Nun also wieder in Rheda-Wiedenbrück für diesen Monat. Der Umzug fing schon gut an, es lag nämlich direkt Schnee, der aber, Gott sei dank, nach 1.5 Stunden komplett weggeschmolzen war. Das nächste positive Highlight war der Mensch von der Wohnungsbaugesellschaft, der netterweise zu uns meinte, wir müssten das eine Zimmer nicht mehr streichen, da die Wohnung sowieso mit neuer Tapete ausgestattet werden wird. Super, dachte ich mir, dann dauert das Beladen der beiden Transporter nur 2-3 Stunden und wir können los.
So zumindest der Plan, da es eigentlich 7 Leute waren, die zugesagt haben, zu helfen. Der erste schreibt eine SMS, kurz nachdem er da sein wollte, in der er "mal eben was regeln" muss. Kein Problem dachte ich mir, dann eben eine halbe Stunde später. Konnte ja niemand ahnen, dass diese Person dann dreieinhalb Stunden später anruft, um zu fragen, ob es noch lohnt, überhaupt vorbeizukommen. Die zweite Person ruft mich dann irgendwann viereinhalb Stunden nach dem eigentlichen Termin an, um zu fragen, ob ich nicht Lust hätte, einen Kaffee zu trinken - "Nein, ich ziehe gerade um" "Ach, jau - ", kurzes Schweigen, "Ach, soll ich noch vorbeikommen oder seit ihr fertig". Leider musste ich ihn enttäuschen, und er musste noch vorbeikommen, nur um dann zu sagen, dass er nichts schleppen darf, wegen seines Knies. Dann konnte er halt im Transporter auf neue Ware warten. Nachdem Kandidat 1 nach 2 Stunden wieder weg ist, weil der total fertig war, haben wir dann zu viert das ganze Dilemma beendet. Meinen Dank auch noch mal an die beiden Personen, die sich angekuendigt haben, und ueberhaupt nicht erschienen sind. Bei Gelegenheit bedanke ich mich natürlich dafür in angemessener Art und Weise.
Der Umzug könnte auch ein Grund gewesen sein, warum ich der Stadt nicht wirklich hinterhertrauere, die Leute an denen einem was liegt, sind jetzt, wenn nicht schon vorher, auch alle weg, und damit darf Wilhelmshaven jetzt alles passieren, vielleicht ja sogar irgendwann mal der Jade-Weser-Port...