Donnerstag, 14. Februar 2008
Es gibt mal wieder Links: - GWT: Nette Präsentation über GWT, allerdings sehr marketinglastig. Am Ende denkt man, dass man GWT auch gegen Staubsauger hätte austauschen können
- Der Loremo bekommt mehr Öffentlichkeit. Kann ihm eigentlich nur gut tun. Hier ein weiterer Artikel aus dem "Neue Energie" Magazin
- Schon alt, aber trotzdem sehr schön illustriert: Security vs. Privacy. Und wo wir gerade bei Zeichnungen sind: Measurement of Code quality
 - Musik für lau: Phlow compilation zum Runterladen, Kategorie: Chillout/Hackermusik
- Die Top 8 (nicht Ten irgendwie) der vernachlässigten Themen aus dem letzten Jahr gibt es mal wieder
- Zwei Diplome, zwei Doktortitel und mit 27 Professor. Krasse Sache...
- Frontbericht vom Pausenhof. Langer Artikel, aber sehr lesenswert. Nach dem Lesen hat man durchaus das Gefühl, dass es in diesem Land mehrere parallele Welten gibt. Diese Welten haben anscheinend auch überhaupt keine Berührungspunkte mehr.
- Noch was witziges zum Abschluss: Was wäre, wenn Blogkommentaroren im echten Leben genauso wären - also abgesehen von diesem Blog, dann würde ja keiner was sagen
 - Realitätsverlust bei der Bundesregierung: Mit RFID kann doch gar nicht überwachen... Bleibt nur zu hoffen, dass mal aufgrund der gekauften Klamotten eines MdBs ein deutschlandweites Tracking hinbekommt...
- Rassismus in der Kleinstadt (hey, immerhin Westdeutschland). Und bestraft werden die Erniedrigten...
Samstag, 22. September 2007
- China spioniert nach Taktiken bei der Fußball WM mit Hilfe eines Zweiwegespiegels. Aber Olympia wird bestimmt das Fest der Fairness da...
- Das Web Service Modeling Toolkit war mir bis gestern neu. Kennt das jemand bzw. hat schon Erfahrungen damit gesammelt? Lohnt es sich, das anzuschauen?
- Ich bin Hacker - eine weitere Initiative gegen die Kriminalisierung von Sicherheitstools
- Polizisten greifen in der Polizeiwache ohne Bedrohungssituation mit Pfefferspray an. In Deutschland...
- Den übergesetzliche Notstand von Herrn Jung zu diskutieren ist ja inzwischen irgendwie über. Aber dieser SpOn Artikel fasst noch einmal gut zusammen. Zu toppen ist das natürlich auch noch durch angreifende Terrorschiffe. Ach, und Atom- oder schmutzige Bomben sind mal wieder nur eine Erfindung unseren vollständig informierten Innenministers, der einfach nur Panik machen und Angst schüren will.
- Ein Weltkonzern sponsort Todesschwadronen. Da kann man doch auch die nächste "umweltfreundlich hergestellt" Kampagne gutheißen...
- Gut und knapp: Die seit 2001 bereits erlassenen Gesetze zur Terroristenbekämpfung. Glasklar, dass wir da noch mehr von brauchen.
- Was wäre wenn Google und das Department of Homeland Security zusammenarbeiten würden? Cory Doctorow hat mal eine Vision niedergeschrieben
- Siemens hatte mit 1,5 Milliarden Euro gefüllte schwarze Kassen. 1,16 Milliarden davon in der IT-Sparte. Eine mögliche Erklärung für Großprojekte?
 - Stoiner mal wieder ganz groß. Zufällig in einer großen deutschen Boulevardzeitung spricht er davon, dass Kathedralen doch größer als Moscheen sein müssen. Ich hoffe, der nimmt, wie im Artikel erwähnt, ein Angebot im Bereich Sport wahr - dann überlese ich es wenigstens.
- Der gemeine Politiker an sich zeugt auch immer von einer hohen Fachkompetenz bei gleichzeitigem Auschluß von kompletten Missbrauch. So wird jetzt schon gefordert, dass man mit der Onlinedurchsuchung ja auch Hooligans festnageln kann. Man erinnere sich, maximal 10-12 Fälle pro Jahr. Da werden sie ja Millionen von denen mit festnageln... (siehe auch netzpolitik)
- Böser GWT Flame: Da regt sich jemand über eine nicht zu konsistente API beim GWT auf. So ganz unrecht hat er ja nicht...
- Intel hat eine Webseite namens Less Watts gestartet, um Linuxusern mehr Akku bei ihren mobilen Geräten zu gönnen. Im Prinzip eine gute Idee. Dennoch denke ich da irgendwie ähnlich wie bei den Stromanbietern, die den Kunden zum Stromsparen erziehen wollen, und diesem gleichzeitig mit steigenden Strompreisen das Geld aus der Tasche ziehen. Fazit: Geschmäckle.
- Nicht Videoüberwachung, sondern mehr Polizeipräsenz reduziert die Kriminalität. Oha!
- Politik im Sinne einer transparenten Demokratie: Die alte Schröder Connection sitzt weiterhin ganz stark im Energiegeschäft. Und, wen wundert das noch, die Parteien versuchen sich auch in Deutschland gegenseitig in der Wikipedia schlechtzumachen. Ist ja jetzt nur noch eine Frage der Zeit, bis Tor dann als Mittel zum anonymen Editieren von den Parteien genutzt wird...
- Freie Fahrt für freie Bürger: Weil große Autos die selben Abgaswerte wie kleine Autos erzeugen sollen, handelt es sich deshalb um einen "Geschäftsbesorgungsplan für die internationalen Kleinwagenhersteller"- man könnte das Gefühl bekommen, dass Umwelt dann doch irgendwie irrelevant ist für einige Autohersteller
- Die Verschwörungsstory des Tages: Ein US-Spionagesatellit ist über Peru abgestürzt, berichtet eine russische Quelle. Ich hoffe, da drüber liest man die nächsten Tage noch ein wenig. Die Netzeitung berichtete ja bereits über einen abgestürzten Meteoriten..
- Musik und Lyrics: The academy is... - The Author
- Jamendo Album des Tages (mehr was für ruhige und melancholische Abende): Frozen Silence
Dienstag, 18. September 2007
So, Wohnungssuche in München beendet. Bald gehts mal wieder für ein paar Tage nach Hause, und dann werden schnell Sachen gepackt und es geht wieder zurück.  - Genau das schoß mir auch durch den Kopf: Der Spiegel - ab und an kauft man das Magazin ja doch wieder - titelt mal wieder völlig abgedroschen und polemisch. Es kommt allerdings noch nicht an meinen all-time Favoriten "Das Feinstaubgespenst", ich glaube 2005 war es.
- Arcor hebt die Selbstzensur von pornographischem Inhalt (yeah, endlich mehr Google Hits!) wieder auf. Eine Ecke weiter gedacht, würde die Nutzung von Tor sogar das eigene Arcor Netz ja nur mehr belasten, man hat also eigentlich gar nichts davon. Aber politische Entscheidungen werden ja selten nochmal von der technischen Seite betrachtet
- Kleiner Bericht auf SpOn über Peter Schaar - eine aussterbende Personenrasse. Problem an der Sache ist halt, dass sich die meisten von "uns" Technikern schon aus Trotz nicht in die Politik verirren...
- Ich wusste gar nicht, dass das Fraunhofer Institut zu Waffenforschungszwecken gegründet worden ist, aber man lernt ja nie aus. Ist ja auch völlig klar, dass diese Abteilung ihre eigenständig behalten will, bei den lächerlichen 50 zivilen Einrichtungen, die dem Institut zugeordnet sind
- Und die nächste "Web 2.0 Acquisition" - Zimbra wird für 350 Mio Dollar von Yahoo gekauft. Wow, stolzer Preis. Ich sollte mich ranhalten mit meiner Idee
 - GWT: SWM bietet die Möglichkeit, Tags in HTML zu embedden, aus denen dann via JavaScript Widgets erstellt werden. Ich weiss noch nicht wirklich, ob mir dieser Ansatz gefällt, aber mein Bauch spricht sich irgendwie dagegen aus.
- Da bin ich bald und werde meinen Spaß haben: Student mit Schäublone am Auto bekommt von Polizisten eine Strafanzeige. Mehr Infos gibt es auch bei netzpolitik. Aber geht noch besser bevormundet: Eltern, die mit ihren Kindern zu spät aus den Ferien wiederkommen, werden mit einem Bußgeld wegen Verletzung der Schulpflicht belegt. Schön, dieses Bundesland.
- Linux kommt auf dem Handymarkt: Das neue Razr von Motorola hat Linux und die Jungs von Trolltech haben ihr QTopia Framework jetzt auch auf das OpenMoko portiert. Ich denke das wird mein persönliches Weihnachtsgeschenk.
- Google hat die erste Testversion vom Google Powerpoint Pedant freigegeben. Geht schnell zu klicken, aber nichts gegen latex-beamer, natürlich!
- Der Siemensführungsriegenskandal reisst natürlich nicht ab. Inzwischen gibt es Ermittlungen gegen den Finanzchef, der der arbeitgeberfreundlichen Organisation AUB angeblich motivationssteigernde Anreize im Millionenbereich zugeschanzt haben soll.
- Dieser youtube User sammelt extra3 Satirefolgen, die sehr genial gemacht sind. Ich glaube ich habe da schonmal drauf hingewiesen, aber es lohnt sich halt einfach, da alle paar Wochen mal reinzuschauen.
- Die Mozilla Foundation investiert mal eben 3 Mio Dollar, um einen neuen Thunderbird entwickeln zu lassen. Irgendwie klingt dieser Client von der Funktionalität her völlig überladen, anscheinend muss da jemand zwingend die eine Killerapplikation basteln wollen
Sonntag, 9. September 2007
- Das tägliche Überwachungsspecial: Der Spiegelfechter sinniert unter anderem über das Problem der gleichgeschalteten großen Medien aufgrund mangelnder kritischer Rückfragen. Große Boulevardzeitungen verdrehen sogar das letzte Bischen an Informationen, um Onlinedurchsuchungen noch schmackhafter zu machen und allen zu beweisen, dass sich die Innenminister nur für Gutes treffen. Fefe hat mit Abstand am meisten Artikel zu dem Thema geschrieben, in denen er gezielte Desinformation und "unlogische Fakten" zusammensucht. Die Süddeutsche blamiert sich, Chemiker bezweifeln die Menge an Wasserstoffperoxid sowie dessen Gefährlichkeit. Auch die Zeit befasst sich mit dem Problem, dass Verbrecher nur auffindbar werden, wenn sie Fehler machen und veraltete Technik nutzen.
- IT-Unternehmen verpflichten sich öffentlich, keine Backdoors in ihren Produkten zu installieren, um dann aber innerhalb von gesetzlich zulässigen Regeln doch Kryptoschlüssel etc ausliefern zu wollen. Große Farce, diese "IT-Security made in Germany" - wird man sicher aber merken müssen, wenn man sich mal wieder irgendwo bewerben will...
- Interessante Slashdot Frage mit unspektakulärem Artikel: Sind relationale Datenbank veraltet? Anscheinend betreiben einige Hersteller einen Umstieg von zeilen- auf spaltenbasierte Datenbanken. Ich hätte mich ja wieder aus dem objektorientierten Fenster gelehnt, aber das ist ja schonmal schiefgegangen und jetzt stehen ja alle auf ORM anstatt auf OODB.
- In Mügeln wird jetzt auch gegen einen Inder ermittelt..
- Heimlich, still und leise wird die Immobilienabteilung der Bahn, Aurelis, verkauft. Im Schnitt ein erzielter lächerlicher Quadratmeterpreis von 61 EUR - und das bei oftmals guter Lage
- Coole GWT-Anwendung: Ein Template Generator mit richtig netten Templates. Da könnte ich ja mal ein schönes Design basteln fürs Blog basteln
 - Auch heute noch in: Pluralität als politische Ideologie, um mehr Menschen an eine Partei zu binden. Was auf der Strecke bleibt, sind Ergebnisse..
- Heroin für die Welt: Wie die Demokratie in Afghanistan für Rekordheroinproduktion sorgt, die so schnell nicht versiegen wird
- Netter Spreeblick Artikel über die BenQ-Siemens Pleite und warum das nicht die letze große Pleite gewesen sein wird. Apropos Pleite. Wenn man nach der VW-Affäre, also verurteilt, wieder in der selben Firma, bei VW, landet, wird man unter Umständen ein noch größeres Gehalt erhalten. Warum, sollte dann ja klar sein.
- ATI open sourced seine Treiber jetzt doch. Intel macht es vor, da muss AMD ja nachziehen.
- Ein paar Statistiken über Länderverteilung von Tor. Ich wusste ja nicht, dass das nur so wenig Server sind. Da müsste man Lust (und Geld für 'ne Flatrate beim Provider) haben, so ein System selber aufzusetzen...
- Mit einer Tankfüllung den Atlanktik überqueren: Dieses spinnenartige Schiff namens Proteus macht es möglich. Interessanter Ansatz!
- Interessante Unternehmen: Keine Sekretärin, keine Empfangsdamen, offene Finanzbücher, Schulungen für die Mitarbeiter, damit die diese verstehen, Gewinnbeteiligung. Klingt nach Wunschdenken, ist aber real in Brasilien mit dem Maschinenbauer Semco.
- Musik des Tages: Billy Talent - Perfect World
Donnerstag, 6. September 2007
- Heute mal wieder mit großem Überwachungsspecial: Nachdem der Entwurf des Gesetzes zur Online-Durchsuchung ja geleaked ist (wieso leaked sowas eigentlich und wieso ist das nicht für jedermann zugänglich?), war die Akzeptanz in der Bevölkerung aufgrund vergangener Erfahrungen ja auch eher zurückhaltend. Die Angst vor der Willkür beim Einsatz dieses Instrumentes ist einfach zu groß. Zu Recht, denn dieser Entwurf behandelt nicht nur Onlinedurchsuchungen, sondern auch noch ganz andere Einschränkungen, und die sind nicht minder schlimm. Schleichend macht sich durch die fortwährende Inszenerung zwischen Politik und Medien ein "gallopierender Realitätsverlust" breit. Nichtsdestotrotz hat Schäuble noch immer Rückendeckung. Und wenn man mal nicht weiterkommt, kann man ja immer noch ein paar Terroristen aus dem Hut zaubern, die angeblich unmittelbar vor einem Anschlag standen - Herkunft passt auch, gutes Timing. Ungereimtheiten gibt es sowohl bei der Art des Sprengstoffes als auch bei der Existenz der terroristischen Gruppe, der diese Zelle angehört. Interessant an der Stelle, dass man wohl bereits die vollständige elektronische Kommunikation abgehört hatte - man achte darauf, was Beckstein dem bayrischen Rundfunk sagte. Juhu, wir haben bereits eine vollständige Überwachung. Da kann man ja auch direkt mal fordern, eine bestimmte Bevölkerungsgruppe zu überwachen. Klingt nach Vergangenheit.
- Weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen. Genmais wurde in Norddeutschland angebaut. Aber bestimmt nur da.
- Der Herr Beckstein weiss einfach, wie man die gesamte politische Bandbreite bedient..
- Coop aus der Schweiz editiert (wie viele andere auch) fleißig ihre Wikipedia Artikel
- Die Frankfurter Rundschau beweist sich mal wieder als verlängerter Arm der SPD
- George Orwell wurde jahrelang vom Geheimdienst überwacht. Der Mann hatte Vision.
- Cooler Job: Markus von Netzpolitik.org wird Lehrbeauftrager an der Uni Mannheim zum Thema "Einführung in Open Source". Gratulation!
- Der geneigte Leser, weiss ja, welch unglaublichen Patriotismus ich für meine ehemalige Wahlheimat Wilhelmshaven empfinde. An dieser Stelle sei deshalb auf die wirklich nette Praxis, ungeklärte Abfälle direkt am Südstrand in die Nordsee zu pusten, hingewiesen, sowie auf die unendliche Geschiche des sich wieder mal verzögernden Baus des JadeWeserPort.
- Basketball: Abseits der Europameisterschaft hat ja auch die NBA inzwischen ihren ersten Skandal mit bestechlichen Schiedsrichtern. Hier und hier gibt es ganz interessante ESPN Artikel dazu.
- GWT: Neue Bibliothek mit ein paar Widgets namens GWT Components
Samstag, 18. August 2007
Die nächste Woche werde ich wieder viel unterwegs sein, also wird hier eher wieder weniger stehen. Es sei denn natürlich, ich erlebe tolle Dinge auf meinen Reisen  - GWT: Ein kleines Cookie Howto. Nix wirklich neues, aber kurz und bündig. Dazu gibt es noch eine GWT-Erweiterung namens GWTiger, mit der man schneller Anwendungen entwickeln können soll. Passend dazu noch ein Artikel, der erläutert, dass man mit dem GWT unter Umständen sehr viel mehr Daten nach außen leaked, als einem lieb ist. Das hab ich auch als eines der Probleme in meiner Diplomarbeit geschrieben. Man muss nicht nur doppeltes Input Sanitizing machen (auf Client- und Serverseite) sondern auch noch "Output Sanitizing"...
- TP-Artikel: Die Privatisierung des Wohlfahrtsstaates gefährdet Demokratie
- Frau Wieczorek-Zeul sagt, dass die mangelnde Pressefreiheit und die Todesstrafe in China immer wieder diskutiert werden müsse. Achso. Und ich dachte, da gebe es nichts zu diskutieren. Echte Maßnahmen wie Embargos gegen Wirtschaftsgiganten haben halt was mit Rückgrat zu tun...
- Oh mann. Die NPD hat Geheiminfos zugespielt bekommen, und keiner weiss, woher sie kommen. Da unterwandert man eine Partei komplett mit V-Leuten und denkt dann, das Spiel funktioniert unidirektional? "Sicherheitsbehörden ratlos" - welch dezent reisserische Überschrift
- Wer linke Denkstrukturen in Zeiten des Neoliberalismus an den Tag legt, ist einfach nicht fähig...
- Wie Politik funktioniert, sieht man immer besonders gut an den Koalitionen mit kleinen Parteien, die dann ihre Prinzipien zwecks Machterhalt an den Nagel hängen. So auch in Berlin, wo die rot-rote Koalition auch für mehr Videoüberwachung und Handyortung ist.
- Zwar schon ein alter Hut, aber durchaus wert erwähnt zu werden: Stefan Niggemeier ist von CallActive (eine Firma für Anrufsendungen) abgemahnt worden und wird aufgefordert, alle Kommentare zu moderieren, weil ein innerhalb von acht Stunden von ihm gelöschter Kommentar von der entsprechenden Person ja wieder abgegeben werden könnte. Das lawblog hat gleich mal die passende Idee, wie man das bei diesen Anrufsendungen auch machen könnte.
- Eclipse: Hat sich schon jemand das RedHat Developer Studio angeschaut? Falls ja? Gut?
- Minority Report und seine Brechstäbe sind ja sowas von gestern. In den USA wird gerade ein schwindelig machendes Licht in Auftrag gegeben. Problem ist halt, dass man reingucken muss, aber da macht sich bestimmt noch jemand Gedanken drüber.
- Der neue Hype: Menschensuchmaschinen - krasses Zeug
- Wenn die Controlling-Abteilung zuschlägt, heute: Plastikhandschellen bei der Polizei und wie man sie mit Stecknadeln öffnet
- Pro Sieben macht sich über seine Hauptdarsteller lustig - der Satz beinhaltet eigentlich alles, was man über die ganzen "Und jetzt fliehe ich ins Ausland und beginne bei null"-Sendungen sagen kann
- Interessanter Artikel über Aldi in der Schweiz und die Art und Weise von Kostenoptimierungen durch Effizienzverbesserung auschließlich anhand von Kennzahlen
- Florian Klenk schreibt über das Problem, dass der Staat versucht, investigativ (gegen den Staat) ermittelnde Journalisten rechtlich zu belangen und somit einschüchtert. Interessant dazu auch dieser Artikel, in dem die Chefredakteurin von "Der Standard", einem liberalen Blatt in Österreich, sich selbst verordnet hat, weniger Boulevard und mehr Europa zu vermitteln.
Dienstag, 14. August 2007
"Leider" bin ich nicht wie geplant nach Berlin auf das CCC Camp gefahren, sondern wir haben uns spontan entschieden, bei gutem Wetter in Levanto am italienischen Mittelmeer einzukehren. Bestes Wetter, warmes Wasser und Sonne. Perfekt! Die nächsten Tage sollte ich dann wieder zu gewohnter Postfrequenz zurückkehren. - Mein absoluter Tageslink für heute (für die Nichttechniker wahrscheinlich etwas öde): SSL enabled Name-based Apache Virtual Hosts with mod_gnutls
- Hat eigentlich jemand inzwischen ein OpenMoko oder hat es auf dem Camp gesehen? Das gute Stück reizt mich ja immer noch...
- GWT: Ein kleines Howto, wie Deferred Binding im GWT funktioniert. Gut geschrieben.
- Al Qaida und ihre Videos: Eine gewisse Manipulation scheint nachgewiesen. Fragt sich nur noch von wem. Interessant auch die Technik, womit dies herausgefunden wurde. Abgesehen davon ist es wirklich interessant, dass niemand so eine komplette "Produktionsfirma" findet, aber jeder Musiktauscher im Internet identifizierbar ist, wie das politblog nochmal explizit drauf hinweist.
- Yeeha: Die Basketballeuropameisterschaften werden zum Teil live im DSF übertragen.
- Kühe als rein betriebswirtschaftlicher Faktor: Artikel in FR zum Thema Massenkuhhaltung
- Mal ein interessanter Netzeitung Artikel: Ein Tag im Leben eines gläsernen Bürgers
- Die hessische Landespolitik im politblog-Rückblick. Exzellenter Artikel, kann man mal wieder nur sagen.
- Der damalige Führer hat anscheinend wohl eine Musiksammlung mit russischen und jüdischen Künstlern gehabt. Das ist aber doof fürs Image....
- Reporter ohne Grenzen weisst mal auf die Menschenrechtsprobleme in China hin, gerade auch im Hinblick auf die anstehenden olympischen Spiele.
- Wie beruhigend: Der österreichische Boulevard steht dem deutschen anscheinend in nichts nach. Auch hier wird ohne Rücksicht auf die Zukunft einzelner auf Auflage gebaut, ohne sich um individuelle Schicksale zu kümmern.
- Mario Sixtus hat gerade "etwas Spaß" mit einer Software, die laut Hersteller alle Blogs befragt hat, ob diese für derartige Kommentare mit gewerblichen zugänglich sind.
- Mal wieder ein traumhaftes Pro für DRM: Google bestraft jetzt Nutzer, die DRM geschützte Inhalte gekauft haben, in dem sie ihren Dienst abschalten und somit die Filme unwirksam werden lassen.
- Steuergelder sinnvoll investiert: Das Bundeswirtschaftsministerium verbindet anscheinend Anzeigen mit Inhalten und gibt auch Vorgaben für eben jene Inhalte vor. Das ganze wird dann an PR Agenturen outgesourced. Ein Schelm, wer...
- Mal wieder Abmahnwelle: In Österreich werden gerade Blogs von restposten24 angemahnt, doch ihre - laut restposten24 - unwahre Kritik zu unterlassen. Die schlagen jetzt aber mit Anwälten zurück. Man darf gespannt sein..
- Web 2.0: Auch Zkoss hat jetzt eine Verbindung mit Seam sowie Support für ExtJS
Freitag, 13. Juli 2007
- Dumpster Diving scheint sich ja bei Banken noch zu lohnen...
- Interessanter (und langer) Artikel aus dem Manager Magazin über die zunehmend parteiische Berichterstattung in Zeitungen (auch aus betriebswirtschaftlichen Zwängen), PR und Spin Doctoring
- Eine offene Diskussion von Anti-Terror-Fragen führt also dazu, dass es in Deutschland kein Guantanamo geben wird, meint Schäuble. Weil die Gefährder dann öffentlich weggesperrt werden? Weitere brilliante Argumentation: Da wir uns ja schon privat durchleuchten lassen, müssen wir die staatliche Überwachung nicht mehr fürchten. Das schlimme an der Sache ist, dass viele Leute mit der Politik angeblich laut dieser Umfrage zufrieden sind. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass viele nicht wissen, worum es da geht - oder was es bedeutet, überhaupt keine Privatsphäre mehr zu haben. Gute, nerdig angehauchte Widerstandsaktion zum Thema: 82 MegaOhm
- Wie Alice Schwarzer sich für einen Funken Aufmerksamkeit von der Bild Zeitung instrumentalisieren lässt, ist ja schon klasse - wie man sich dann aber noch zu einer derart hochnotpeinlichen Pressemeldung hinreissen lassen kann, lässt mal wieder auf das Paradigma "Nur keine Werbung ist schlechte Werbung" schließen. Außerdem hat Bild gleichzeitig auch das Meeresungeheuer des Jahres gefunden...
- Browser Plugin aus dem Hause Brockhaus telefoniert nach Hause, und speichert dabei eine BenutzerID mit, um die Suchanfragen zuordnen zu können. Ohne den Nutzer darüber zu informieren.
- Neulich gab es ja schon den ersten Link zum Thema Intelligent Design im Biologie-Unterricht. Da forderte eine CDU (wer sonst) Politikerin in Hessen das ganze. Bei so einer Steilvorlage wartet die Kirche natürlich nicht lange und springt in die Bresche. Unsere Lieblings-moralische Institution fährt dabei natürlich schwerste Geschütze auf, diesmal in Form von Bischof Mixa. Denn: "Fixierung auf Evolutionstheorie hat etwas Totalitäres und ist auch und gerade aus der Sicht der Wissenschaft unvernünftig". Achso. Aber es geht noch weiter. Aufgemerkt: "[Naturwissenschaftliche] Erkenntnisse über die materielle Welt absolut zu setzen und dabei die Vernunft zu verlieren" - klar. Großes Problem. Dann der Kracher zum Ende: Es gibt "Einsichten und Wahrheiten über den Menschen, die man nicht mit dem Spaten ausgraben kann". Es gibt allerdings definitiv Einsichten und Wahrheiten, die man mit Spaten vergraben sollte. Und zwar verflucht tief.
- Die öffentlich-rechtlichen TV Sender entwickeln sich immer mehr zu einem Testgelände für eindimensionale Berichterstattung - auch hier werden Funktion und Herkunft von "anerkannten Experten" tatkräftig verschwiegen, wenn dies einer Aussage die Glaubhaftigkeit entziehen würde
- GWT: Erweiterung für das JavaScript Framework Ext - die Beispielanwendung sieht verdammt cool aus. Wär das am Anfang der DA schon so weit gewesen, hätte ich das wohl genommen für meine Beispielimplementierung
Donnerstag, 28. Juni 2007
In letzter Zeit führe ich oft Diskussion, ob das Google Web Toolkit geeignet ist, um professionelle Webanwendungen in Java zu erstellen oder eben nicht. Zuerst einmal, es ist mir scheissegal, ob es geeignet ist oder nicht, ich arbeite nicht für Google und meine Existenz hängt ins keinster Weise vom Beliebtheitsgrad des GWT ab. Ich muss nicht bekehrt werden. Man könnte wenigstens versuchen, halbwegs predigerfrei an solche Diskussionen ranzugehen. Es gibt dann immer mehrere Typen von Diskussionsteilnehmern: - Der "Microsoft hat da auch was schönes" Teilnehmer: Ja, ich glaube ja, das ASP.NET Ajax toll ist. Mich interessiert es aber im Zusammenhang der Fragestellung einfach nicht. Man braucht MS-SQL und eine .NET Umgebung dafür, also ist mir das als Java Entwickler egal. Ich will ja wissen wie geeignet das GWT ist.
- Die "Es ist eh alles scheisse, was ein generatives Framework ist" Teilnehmer: Einer meiner Favoriten. Alle Probleme werden durch dein Einsatz eines fähigen Softwarearchitekten gelöst. Jede zusätzliche Schicht ist immer böse, auch wenn der Programmierer es dadurch einfacher hat. Man braucht nur einen guten Programmierer. Es ist natürlich viel sinnvoller, sich bei einem Projekt, in dem zig Mannjahre stecken auf einen Programmierer zu verlassen, anstatt auf ein Framework. Frameworks kündigen allerdings nicht. Und das ist nur eines von vielen Argumenten.
- Der "verwendet keine Standards. Bums aus Nikolaus" Teilnehmer. Versteckt sich hinter seinem Schild, dass alles proprietär ist. Auf die Frage, was den genau, und wie das bei anderen Dingen sinnvoller gelöst ist, kommt dann immer ein Weiss-ich-gerade-nicht-genau-Gemurmel. Bringt das Argument aber während der gesamten Diskussion konstant ein.
- Der "Widgets können nicht funktionieren" Teilnehmer: Haben sie auf dem Desktop auch nicht, wie soll das dann bei Webanwendungen gehen? Eh, klar. Logisch. Hat damals nicht funktioniert, wird es also nie. Kontextabhängige Betrachtungen sind eh überbewertet.
- Der "Ich-weiss-anhand-der-Sprache-des-Frameworks-was-es-kann" Teilnehmer: Perl ist kryptischer Spaghetti-Code, Java ist voll der Overhead (gerade auch beim GWT auf Clientseite natürlich ein absolutes Killer Argument...), PHP ist quick and dirty. So wird auch das Framework geschrieben sein, und, vor allem, so wird auch der Code aussehen, der das Framework nutzt. Hundertprozentig! Widerspricht sich übrigens leicht mit der "man braucht nur einen fähigen Programmierer Theorie", es sei denn der benutzt C...
- Der "Ja, Alternativen, das kommt ganz auf den Zweck an" Teilnehmer: Ach, echt? Zufälligerweise bin ich ja auch nicht den ganzen Tag betrunken und mache mir schon mal Gedanken, wann welches Framework geeignet ist. Aber wer sich schon zu einem bestimmten Framework äußert, soll bitte entweder Alternativen im Kopf haben, die das, was das GWT angeblich nicht gut kann, besser oder anders machen, oder einfach ruhig sein. Es macht so wirklich keinen Spaß, sich den Mund fusselig zu reden.
Generell finde ich die meisten Diskussion derart überladen, dass ich nach wenigen Minuten wirklich überhaupt keine Lust mehr drauf habe. Ein weiteres Problem ist, das viele der Diskutierenden den Technikerhut aufhaben und nicht eine Sekunde aus Sicht der Firma schauen. Hat sich jemand vorher mal Gedanken gemacht, wie der Produktlebenszyklus des Produktes aussieht, dass ich hier entwickle? Habe ich meinen Kunden Support versprochen? Schnittstellen zur Erweiterung? Wieviele alte Versionen muss ich unterstützen? API-Konformität? Kosten von Umstellungen beim Kunden? Wechselkostenbarrieren (auch beim Umstieg auf mein eigenes Produkt)? Opportunitätskosten bei Ausfall meines Teams? Vielleicht bekommt man dann eine genauere Vorstellung... Und nun weiter. Hier schreit mir keiner dazwischen und ich kann meinen Frust abbauen. Toll, so ein Blog. Des Weiteren müsste man eine Art Diskussionsleitfaden einführen, um solche Diskussionen fruchtbar führen zu können. - Vorstellung der Teilnehmer. Bisherige Erfahrungen mit GWT und mit anderer Software.
- Bisher durchgezogene Projekte mit der jeweiligen Software (inklusive einiger (vielleicht auch wirtschaftlicher) Kennzahlen zu diesen Projekten, um sich ein Bild der Dimension machen zu können).
- Anti-Bashing Regel einführen. Wer basht, zahlt die nächste Runde. Es ist einfach nur nervig und tötet wirksam jeden Spaß an der Diskussion. Und wenn man das selber macht, hat man es auch nicht besser verdient
 - Cuts einführen. Ein Thema beenden, und irgendwann einfach mal aufhören, auf XYZ herumzureiten. Es wird langweilig. Für alle. Ehrlich.
- Generalisierungen ohne Beispiele kosten auch eine Runde.
- wahrscheinlich noch kilometerlang erweiterbar...
Sonntag, 24. Juni 2007
Die Zeit wird weniger, und die Links rarer... wo anders verkauft man sowas als Premiumcontent  - Natürlich zu spät für meine Diplomarbeit: Ein Kalendar für Google, im Paket GWTChismes. Des Weiteren hat sich das Problem der Arbeitslosigkeit für GWT Entwickler wohl mit dem Release (so es denn wirklich kommt!) von gwt-iphone in Luft aufgelöst...
- Daily dose of trash. Wer schon immer sinnlose Dinge noch sinnloser beschrieben haben wollte: Magazin.com ist da echt top. Meine Favoriten sind das Tageshotel, wobei das Schuhregal Kickit wirklich alles toppt (auch die Beschreibung dazu, jedes Wort Bullshit, wie ich es besser nicht hätte hinkriegen können)!
- Bestes gelesenes heutiges Wort zum Ende von Sabine Christiansen (die Sendung natürlich!): Leitmotivisch geht es jeden Sonntag darum, Deutschland erst in Gefahr zu wiegen, um es anschließend zu retten.
- Zurück zum Seriösen: Henryk Broder bekommt für seine "Taten" auch noch einen Preis. Ein Spiegel Redakteur wird vom Focus Chefredakteur gelobt. Ist ja auch klar. Wer dem selben Dogma und Leitmotiv folgt, der lobt sich auch Magazinunabhängig über den grünen Klee. Für die etwas andere Sicht auf den Preisträger geht es dann hier lang. Analog dazu hat sich der Spiegelfechter die Arbeit gemacht, die gesamten Köpfe des Neokonservatismus (dieses Wort alleine...) mal aufzulisten.
- Die Sau, die gerade mal wieder durch die normale Presselandschaft getrieben wird, ist des deutschen heilige Kuh, das Tempolimit auf deutschen Autobahnen. SpOn lässt da Soziologen ans Werk, die es schaffen, den ganzen Text über nichtmal die Anzahl der Vekehrstoten auf deutschen Autobahnen zu erwähnen. Aber über derartige Themen sollte man sich angesichts der starken Lobby ja eigentlich eh keine Sorgen machen.
- Wenn man keine Imageprobleme wie Yahoo hat, dann macht man sie sich. Nachdem Yahoo ja bereits extensiv Zensurmaßnahmen in China testet, die Aktionäre gegen Amnestry International Anträge pro Shareholder Value stimmen, zensieren sie anscheinend jetzt noch Antworten in "Yahoo Answers!", welche sich für Open Source Produkte aussprechen.
- Topvorschlag: Eines der Erfolgsgeheimnisse von CraigsList: We never hold meetings
- Früher nannte man sowas "unter Druck setzen", heute geht es wahrscheinlich als einfache Psychologie durch. Wer als Partei schon auf Drohungen und das Verteilen der Mitschuld setzen muss, um die Menschen gefügig zu machen, sollte sich eventuell überlegen, ob er als Führer (höhö!) eines Staates geeignet ist. Wieso ist Deutschland eigentlich nicht der Achse des Bösen? Immerhin will man mit nationalen Onlinedurchsuchungen den internationalen Terrorismus stoppen. Dann müssen hier ja besonders viele von der Brut sein. Aber es gibt ja auch noch gute Alternativen in Deutschland, wenn man nicht bedroht werden will: Popmusiker im Bundestag, weil die von Rentensystemen, Gesundheitsreformen und Bildungspolitik so viel verstehen, dass sie wahrscheinlich einfach beeinflussbar sind. Ein Schelm...
- Zitat des Tages: Jesus, der Harry Potter der Antike...
- Basketball: Folge 2 von Germanysfinest TV
- Zum Abschluss noch das Highlight: Als angehender Wirtschaftsinformatiker hat man ja auch das ein oder andere Mal mit dem Marketing zu tun, und die Klausurvorbereitungen können bei einer guten Menge an
Alkohol Kreativität auch witzig sein. Aber Menschen so einkategorisieren wie dieser Artikel, das schaffe ich beim besten Willen nicht, egal wie sehr ich mich anstrenge. Silverpreneure, Latte-Macchiato-Familien, Inbetweens, Super-Grannys, da rollen sich einem doch die Zehennägel hoch. Boah ey, narf!
Montag, 4. Juni 2007
Das Google Web Toolkit macht sich. So ganz langsam kommen die Applikationen, die man benötigt um wirklich Enterprise Anwendungen schreiben zu können (solange wird sich GWT den Ruf als "Spielzeug" allerdings noch gefallen lassen müssen). Es wird vor allem in amerikanischen Technikblogs sehr viel drüber berichtet. Oft nur kurze Einträge, die aber durchaus darauf schließen lassen, dass sich die Personen eingehend damit beschäftigt haben. Hier gibt es die ersten interaktiven Charts mit GWT. Sehr nett! Die neue Beta von Contactoffice hat einen extrem coolen Kalendar eingebaut. Leider wird der wohl nur niemals Open Source werden. Die Anbindung an Google Gears dagegen hat wie erwartet nicht sonderlich lange gedauert. Des Weiteren hat wohl jemand GWT mit Seam verknotet. Mal gespannt, was das wird, wenn Seam erst ein gewisses Level an Bekanntheit erreicht hat.
Montag, 4. Juni 2007
Da das Google Web Toolkit ja nicht alles ist, bin ich momentan noch auf der Suche nach Alternativen. Momenten sind in meiner Liste: Und bitte keine JavaScript-only Frameworks, die nur schön aussehen! Und ja, ich habe absichtlich keine Wertung hier reingepostet, da ich keine Lust auf Flamewars habe, sondern nur mehr Frameworks wissen will 
Samstag, 26. Mai 2007
Ob des anderen Eintrages heute, finden sich auch noch ein paar Links, die eine genauere Betrachtung verdienen.
- China zum Beispiel. Die legen deren Transrapidstrecke in Shanghai auf Eis, weil sich die Bürger beschwert haben (sic!). In China? Wird auf die Bürger gehört? Oder hat man etwa das Gefühl, die Technik inzwischen hinreichend kopiert zu haben?
- Was mich besonders freut: Günter Wallraff ist wieder im Einsatz. Diesmal im Callcentergeschäft. Auch da finden sich mit Sicherheit ein paar schwarze Schafe. Eine erste Leseprobe macht auf jeden Fall Lust auf mehr.
- Ich habe mit dem Mitdiplomanden, der mit mir im Zimmer sitzt, einen Wettbewerb am Laufen. Wir nennen ihn den "Sack Reis"-Wettbewerb. Es geht dabei um die unwichtigste Meldung des Tages. Da heute Feiertag ist, mache ich das mal alleine: Insel des TV Senders ABC in die Luft gejagt - in Second Life
- Was soll man dazu noch sagen, außer dass es einem peinlich sein muss, dass es die eigenen Landsmänner sind, die dort Tourist sind? Das Elend von Flüchtlingen, die endlos viele Kilometer durch das Wasser von Afrika zu den Kanarischen Inseln gefahren sind, mit einer kleinen Chance, das Ziel zu erreichen, wird dann auch noch ausgeschlachtet...
- Man erinnert sich ja noch an Highlights aus diesem Jahr, zum Beispiel die Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre. Frisch entschiedene Ausnahme: Berufssoldaten. Einige kriegen jetzt schon ab 50 die volle Pension. Zu gütig vom Staat.
- Oh man, ich wusste bis jetzt gar nicht, dass man auch Tanzschritte erfinden kann...
- 4321 - was ein Sicherheitscode. How to hack a Coke machine
- Auch Dozenten an den Unis werden für einen Hungerlohn angestellt. Da bleibt die Qualität bestimmt nicht auf der Strecke
- Google ist gar nicht so evil, will dieser Post hier aussagen, denn in Wirklichkeit hat der Provider viel mehr und viel krassere Infos. Stimmt. Daher fängt man ja langsam auch mit Enduserencryption an.
- Google Web Toolkit: Eine ca. 45 Minuten lange Präsentation von Bruce Johnson über das Google Web Toolkit als Film und mit Slides. Sehr interessant, hab aber noch nicht alles gesehen
Mittwoch, 9. Mai 2007
Es fängt an. GWT wird langsam beliebt, und man sollte sich genauer damit auseinandersetzen, wenn man viel im Bereich Webentwicklung macht, wie mir scheint. Da habe ich ja quasi beste Voraussetzungen (nur dass ich von sonstiger Webentwicklung unter Java kaum Ahnung habe). Sogar auf heise jobs gibt es jetzt die ersten Jobangebote, die GWT Kenntnisse verlangen (nein, ich kenne die Firma so gut wie nicht, und kriege kein Geld für diese Werbung). Analog dazu macht sich im Bereich Open Source Software ein zweiter kleiner Wirtschaftszweig breit, und zwar die Möglichkeit, Open Source Software um eine bestimmte Funktionalität zu erweitern, und dafür Geld zu bekommen. Ein wenig kann man dieses Geschäftsmodell mit Google Summer of Code vergleichen. Auch hier gibt es Angebote, seine GWT Kenntnisse zu Geld zu machen, unter anderem von Queplix.
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