andere vollständig gegen die Wand fahren. Der Grund darin liegt für Coburn zu einem großen Teil in der "Total perceived pain of adoption", also der Arbeit, die eine Umstellung von der aktuellen auf die neue Technologie erfordert, ohne dass der Benutzer Kilometer an Handbücher wälzen muss. Garniert wird das ganze mit Beispielen, wie IPOD, Fibre-to-the-premise, Satellitenradio (das den Durchbruch bis heute nicht geschafft hat) oder auch ISDN. Die Hauptkritik ist die Produktgläubigkeit des Managements statt der Fokusierung auf den User sowie langläufige Entwicklung anstatt kurze Iterationen mit Feedback potenzieller User. Nichts anderes findet heute langsam aber sicher in der Softwareentwicklung statt. Insofern ist dieses Buch vielleicht etwas für Leute, die einen Einblick kriegen wollen, wie man heutzutage schnell Produkte entwickelt und auf was man sich fokussieren sollte. Allerdings glaube ich, dass viele der Inhalte dieses Buches inzwischen obsolet geworden sind, da sie schon in die tägliche Entwicklungsarbeit geflossen sind. Zwischendurch eine ganz interessante und leicht zu lesende Lektüre, aber ansonsten als aktuelles Buch nur eingeschränkt zu empfehlen.
Sonntag, 5. Juli 2009
Ich bin nur zufällig drüber gestoßen und habe das Intro gehört, und da dachte ich mir gleich mal, dass es sich lohnt, die CD zu bestellen. Und ich sollte Recht behalten. Flobots ist eine Crossover Rock/Hiphop/Alternative Combo, die zwar viel Hiphop innehat, diesen aber sehr interessant kreuzt. Das Album "Fight with Tools" gibt es ebenfalls auf last.fm - alternativ kann man auch mal bei der Hype Machine suchen. Absolut herausstechend aus dem Album sind die Lieder "Stand up" und "We are winning". Insgesamt ist vom Flow her ein wenig Ähnlichkeit zu Fort Minor auszumachen, allerdings sind die verwendeten zusätzlichen Instrumente mit unter anderem Cello und Geige sehr variabel und auch immer sehr stimming zum jeweiligen Lied. Als nächstes werden wohl mal die weiteren Recommendations von last.fm durchgehört, vor allem Sage Francis und der auch relativ bekannte Immortal Technique. Und da war doch ein was neues von den Waxolutionists...
Samstag, 4. Juli 2009
Ah. Endlich Unabhängigkeitstag. Juhu. - Bei Schieflage gibt es einen interessanten Text, der mal drüber nachdenkt, was man tun muss, wenn das Internet als freies Medium wegfällt. Die Hardware für all diese Bestrebungen ist ja sowieso in westlichen Ländern schon installiert. Aber die EU rügt erstmal China wegen der Zensur, logisch.
- Beim Isotopp gibt es noch einen interessanten Artikel über die absolute Dissonanz von Digital Natives zum Rest der Welt.
- Atomkraftwerke haben es ja in letzter Zeit mal wieder ehrenhaft in den Fokus geschafft. Auf die einen klettert man, und die anderen fallen nach kurzem Betrieb quasi sofort wieder aus. Aber total sicher alles.
- Und dann war da ja auch noch ein weiteres Politiker PR Desaster: Diesmal Frau Kraft mit dem Versuch, den eigenen Lebenslauf im Internet vergessen zu machen. Ja, bis man solche Dinge wie archive.org kennt, muss man schon ein paar Seiten Internet ausgedruckt haben.
- Guter Zapp Beitrag zum Thema Einschüchterung ausgehend von Evangelisten..
- Widerwärtigkeit der Woche ist eindeutig dieser Post bei annalist, der beschreibt, dass es so etwas wie Gefangenschaft auf freiem Fuß als Terrorverdächtiger auch in Bayern gibt. Da kommt es einem wirklich bei hoch.
- Sarkozy haut mal wieder einen raus: Burkas nicht erwünscht. Sowas zieht ja immer. In Krisenzeiten.
- Java: Hier mal eine aktuelle GWT Präsentation. Ich überlege ja immer, ob man sich das mal wieder anschauen sollte, sehe aufgrund von Toolkits wie Dojo nicht so wirklich einen Grund dafür. Asterisk scheint übrigens Java Bindings zu haben. Das könnte glatt mal interessant werden. Ein paar informative Java Links zum Thema EJB, JPA und App Engine gibt es noch bei javathreads.
- Cory Doctorow mit ein paar interessanten Gedanken, wie man vorm Sterbefall seine Passwörter so verteilt, dass verschlüsselte Daten danach rekonstruiert werden können.
- Interessantes Tool: tor-ramdisk
- Bilder für zwischendurch: Böse Raubkopierer. Und der Wandel des Onlinejournalismus. Ein tolles Bild. Schön auch: Used keypads. Und der Schünemann Epic Fail. Und dann auch noch Zenseo.
Donnerstag, 2. Juli 2009
Oh, ein neuer Monat. Damit ist fast das vierte Jahr mit Blog voll. Und man merkt, dass es immer weniger wird. Im Studium hatte man halt noch richtig Zeit für sowas. Jetzt muss man arbeiten, abhängen und danach in den Biergarten. Viel stressiger. Nun aber zurück zum Buch, was ich hier besprechen wollte, dass es sich hier um eines der interessanteren Exemplare der letzten Zeit handelt. Matthias Horx entwirft in seinem Buch sehr interessante (und ab und an vielleicht auch umso mehr utopische) Zukunftsvisionen, wie sich unser Leben demnächst abspielen könnte. Hier ist allerdings auch ein kleiner Knackpunkt. Diese Utopien sind allesamt positiv. Kriege und sonstige Krisen (hint hint) scheinen nur noch eine lapidare Randerscheinung zu werden, mit einem äußerst kurzfristigem Zeithorizont. Nun mag man auch die bisherigen Weltkriege als solche Anomalitäten auf dem Weg zum Fortschritt und der Zukunft bezeichnen. Nichtsdestotrotz ist deren Einfluss aber einfach vorhanden (vor allem in der Forschung, einem der wichtigen Pfeiler auf dem Weg in die Zukunft). Insgesamt bietet das Buch aber eine sehr nette kunterbunte Reise durch alle Bereiche des Lebens (Glaube und die zukünftige Entwicklung, Arbeit jenseits der Festanstellung, Tod und die Angst davor die uns zu immer lebensverlängernden Maßnahmen "zwingt", Lernen als lebenslangen Prozess). Von daher kann man jedem die Lektüre eigentlich nur empfehlen, zumal das ganze Buch auch sprachlich sehr gut gefällt. Für nichtmal zehn Euro kriegt man hier eine ganze Menge Buch geboten, dass man sehr gut weiterempfehlen kann.
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