Samstag, 11. April 2009
Note: This article is written in english as it may concern more people. I just copy and paste the mail to the grails mailinglist. Yesterday I fiddled around with the current dojo plugin. Major drawback is currently its bad shape as being stuck in version 0.4.3 I updated it a little bit in order to work with the recently released dojo 1.3.0. I also added to functions to resemble some dojo functionality, where you can trigger ajax request in sync as well as using post, get, delete or put HTTP requests.
The following example triggers a post request (currently http get is default) which is synchronized (leaving out the sync parameter makes it async by default): <g:remoteLink method="Post" sync="true" action="time" update="timeShow">Show the time</g:remoteLink> You can easily install the plugin by running grails install-plugin http://www.emplify.de/download/grails-dojo-1.3.0.zip or just download the url. As this is the first time a took a look at a plugin (which in addition was quite old), there might be some legacy code, which could be stripped out. I would be very glad, if some people with some more experience could take a peek at the code, whether there is unneeded stuff in it. Furthermore I install the whole dojo family when installing the plugin, which would not be needed - I guess that's not best practice? If you have hints, questions or patches, feel free to mail me directy or via the grails mailing list.
Dienstag, 7. April 2009
Ich hätte nicht gedacht, dass ich zu diesem eigentlich einfachen Thema einen Blog Eintrag verfassen muss. Ich bin aktuell auf der Suche nach einem Einfachen Unit Test Tool in Java, welches für Unit Tests im Web geeignet ist. Folgende Voraussetzungen: - Liste mit URLs einer REST ähnlichen Anwendungen ist vorhanden, in dieser Liste ist definiert unter welcher URL mit welcher Methode ein bestimmtes Format (meistens JSON) zurückgeliefert wird. Außerdem kenne ich das Aussehen des JSON Formates
- Jetzt will ich diese Liste URL für URL abarbeiten, d.h.
- URL und Nutzdaten für den Request zusammenbauen
- Request verschicken
- Antwort kontrollieren, ob kein Fehler (abseits eines HTTP Error Codes) aufgetreten ist
- Daten aus der Antwort weiter verwenden (ergo muss ich das JSON parsen) für den nächsten Request
- Bisher habe ich mir angeschaut:
- JUNit, kein Support für HTTP
- Canoo Web Test - viel zu kompliziert zum Aufbauen der Queries (ich will keine URL Klassen oder sonst was benutzen, das soll bequem abstrahiert sein), abgesehen davon kommt ja auch hier nur der Groovy Teil in Frage. Auf wildes XML Definiere habe ich überhaupt keine Lust
- HttpUnit - Ebenfalls nur gut geeignet, wenn man Homepages testen will, allerdings nicht für reine service basierte URLs
- Im Moment bastle ich eine kleine "Homegrown" Lösung, welche Request und Response fein unterteilt, so dass ich je nach Request unterschiedlich Responses verarbeiten kann (mal XML, mal JSON). Beides basiert auf dem Jakarta HttpClient in der Version 3 (der 4er ist ja total unübersichtlich und Speed ist mir weitestgehenst egal, mir geht es um schnelle Implementierung). Leider habe ich da natürlich nicht dieselben schönen Ergebnisse wie bei Tests - einer der Kernnachteile
Die Frage ist jetzt natürlich. Warum will ich das? Die Lösung ist aber relativ einfach. Nehmen wir an, wir teilen die Erstellung einer Webanwendung sehr strikt nach Front- und Backend auf. Dann muss es eine Komponente geben, welche die Verbindung zwischen Frontend und Backend kontrolliert, um sicher zu stellen, dass der Frontend Entwickler seine Arbeit überhaupt problemlos machen kann. Des Weiteren definiert man so einen Kontrakt, den man problemlos an alle Frontendentwickler geben kann, und diese nun nach Belieben Frontends erstellen können (z.B. GWT-Client, PHP, Java, WebService, Dojo). Also für jegliche Hinweise (ich bin mir absolut sicher, hier etwas übersehen zu haben) wäre ich mehr als dankbar. Eventuell suche ich ja auch total falsch und irgendwelche reinen JavaScripts Tools haben das schon vollständig integriert - wie funktionieren eigentlich die Dojo-JS-Tests fällt mir dabei ein?
Donnerstag, 12. Februar 2009
Montag war wieder Webmontag in der Media Design Hochschule. Aufgrund der Übung ist die Organisation da inzwischen total reibungslos. Von Namensschildern über Häppchen bis mehr als genug Getränke ist alles dabei, was man sich wünschen kann. Großes Lob an die Veranstalter. Kommen wir aber nun zu den Vorträgen: - Techevents in München: Ein kurzer Vortrag von Nils Hitze über anstehende Events für Entwickler und Nerds in München. München ist in dem Bereich gar nicht so tot wie es immer scheint. Man muss sie nur suchen. Und es fehlt einfach an Vernetzung. Die Java Gruppen scheinen mir zum Beispiel sehr stark abgeschottet von den verschiedenen LUGs zu sein, was eigentlich überhaupt keinen Sinn macht, denn genau da laufen ja viele Java Applikationen. Hier ist einfach noch viel Kommunikation und Brücken schlagen nötig. Aber Nils macht da immer einen Super Anfang
 - Spieltheorien als Erfolgsrezepte von Communities und Social Networks. Joachim Graf wollte vielleicht auf die Spieltheorie eingehen, wurde aber leider durch den rapiden Zeitplan sehr arg zusammengedrückt. Was dabei rauskam, war eigentlich nur das, was die meisten Betriebswirtschaftler und Marketingleute sowieso in den ersten Voresungen lernen: Maslows Bedürfnispyramide, ein wenig auf Social Networks gemünzt und dann war die Zeit auch schon um.
- Mindmeister - Vorstellung neuer Features: Till Vollmer hat neue Features bei Mindmeister vorgestellt - ok, die Features waren jetzt nicht so der Hammer, es ging darum, dass man auch Bilder in die Mindmaps einbinden kann. Abgesehen davon muss ich aber sagen, dass das ein Supertool ist und die Entwickler da nur mit JavaScript ein Hammerprodukt hingestellt haben. Das ganze basiert auf Ruby on Rails und benötigt nichtmal eine Hand voll Server bei mehreren hundert parallelen Connections. Respekt. Leider habe ich vergessen zu fragen, welches JavaScript Toolkit da benutzt wird. Die anwesenden Dojo Entwickler hatten sich das auch gefragt.
- Twidox - ein Dokumentenaustauschdienst. Vom Produkt her klingt das erstmal nicht so innovativ, die interessanten Dinge hat Nicholas MacGowan von Holstein allerdings auch eher zwischen den Zeilen erzählt. Technisch interessant ist, das jedes Dokument mit einem Flash Viewer angesehen wird, um Bandbreite zu sparen, es allerdings auch in der Volltextversion zur Verfügung steht, damit es von Spidern gefunden wird. Soweit erstmal nichts besonderes, der Flash Viewer dient in diesem Fall dazu, dass Dokumente auch in Ländern mit geringer Bandbreite und abbrechenden Verbindungen angeschaut werden können, ohne dass das gesamte Dokument heruntergeladen werden muss. Aktuell liegen 60.000 Dokumente auf der Seite - die auschließlich den Fokus auf hochwertige Dokumente hat, also Dokumentation, Regierungsdokumente etc - allerdings liegt eine Anfrage des US State departments für weitere 1,1 Mio Dokumente vor. Mit Sicherheit eine technische Herausforderung. Auch die Zusammenarbeit mit der UN finde ich ziemlich cool. Da hat jemand sehr interessante Verbindungen. Nicht genannt wurde bis jetzt der Grund, dass derartige Insititutionen diese Plattform veröffentlichen. Ich vermute mal, es gibt für gewisse Dokumente eine digitale Veröffentlichungspflicht, welche so natürlich gleichzeitig mit einer Indizierung vorgenommen werden könnte. Sehr interessante Sache, ich hoffe dass es klappt.
- Zwischendurch war dann mal wieder Spirofrog Werbung angesagt. Ein dickes Banner hätte es da auch getan.
- Kommen wir nun zum großen Nebel des Abends: Jan Linhart und seine planetarische Agora. Der Sprecher kam leider nicht so richtig mit dem kurzen 7 Minuten Zeitlimit klar, so dass eigentlich nicht so wirklich rüberkam, wie diese Plattform für mehr demokratisches Engagement und und "glokale Selbstbestimmung" (dieses Wort ist mir irgendwie.. ich weiss auch nicht). Prinzipiell finde ich die Idee super und würde mir wünschen, das Thema einfach nochmal in einer längeren Runde erläutert zu bekommen, ohne Zeitdruck. So weiss ich leider überhaupt nicht, was ich davon halten soll.
- Gutscheine verkaufen: Thomas Steele hat hier mit der Schenkando GmbH prinzipiell eine Super Idee aufgetan. Die Möglichkeit, seine ungewollten Gutscheine zu verkaufen und somit doch noch zu monetarisieren, anstatt bei Douglas irgendein ein Rattengift zu ersteigern, was einzig und allein dazu dient, die Schwiegermutter ins Wachkoma zu versetzen. Das ganze basiert auf der Idee, dass vom Gutschein nicht der gesamte Betrag, sondern "lediglich" ein hoher Prozentsatz, was für den Verkäufer ja immer noch besser als ein abgelaufener Gutschein ist. Das ganze benötigt natürlich eine gewisse initiale Liquidität. Ich hoffe für die Jungs, dass das ganze rund anläuft, weil ich das wirklich eine coole (und vor allem im Kern total einfache) Idee halte.
- MyOn ID: Christian Hubel von MyOn ID hat hier einmal in die Geheimnisse des Online Reputations Managements eingeweiht. Nun, abgesehen von ein paar Plattitüden ("Wer bei Google nicht auffindbar ist, existiert nicht" gilt für Leute wie die Webmontag Besucher/Digital Natives, aber nicht zwingend für die anderen 99,9% der Bevölkerung, aber ich verbuche das mal unter Werbung). Prinzipiell finde ich das Konzept, dass es eine Seite gibt, in der die Informationen präsentiert werden, die ich im Internet mit meiner Person verbunden wissen will (ich weiss, kein gutes Deutsch), extrem intelligent. MyOn ID verfolgt hier ähnlich Xing ein Premiumkonzept, bei dem diese Seite logofrei ist und mit einer eigenen Domain versehen kann. Ein weiterer Riesenvorteil ist der Notification Service, der benachrichtigt, wenn etwas neues über die eigene Person geschrieben wird (an alle, die über einen solchen Link hierhin gefunden haben: Gerne kommentieren). Ob das nun für technisch affine Menschen wichtig ist, sei mal dahin gestellt, aber da es hier überhaupt nicht um diese Zielgruppe geht, finde ich das voll ok. Die Firma dahinter hat schon zwei Finanzierungsrunden hinter sich (eine davon mit T-Venture), so dass sie aus dem gröbsten raus sind. Interessante Sache insgesamt.
- MIKI: Irgendwie hab ich hier gar nicht zugehört.
- ChannelQ: Irgendwas mit Online spielen. Da war ich schon mit jemand anderem am Reden, das ganze ging thematisch ziemlich an mir vorbei.
An den letzten beiden Vorträgen merkt man entweder, dass ich da schon zuviel Bier hatte oder zur Generation Twitter gehöre, die nicht mehr so viel auf einmal aufnehmen kann. Oder ich war schon in Gespräche vertieft. Aber man kann ja auch nicht alles mitbekommen. Insgesamt mal wieder eine gelungene Veranstaltung, die auf den nächsten Webmontag hoffen lässt.
Dienstag, 20. Januar 2009
Written in english, as it may concern more people. About a week ago I was at the Alfresco Surf Code Camp hosted by Optaros in Munich. The speaker was Jeff Potts, who is also the author of the only usable documentation for Alfresco as well as the Alfresco Developer Guide. Alfresco Surf is the new platform for developing web applications with Alfresco. Its main advantage is the independence from the repository, so it may run on other system providing a real separation from content and presentation layers (but also posing a new performance loss - more on that later).
The setup was a virtual machine on which we developed our applications. A pretty sleak solution, which did not need any real alfresco setup (only scp up our changes to the vm). The presentation slides were very good, Jeff talking is also pretty nice. However big parts of the code camp were only copy & paste stuff and test it afterwards. I think it would be cooler if you would hand out some half finished app and let people hack more around it, but I think thats a matter of taste. After hacking from 9am to 4pm we dove into discussion. First about Surf, second about Alfresco in general. This was the most interesting part of the day. Surf is not really usable for the stuff I want to do at my company, also it merely seems to be one other big xml mess, where a relational database would be more than sufficient. However, as it seems to replace the JSF client sooner or later, it will also gain more users (by force more or less). Second about Alfresco. My primary concern was performance. Performance is a major issue with Alfresco and of course is worse when running Surf on another system. However I dug quite deep into performance optimization and caching in Alfresco, only to find out, that noone plans to develop anything there (thanks to a direct skype connection to one of the alfresco developers). My current solution to improve performance is to use ehCache to store loaded elements from the nodeService when doing freemarker rendering (this is where I need performance). If I find the time I will elaborate on that. All summed up, it was a very nice day, with enough meals and coffee as well as Alfresco information. Kudos to Optaros for hosting this. Soon there seems to be some Spring day in Munich, which I hope to attend as well.
Sonntag, 4. Januar 2009
So, happy new.. und so. Muss ja weiter gehen, ne?! Ein Freund von mir hat mir neulich gemailt, dass er sein Projekt eingestellt hat, und es cool findet, dass ich hier weitermache. Ich hoffe, es geht auch dieses Jahr damit weiter. - Der 25C3 ist vorbei.So langsam gibt es auch die Videos zum Herunterladen. Eines der Highlights mit Sicherheit der Fnord Jahresrückblick. Was gibt es sonst neues: MD5 considered broken. Aber es gibt dafür eine praktische Firefox Extension. Sehr schön ist übrigens auch der Neusprech Vortrag mit vielen Beispielen führender Politiker. Und wo wir gerade bei Neusprech sind: Ich hätte da Verdachtskündigung zu bieten.
- Irgendwie beruhigt es mich ja, dass das BKA anscheinend keine Leute zum decrypten von verschlüsselten Dateien hat. Beunruhigend ist nur, dass die NSA gerade anscheinend mit Quantencomputern experimentieren könnte (siehe Fnord Jahresrückblick) - das heisst, dass nur der lokale Geheimdienst mit sowas wirklich Probleme hat.
- Die Nachdenkseiten verdeutlichen mal wieder schön, dass unser Bundespräsident wohl besser gegen ein Diktiergerät ausgetauscht werden sollte - spart auch Steuern. Könnte man auch beim anderen Oberhaupt machen (oder auch bei den Nachdenkseiten). Frau Merkel vertritt ja sowieso gerade mal wieder die gesamtdeutschen Interessen, wenn sie dem Zerbomben in Israel zustimmt... andere Institutionen kommen da zu einem "unschlüssigerem Ergebnis" (und selbst das ist noch peinlich). Sollte die Geschichte mit Uranmunition und Phosphorbomben stimmen, dann ist es wahrscheinlich, dass bestimmte Institutionen dafür sind, damit unsere liebe Republik mal wieder ordentlich für den Waffennachschub sorgen kann. Apropos: Vom 6. bis zum 8. Februar ist in München wieder die NATO-Sicherheitskonferenz. Die Gegendemonstration steht dieses Jahr unter dem Motto "Smash we can" und wird schon fleissig mit Aufklebern in allen S- und U-Bahnhöfen beworben.
- Gerechtigkeit für 200 bei der Fraport AG: Wasser predig, Wein trinken im Gehaltspoker in der Vorstandsetage.
- TV für zwischendurch: Reportage "US Spionage in Deutschland" - nicht allzuviel neues für Leute, die Echelon etc. bereits kennen
- Haha: Outsourcen is ja in. Vor allem, wenn das vereinigte Königreich seine Daten an private Firmen auslagern will. Da passiert bestimmt nichts.
- Haha²: Alle 30GB Zunes sind rein zufällig auf einmal ausgefallen.
- LoggedFS: Ein FUSE basiertes Filesystem, welches System calls mit loggt - haz zwar eine XML Konfiguration, sieht aber ansonsten echt nett aus. Ich habe allerdings keine performance Statistiken.
- Kleiner Bashtip für zwischendurch: Wie man den letzten Befehl nochmals aufruft, aber im Aufruf eine Zeichenkette gegen eine andere ersetzt.
- Lesestoff: Neues freies Magazin erschienen...
- Das Java Special: warp-persist, ein auf Google Guice (ein DI/IoC Container) basierendes integratives Framework für Persistenz. Interessant ist die Finder Annotation, mit der man mit Hilfe von Interfaces dynamisch getBy Methoden mit Leben füllen kann. Mit dem JSR 295 - den ich mir noch nicht angeschaut habe - kann man zwei Beans in Sync halten, hier gibt es eine GWT Implementation. Außerdem gibt es eine sehr interessante EventService Implementierung für das GWT, welche auf Comet basiert. Nachdem ich heute nachmittag schon einen Artikel zum Thema Spring 3 und REST geschrieben hatte, haben die Jungs von SpringSource nachgezogen - oder so ähnlich
 - Ferner liefen: Popeye ist public domain.
Sonntag, 4. Januar 2009
Da man neben der Möglichkeit des ganztäglichen Essens während der Weihnachtszeit die Zeit auch zu etwas Produktivem nutzen kann, habe ich mir mal die Kombination JPA im Backend, Spring als Controller sowie FreeMarker und Dojo als Frontend angeschaut. Was soll ich sagen? Von Spring3 (momentan nur als Beta verfügbar) mit REST Support bin ich durchaus begeistert.
OpenJPA JPA generell besticht durch seine Einfachheit, um eine Klasse zu persistieren, reicht es aus, diese mit einigen Annotationen zu versehen (alternativ kann allerdings auch eine XML Datei benutzt werden, bei größeren Projekten ist das vielleicht übersichtlicher), die sowohl Constraints als auch Keys und Spaltennamen definieren können. So hat man in kurzer Zeit ein eigenes Model entwickelt (selbstverständlich auch mit komplexen One-To-Many Mappings sowie lazy oder eager loading eben dieser Verbindungen). Eine Beispielimplementierung für JPA ist OpenJPA, auch Hibernate oder Toplink folgen der JPA Spezifikation. JPA kommt mit einer abstrakten datenbankunabhängigen Query Language, der JPQL. Auch die Integration in Spring ist mit ein paar Konfigurationschritten erledigt. Die Integration von NamedQueries (vorgefertigte JPQL Statements) in die normalen Klassen finde ich sehr praktisch. Wer vom Entwickler persönlich mal eine Einführung zum Thema JPA sehen will, dem sei sein Talk von der Spring One empfohlen (bei parleys.com finden sich noch einen Menge anderer interessanter Vorträge). Spring 3 mit REST Unterstützung Erst vor kurzem ist eine Spring 3.0 Version mit vollständiger REST Unterstützung erschienen, welche aber noch in der Testphase ist. Interessanterweise berichteten über diesen Support am meisten asiatische Blogs, während man in englischen oder europäischen Blogs da sehr viel weniger drüber liest. Ich habe mir als ersten Test einen kleinen Registrationsdienst geschrieben, der nach Eingabe der Daten eine Email mit einer erzeugten UUID schickt (diese Mail ist übrigens ein FreeMarker Template), welche der User dann nur noch aufrufen muss, um seine Anmeldung zu bestätigen. Wer sich zum Thema Spring 2.5/3.0 informieren will, kann dies auch sehr gut bei parleys.com mit einem Vortrag von Jürgen Holler auf der Spring One. Nun aber zurück zu den neuen tollen Annotations bei Spring3. Ich poste bei cryopaste (die haben schönes Syntaxhighlighting) mal den RegistrationController, der die eigentliche Registrierung sowohl triggert als auch verarbeitet. Hier mal einige Features der Klasse: - Die @Controller Annotation markiert die Klasse als Controller für Spring MVC - keine weitere Konfiguration nötig.
- Die Vererbung ist nicht mehr zwingend (ich vererbe hier von meiner eigenen Klasse, die nur noch zusätzliche Getter für meine Services hat
- Die @RequestMapping Annotation ist recht selbsterklärend. Mit dem EL-Ausdruck "{registration}" kann man in der Methodendeklaration mit Hilfe der Annotation @PathVariable genau diesen Teil der URL einem String zuordnen.
- Auch das Anhängen der HTTP-Session in der Methodendeklaration wird automatisch von Spring erledigt
- Die zweite Methode "startRegistration" startet eine Registrierung, schickt eine Mail und fügt den User als "inaktiv" hinzu.
- Die @RequestParam bezieht sich auf eine Variable die als POST oder GET Variable übermittelt wurde (aber nicht Teil der URL war)
- StartRegistration hat den Returntype "void", das bedeutet, dass automatisch probiert wird, ein Template mit dem Namen der Methode aufzurufen
Interessant sind auch die Möglichkeiten, die all das in der Zukunft noch bieten. Zum Beispiel könnte DWR für einfache Tätigkeiten mit ein paar Zeilen Code überflüssig werden (beispielsweise teste ich gerade mit DWR, ob ein Benutzer bei der Registrierung schon existiert - mit Dojo über einen AJAX Request). Da mir DWR aus Sicherheitsgründen immer ein wenig zuwider läuft, würde das ein wenig Magengrummeln vernichten. Allerdings hat DWR auch interessante Features in der neuen Version, wie den Support für Dojo Datastores. Ansonsten gilt: Fragen zum Code einfach in die Kommentare packen. Compass Um Volltextsuche mit Lucene zu ermöglichen, ohne die Komplexität von Lucene verstehen zu müssen, existiert Compass. Als Einführung eignet sich diese Präsentation vom Gründer wohl ganz gut. Theoretisch hat Compass auch ein JPA Plugin - eine der Hauptzwecke von Compass ist die Integration in existierende Anwendungen. Allerdings habe ich das noch nicht erfolgreich ans Laufen bekommen. Hat eventuell jemand der Leser hier damit Erfahrung? Schlusswort Was mir bei all dieser Rumspielerei immer auffällt. Der Schlüssel, sich in der Zukunft am Arbeitsmarkt zu differenzieren ist nicht die Expertise in einem dieser Gebiete, sondern schlicht und ergreifend die Integration all dieser Techniken. Tiefes Wissen schadet nicht, aber breites Wissen (bei einer gewissen Grundtiefe) von verschiedenen Technologien hilft hier weitaus mehr. Abschließend gilt noch zu sagen: Falls jemand Interesse am Code oder weiterführendem Informationsaustausch hat, so reicht eine Mail an mich. Ich hätte da noch die ein oder andere Idee für fortgeschrittene Dinge und Tätigkeiten im Bereich J2EE/Web 2.0 Integration.
Montag, 22. Dezember 2008
Web 2.0 - das heisst ja, alles offen und so. Deswegen gibt es da ein tolles Event. Nennt sich Web 2.0 Kongress. Und ist in München. Das Wochenende kostet nur 1849 EUR. Zzgl MwSt. Da gibts auch eine Xing Gruppe. Ist aber freischaltepflichtig. Und dürfen nur Gruppenmitglieder lesen. Aber sonst isses voll offen, dieses Web 2.0. Mal im Ernst. Wie kann man ein Event von Grund auf derart disqualifizieren? Vor allem, weil es ja auch schon der sechste "Web 2.0 Kongress". Das heisst, die sind schon fünfmal durchgefallen. Und anhand der "Top Speaker" Liste sieht man vor allem, dass es nicht um neuartige Webtechnologien oder gar um das Web 2.0 geht, sondern um die Umsiedlung alter Geschäftsmodelle ins Digitale - und wie man sich dabei nicht komplett langmacht. P.S. Ja, ich bin schon wach, das ist kein getimerter Eintrag.
Freitag, 12. Dezember 2008
Am Montag war der erste rein technisch ausgerichtete Webmontag. Die Flex Usergroup sowie die PHP User Group hatten Mihai Corlan von Adobe geladen, der ein wenig über Flex referieren sollte. Während Adobe die Getränke und das Essen gesponsort hat, hat Optaros die Location gesponsort. Dafür erstmal vielen Dank. Durch die klare Ausrichtung, waren auch die Vorträge etwas Webmontag untypisch sehr viel länger. Gerade der Flex Vortrag ist hier nur teilweise gut angekommen, unter anderem wegen der Länge. - Der Vortrag war mehrheitlich vor einem Entwicklerpublikum auf absolutem Einsteiger Niveau gehalten (und genau von denen waren nur sehr wenig da). Wie ein Debugger funktioniert, wissen die meisten. Damit zu zeigen, wie man also auch bei Flex sich den Status einzelner Variablen anschauen kann, ist somit nur begrenz neu.
- Pausen. Bei der Demonstration hat mal hier und da etwas nicht funktioniert, was zur längeren Fehlersuche geführt hat. Das ist der Grund, warum man Livedemos nur machen sollte, wenn man sich absolut sicher ist. Ansonsten ist das Publikum extrem schnell gelangweilt. Ich bin ja Freund von Videos und Screencasts.
- Ich als Entwickler habe nicht einen Grund gesehen, mir das Framework näher anzuschauen. Zum einen mag ich deklarative Generatoren nicht, die mein Programm in XML beschreiben (ZK hat ja einen ähnlichen Ansatz und es ist mir einfach nicht sympathisch). Zum anderen wurde es dann noch unübersichtlicher, als ActionScript Code mit in dieses XML versenkt wurde. Das war auch einer meiner Hauptkritikpunkte dem Vortragenden gegenüber, der mir dann zwar gesagt hat, das Flex PureMVC unterstützt. All das hätte aber in den Vortrag gehört, vor allem, wenn man anderen Entwicklern gegenüber steht.
Der letzte Vortrag ging dann noch über Dojo, und war interessant, wenn man es noch nicht kannte. Viel interessanter aber waren die Unterhaltungen dazwischen. Im Moment ist geplant, im Februar/März eine rein technische Veranstaltung an einem Wochenende mit Vorträgen aus möglichst vielen Disziplinen zu halten. Da die meisten Leute, mit denen ich gesprochen habe, die ewigen "mein Framework ist viel geiler als deins" Vorträge leid sind, wäre ein "Integration Day" eigentlich das beste, was man machen kann. More to come zu dem Thema. Es haben sich auch schon Sponsoren angekündigt, so dass es eigentlich nur noch um die Organisation geht. Hoffentlich verschlafe ich das nicht wieder wie das Barcamp.
Samstag, 6. Dezember 2008
Endlich Wochenende. Zeit für Links. Noch ein kleiner Nachtrag zu meiner letzten Buchrezension. Ich habe mal der Autorin eine Mail geschrieben - zumindest denke ich, dass ich das habe. Trotz myspace und facebook Profil, einer eigenen Homepage oder auch Blogeinträgen bei der Huffington Post findet man partout keine Emailadresse an die man mailen könnte, ausser einer völlig nichtssagenden info@ Adresse. Als ob der Autor den Dialog mit den Lesern scheut. Komisch irgendwie... - Mainstreammedien und unschöne Dinge: Ein Abkommen zwischen Uno und NATO. Mir ist das auch nicht aufs Radar gekommen. Das sind zwei Insititutionen, die in Krisengebieten aufgrund ihrer konträren Ziele nicht wirklich zusammenarbeiten können - dachte ich immer. Es sei denn man benötigt eh nur die Rohstoffe.
- Völlig unerwartet bekommt die Regierung natürlich Schützenhilfe für ihr Marineprojekt in Afrika: Der Verband der deutschen Reeder springt in die Bresche. Und ein dickes fettes Kreuzfahrtschiff ist vor sicheren Vernichtung gerettet worden - von der deutschen Marine. Party! Interessant auch hier die Auskunft "dass es keinen Sinn macht, da Umwege" zu fahren. Nett, wie man so beweist, was man von seinen Kunden hält.
- Neulich habe ich noch über Privatarmeen in Deutschland spekuliert. Es konnte ja keine ahnen, dass das so schnell Realität hätte werden sollen...
- Der Starbucks Aktienkurs ist so im Keller, dass die Kaffeebauern Anteile kaufen wollen, damit diese dann gute Preise für ihren Kaffee kriegen können. Irgendwie eine verqueere Logik.
- Völlig unerwartet 2: Viele Zugriffe auf die Daten, die durch die Vorratsdatenspeicherung erlangt worden sind. Dafür kann man aber mal nachdenken, welche Art von VDS Firmen wie Google überhaupt erst möglich machen.
- Bei den Nachdenkseiten gibt es einen netten Link auf die ARD Mediathek, in der das Wirken von privaten Renten und Rürup im speziellen beschrieben wird.
- Das Bauernopfer Zumwinkel wird entschädigt: Durch "eine Panne" ist ausgeschlossen, dass er ins Gefängnis muss.
- Wie man die Finanzkrise übersteht: Einfach Schmuck für 80 Mio rauben - mal eben in Paris. Im Artikel steht, dass die Teile nur unter Wert verkauft werden können. Nunja, noch.
- Beim Spiegelfechter gibt es einen sehr informativen Artikel zur aktuellen Krise in Thailand
- Der feuchte Traum aller Innenminister: Pre-Crime. Das Erkennen von Verbrechen anhand von Bewegungsmustern. Das ist eine tolle Idee, den jeder der nicht konform geht, kann erkannt werden. Bestimmt auch super bei älteren Menschen oder Behinderten.
- Vorbild EU: Wasser predigen, Kaffee saufen, der nicht nur teuer, sondern auch noch gesundheitsschädlich ist
- Web 2.0 News: XBug, ein JavaScript Debugger. Der Vorschlag, eine HTTP Authentifizierung auch mit Forms machen zu können, ist vielleicht gar nicht so blöd.
- loggedfs: File system monitoring with fuse - klingt interessant um herauszufinden, welche Applikation ab und an Mist macht.
- Java News: Der erste Spring 3.0 Milestone ist raus. Ich müsste mein Spring 2.5 Buch dabei erstmal weiterlesen. Java Decompiler ist, nun, was der Name verspricht. Kurzer Hibernate/Spring Tip: Audit Trails als Interceptors.
- Abteilung Future Labs: Das Telefon, welches sich durch Geräuschwellen selber lädt, Lampen mit 3D Effekt oder auch mal einfach die Solar-Version.
Sonntag, 30. November 2008
Anbei mal wieder eine kurze Version der Links, war ja Entspannungswochenende. - Es gibt leider keinen Deeplink, aber beim Fanclub des FCB (sinnigerweise die Schickeria München) gibt es eine witzige und sinnvolle Aktion, bei der die Fans beim Auswärtsspiel in Gelsenkirchen präventiv die Hosen heruntergelassen haben, um gegen eine Aktion der Sicherheitskräfte beim Spiel gegen Paris St. Germain zu protestieren, wo sich Franzosen wohl komplett ausziehen mussten..
- Frontex arbeitet noch nicht effektiv genug im Mittelmeer, das Auffanglanger Lampedusa ist "überbelegt"... Aber da lässt man sich bestimmt noch was einfallen
- Deutschland führt. Bei der Lohnungleichheit zwischen den höchsten und niedrigsten Löhnen. Na immerhin. Auf einem Level mit Thailand, China und Argentinien
- Neues daheim Magazin, dieses mal mit dem Schwerpunkt "Stadt" - und irgendwie auch Zeitverschwendung. Ich glaube, das sollte ich wieder streichen aus meiner Leseliste...
- Warum für etwas zahlen, wenn es doch ehrenamtlich geht in der Not? Bei der jungen Welt gibt es einen unschönen Artikel zu diesem Thema, wie man die tolle Courage einer einzelnen Person mal eben in Grund und Boden rammt
- Kurioseste Meldung des Wochenendes: Das Landgericht Krefeld überwacht sich selber mit Mikrophonen und Kameras (die sind wirklich fortschrittlich). Sicher voll und ganz im Sinne des Schutzes für Mandanten...
- Bei Florian Klenk gibt es einen erschreckenden Bericht, wie sich das chinesische Regime um die letzten Wünsche von Angehörigen kümmert - nämlich gar nicht. So wurde der Vater einer Österreicherin erschossen, während die Verwandten immer noch dachten, dass dieser lebt.
- Das Technologie Special: Für Java 7 gibt es einen JSR für eine neue Date/Time API, damit wäre etwas ähnliches wie Joda Time quasi im Upstream. Sehr cool. Und noch viel cooler: Eine Integration von GWT mit OpenLayers und dem freien Geoserver
Donnerstag, 27. November 2008
Zeit für eine längere Version heute: - Finanzkrise special: Die Nachdenkseiten haben einen interessanten Eintrag, dass ein Teil des Dilemmas schon seit 2003(!) dem Staat bekannt. Die Landesbank Baden-Württemberg spielt jetzt auch mit. Und zum Thema Opel/GM Subvention gibt es bei weissgarnix einen tollen Artikel, an dem man sieht, dass es Opel schon länger nicht mehr wirklich gut geht... Aber Krise ist ja jetzt. Allerdings, solange es noch Leute gibt, die noch Vertrauen in dieses System haben, wird es auch noch weiterhin "funktionieren". Außerdem trifft ja die Finanzkrise auch die Piraten.
- Hier gibt es ein eigentlich ganz interessantes Video, das beschreibt, was es in Grossbritannien kostet, wenn man eine Familie ein Jahr lang in Abschiebehaft lässt. Da in dem Video rauskommt, dass derartige Anstalten privat betrieben werden (und somit wahrscheinlich mehr oder weniger Profit Center sind - ist das hier in Deutschland eigentlich auch der Fal), und in diesem Fall von einer angeblich amerikanischen Firma namens Serco betrieben werden, wollte ich mich mal eben schnell über eben jene Firmengruppe informieren. Anscheinend kommt diese Firmengruppe aber doch aus den UK, und somit sinkt mein Vertrauen in das ganze Video irgendwie... ansonsten wars ganz nett gemacht.
- Der Lacher der Woche ist eindeutig De-Mail: Das Mailsystem vom Staat und T-Systems, welches ein elektronisches Porto einführt, und sicher sein soll. Wie man das ernsthaft behaupten kann bei diesen Teilnehmern, wird für immer ein Rätsel bleiben. Wobei, wenn man Google Mail staatlich verbietet...
- Weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen: Der DFB editiert in seinem Wikipedia Eintrag herum..
- Beim Spiegelfechter gibt es einen interessanten Artikel zum Enttarnung des BND Büros in Pristina mit einer Menge an Hintergrundinformationen, von denen ich noch nie gehört hatte.
- Kiva hat die 50 Mio Dollar Kreditvolumen erreicht. Ich bin ja immer noch total begeistert von der Idee.
- Schon alt, aber wichtig: Ein Klick von der Hausdurchsuchung entfernt..
- SPD Seeheimer Mensch Kahrs zieht mal wieder die Fäden im Hintergrund, damit die SPD von einem Linksruck verschont bleibt..
- Lobbyisten Wechsel Jobs. Rürup zum AWD ist ja keine Überraschung und hinreichend bekannt, allerdings ist bei EADS auch gerade ein SPD Abgeordneter eingestiegen
- Obwohl ich ja kein Fan von Flash bin, finde ich die Open Flash Chart Library doch ziemlich cool... jetzt auch fürs GWT
- Thematisch allgemein hochinteressant. Semantic Web. Daher kann man diese Grundlagen Informationen hier nur weiterempfehlen: Getting Semantic with Microformats
- Grails Special: Dass die Firma hinter G2One von Spring gekauft worden ist, ist ja inzwischen bekannt. Für Grails eine Supersache. Das wird das ganze Framework kommerziell nochmal auf ein anderes Level heben. Und wie immer gilt: Get twice the performance of your software engineers at the same cost. Hier gibt es noch eine weitere nette Präsentation von Sven Haiges (Autor des "kurz und kompakt" Grails Buches bei entwickler.press, dass mir auch sehr gut gefällt)
- GWT Special: Eine Präsentationsreihe mit dem Titel "Designing User experiences". Ich habe mir bisher nur die erste von sechs angesehen. Aber die war schon sehr gut.
- Ferner liefen und was sonst wichtig war: Designer Energiesparlampen für LOHAS, die Küche für die Großstadt, den Notebookstuhl, den ich neulich gesucht habe, gibt es jetzt auch schon.
Mittwoch, 12. November 2008
Juhu, endlich Karneval. Hat mich diese Woche doch glatt wer gefragt, ob ich auf eine Karnevalsparty mit will. Naja, ok, der kam aus Köln, der kennt es nicht anders. Jetzt aber mal ein kurzer Linkeinschub: - News des Tages: Das BKA Gesetz ist mit seiner kompletten Härte ziemlich einig durchgewunken worden. Die Idee mit dem BKA die Heimlichkeit nehmen hatte ich auch schonmal und finde sie auch ziemlich verlockend..
 - Bankenkrisespecial: 3,7 Milliarden Abschreibungen hat alleine die Dresdner Bank inzwischen. Außerdem hat die Fed jetzt schon weit mehr Geld verliehen, als die offiziell angekündigten 700 Milliarden. Aber wenigstens stellt die EU fest, dass bei Subventionen verschwendet wird. Messerscharf. Und extra3 dokumentiert den Streik an den Toren der HRE.
- Ein sehr aufschlussreicher Bericht über die neue Petitionssoftware des Bundestags. Nicht barrierefrei, unsicher und total ausschreibungsorientiert.
- Digital vs. Print: Die Initiative Nationaler Digitalismus gibt es zwar noch nicht, aber es läd schon ein, diese zu gründen. Für einige gibt es die 22 Mio. Deppen halt..
- Überraschung: Auch Telekom-Betriebsräte wurden bespitzelt. Und ich war mir so sicher, die waren davon ausgenommen...
- Falls jemand noch eine Atombombe sucht: In Grönland liegt noch irgendwo eine rum.
- Trick für Lokführer: Wenn der Zug nicht bremst, einfach mal rausspringen.
- Was für ein cooles TimePickerWidget. In minimalen Klicks zum Ziel. Coole Idee.
- Mein Reden: Eine ABC-Analyse gilt auch für Mitarbeiter in einer Firma.
- Aus der Kategorie "Unwichtig, aber gut zu wissen": Rollende Spinnen, das Retro Handset für das IPhone
Donnerstag, 6. November 2008
- Hatte ich noch gar nicht erwähnt: Am 1.11.2008 ist ja das neue GmbH-Recht in Kraft getreten.
- Ein ganz interessanter Artikel, auf den ich sehr gerne verlinke auf Kooptech: Wie macht man auf vernachlässigte Themen und Nachrichten aufmerksam? Gerade im deutschen Bereich gibt es da ja wenig mit richtig Öffentlichkeit, also hoffen wir mal, dass dieses Projekt ein wenig PR bekommt. Apropos vernachlässigte Nachrichten. Gestern bzw. heute war ja eh alles egal..
- Kleine Fingerübung für zwischendurch: Ein Computerprogramm, was aus Fotos, auf denen Schlüssel abgebildet sind, echte Schlüssel macht.
- Dank der Wahl sind ja so unwichtige Sachen wie Eskalationen im Kongo, die stark dadurch entschieden werden, wer den westlichen Staaten Zugriff auf Rohstoffe verspricht, weitestgehenst in den Hintergrund getreten.
- So lässig: Auch die Postbank zahlt nochmal dicke Gehäter aus. Wenn man es hätte tarnen wollen, hätte man ja Aktienpakete ausgehändigt, aber ich wette, die wollte gerade keiner. Bei dem "Nullwachstum"... was für ein Wort. Und das, wo man doch die Expertise versammelt hat.
- Was für ein schönes Wort: Dateninkontinenz
- Lässige Aktion des Tages: Moskau stellt passend zur Präsidentenwahl einen eigenen Raketenschild auf. Die werden immer lockerer mit dem Wissen um die vielen Rohstoffe. Immerhin nicht direkt in Kuba hingestellt. Sie wollen also mit dem Neuen erst noch reden.
- Lesestoff: Neues freies magazin 11/2008 erschienen
- Ein interessantes Problem, mit dem ich auch auf der Arbeit immer wieder zu tun habe, weil ich zum einen nicht der Designer und zum anderen mehr der Backend Mensch bin: How to prototype your apps?
- Dojo: Ein netter "New in Dojo" Artikel über einige Features
- Ajax: Sehr interessante Liste der beliebtesten Ajax Anwendungsfälle mit Beispielen
- Das Grails Special: Ein Überblick über die GrailsUI dataTable, ein extrem konfigurierbares Tag mit YUI im Hintergrund für dynamische Inhalte in Tabellen. Die zweite Runde geht an "Production Grade ACEGI Security"
- Parallel ssh execution aka pssh: Ich hatte mal schonmal dadrüber gelesen, aber mir das noch nie richtig angeschaut. Taugt das?
- Der erste Hammer in der aktuellen NBA Saison ist auch raus. Allen Iverson spielt jetzt in Detroit. Spielt eigentlich einer meiner Leser Basketball? Nicht, dass ich deswegen weniger über Basketball posten würde, nur aus reiner Neugierde

Samstag, 1. November 2008
Heute gibt es nur ein paar technische Links, die sich die Woche über aufgestaut haben. - Das CMS Alfresco Enterprise 3.0 ist raus. Das ist zwar schön und gut, ich möchte aber zu diesem Entwicklungsmodell im Allgemeinen mal ein paar Worte verlieren. Da ich mich beruflich aktuell sehr stark mit Alfresco beschäftige, geht mir dieses Entwicklungsmodell tierisch auf die Nerven. Es funktioniert quasi so: Man darf das CMS herunterladen, testen, Fragen stellen (in einem Webforum, die nur selten beantwortet werden), wie jede andere Software auch. Es gibt außerdem zwei Versionen der Software. Eine "Labs"-Edition, die jeder nutzen darf und eine "Enterprise" Edition die kostenpflichtigen Support/Customizing etc beinhaltet. Die Labs Edition ist lediglich die Veröffentlichung eines Subversion Levels, die nur dazu dient, die Bugs zu fixed für die Enterprise Version. Und genau so auf weiter Flur fühlt man sich auch bei Fragen. Wenn die jemand beantwortet, dann nur Leute die ebenfalls von diesem Modell frustriert sind. Ja, das wars eigentlich. Das Wiki dokumentiert zwar ganz gut, aber eben auch nur für Standardanwendungsfälle. Komplexes Customizing wird aus externer Quelle wohl auch nicht soo gern gesehen. Es ist wahrscheinlich, dass die Alfresco Leute das natürlich anders sehen, aber das waren meine bisherigen Erfahrungen mit diesem Entwicklungsmodell. Wenn man an seiner Community hängt (die besten Entwickler) sollte man dieses Modell ganz schnell sein lassen, sondern einfach oft released und nur Consulting für ein Produkt anbieten (die meisten Produkte sind eh so komplex inzwischen, dass man das sowieso dabei kaufen muss).
- Immer interessant für JavaScript Entwickler: Debunking Dojo Myths
- Hier mal wieder ein paar Informationen über Comet und WebSockets. Ich bin ja mal gespannt, ob das so einschlägt, wie das einige ja behaupten. Ich glaube da noch nicht dran. Das WebSocket Prinzip wird für viele nach Sicherheitsproblem riechen und daher eventuell schon in einer Menge Corporate Policies einfach gestrichen werden, da die Firewall immer was dagegen hat wenn ein zweiter Datenport geöffnet wird.
- Nicht alles was intelligent ist, muss digital sein: Dieser Oktopus ist für Stromausfälle verantwortlich. Mit voller Absicht. Krasses Tier. Die werden uns irgendwann mal die Weltherrschaft streitig machen, wenn der Planet unter Wasser steht.
So, kurze Ausgabe für heute. Ist ja Wochenende, und vor allem auch Feiertag in Bayern...
Samstag, 25. Oktober 2008
Eine Woche um, eine Woche neues Link Material gesammelt. - Bankenkrise Wochenspecial: Ich hatte es ja neulich schon geschrieben, dass die Autoindustrie schnell jammert, um Subventionen einzustreichen. Der Häuptling biedert sich da natürlich schnell an. Nachdem nach Tietmeyer ja Issing kam(und die SPD diesmal nichts zu meckern hatte), hatte sich an der Grundeinstellung ja eigentlich nichts geändert. Außerdem fangen jetzt langsam an, die Rückversicherer umzukippen. Dann brennt es wirklich, wenn es nicht schon abgebrannt ist, siehe Island oder die privaten Rentenkassen in Argentinien. Oder Hedge Fonds. Oder die WestLB. Gleichzeitig wird der Dollar stärker, der Ölpreis sinkt. Diese ganzen Entwicklungen passen überhaupt nicht zusammen, wenn man sich gleichzeitig noch andere Rohstoffpreise anschaut. Der Ackermann war noch so nett, die Bundeszuschüsse als Zuschüsse für Weicheier zu brandmarken, so dass das keine halbwegs seriöse Bank mehr will. So gehen noch ein paar mehr über den Jordan. Die Staaten haben schon den 15 November für weitere Ankündigungen verbrannter Erde beschlossen. Aber zu ertragen ist das eh alles nur mit Humor, daher hier noch ein Tip (auch Berlin bereitet sich schon vor).
- Nichts neues, aber immer noch völlig unterschätzt in freier Wildbahn (zum Beispiel in Zügen, auf Flughäfen): Auslesen von Tastatureingaben über 20m Entfernung
- Apropos: Die BigBrother Award Ergebnisse sind raus. Bleibt zur hoffen, dass es nicht wieder so eine Selbstbeweihräucherung wie vor 2 Jahren war. Wählen kann man aber noch für Europas schlimmste Lobbyisten. Also nichts wie ran. Da kann man nicht falsch wählen. Ist wie bei normalen Wahlen, nur umgekehrt.
- Nettes kleines Howto: Was tun, wenn der Staatsanwalt klingt?
- Völlig überraschend: Weniger Studierende durch Studiengebühren. Geht der Plan des CHE doch auf..
- Das Java Special: XOM, eine Alternative zu DOM und dom4j.
- Lesen für Lau: Zwei neue OpenBooks von O'Reilly, zum Thema MySQL mit PHP und Internet-Sicherheit.
- Beim Ajaxian gibt es ein paar Links zu netten CSS und JavaScript Menus.
- OpenOffice downloaden und anschließend eine Rechnung bekommen. auch ein schöner Trick zur Umsatzgenerierung.
- Ich habe es ja schon seit Ewigkeiten in der Linkliste stehen, aber hier gibt es mal noch einen Kurzüberblick über Jamendo.
- Hm. Vielleicht doch mal einen Blick wert? Google App Engine bald vielleicht mit Java.
- Das Leben im Jahr 2030: 10 Vorhersagen. Sehr interessante dabei.
- Am Ende wie immer das geekige: Eine LED Uhr mit Hilfe einer Festplatte - extrem geek. Außerdem hat die Steinlaus ein eigenes Weblog. Fotos mit Infrarotkameras sehen auch sehr cool aus.
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