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MVG Streik fordert erste HirntoteDienstag, 3. Februar 2009Der Streik der MVG hat erste Tote gefordert. Allerdings nur hirntot. Bis jetzt. Nehmen wir an, sie wären Führungskraft und hätten Verantwortung über 20 Leute. Und sie erfahren von dem Streik der MVG (betroffen waren U-Bahn, Tram und Bus, München stand also im Prinzip). Nun gibt es Möglichkeit Nummer eins: Man sagt, jeder, der morgen nicht kann, bekommt einen Tag Urlaub abgezogen. Für Leute, die mehr als eine Stunde Anfahrt haben, mit Sicherheit eine entspannte Alternative, als völlig unausgeschlafen und unproduktiv zu arbeiten. Haken an der Sache: Benötigt Entscheider mit Führungskompetenz. Kommen wir also zur Möglichkeit Nummer zwei: Man läuft den ganzen Tag davor wie von der Tarantel gestochen zu allen Mitarbeitern und schärft diesen ein, dass man sofort ein amtsärztliches Attest sehen will, wenn am Streiktag jemand krank ist. Das ganze ist ja noch grenzwertig ok (wenn man Führungsmodelle nicht verstanden hat). Lächerlich wird es dann aber, wenn man dann abends am Vortag bescheid gibt, dass man morgen nicht kommt, weil "die halbe Stunde Fußweg zu weit ist" und man da keine Lust drauf hat. No kidding. Zumindest hat man jetzt eine wirkungsvolle Methode, wie man innerhalb kürzester Zeit sämtliche Führungsautorität nachhaltig begraben kann. Mehr als ehrfurchtsvolles Schweigen fällt einem da eigentlich nicht mehr zu ein. Disclaimer: a) Viel Ironie bzgl. des Themas Tod (bevor die Abendzeitung etwas abschreibt) und b) So ist es nicht in meiner Firma passiert, aber jemandem in meinem direkten Umfeld im öffentlichen Dienst. Links - 31.10.2008Freitag, 31. Oktober 2008
Geschrieben von Alexander
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19:28
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Auf gar keinen FallSonntag, 5. Oktober 2008Eine weitere Folge aus der stets beliebten Reihe "Wie ich meine Führungsqualitäten raushängen lasse" und wie immer, liegt das hier schon eine unbestimmte Zeit zurück. $Kunde ruft an, es fehlen Datensätze, die wohl bei einem initialen Datenimport nicht mitgekommen sind. Mein erster Gedanke, die Datensätze noch nachzuziehen habe ich dann auch per Mail bei einem Vorgesetzten angefragt. Die Antwort (gern zitiere ich an dieser Stelle auch die professionelle Interpunktion): Auf gar keinen Fall!!! Der geneigte Leser mag sich jetzt denken, ich hätte den Inhalt der Mail auf das Nötigste zusammengekürzt. Wenn man das Kürzen der Signatur dazu zählt, trifft das auch zu. Ansonsten war das der einzige Inhalt. Führungskompetenz hat ja auch immer ein bischen was mit Lösungskompetenz und dem Aufzeigen alternativer Lösungswege zu tun - vor allem, wenn man die Vorschläge der Mitarbeiter derart dezent und eloquent ausschlägt. Nicht so hier, Lösungen werden präferiert durch den Kaffeesatz angeboten. Auch ein Weg. Vielleicht nicht der Königsweg. Aber, Schwamm drüber, Ansichtssache. Wie auch immer, ich bin dann mal Kaffee kochen - sonst komme ich nie auf die Lösung. Experts at work - Heute: Doppelt vergebene IPsMittwoch, 17. September 2008
Eine weitere Folge aus der stets beliebten Reihe "Wie ich meine Führungsqualitäten raushängen lasse" und wie immer, liegt das hier schon eine unbestimmte Zeit zurück.
Jeder kennt es, man will arbeiten, kann aber nicht, weil die lieben Kollegen wieder in "gerade ist es ganz schlecht" oder "Ich sag einfach mal was, und kümmer mich nicht mehr drum"-Laune sind. Beispiel aus einem meiner vorherigen Jobs: Ich: "Ich brauch eine neue IP für das Wiki System - jemand hat die doppelt vergeben" (ärgert einen ja schon mal)
Links - 30.08.2008Samstag, 30. August 2008Zeit für den Ausklang des Monats. Als erstes eine kleine Anfrage. Falls jemand Lust auf ein kleines Einsteigerkompatibles Grails Projekt hat (mit Fokus auf Reporting und PDF Erstellung, nachdem eine kleine Logik zur Datenerfassung entwickelt hat), kann derjenige sich gerne bei mir melden.
Geschrieben von Alexander
in Job & Bewerbung, Music & Lyrics, Politik, Security, Software, Sonstiges, Web 2.0
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11:35
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Wer zu spät kommt, den bestraft der ChefSonntag, 24. August 2008Mal wieder eine heitere Story aus der Reihe "Wie ich meine Führungsqualitäten raushängen lasse" (zeitlich beliebig geschehen). Nachdem ich während eines Jobs innerhalb von 5 Monaten das zweite Mal nach 9 Uhr morgens auf der Arbeit war, gab es um Punkt 10 eine nette Mail vom Chef (mein Chef saß übrigens nur ein paar Meter weiter, ein Hoch auf die neuen Technologien) mit dem Betreff "Was war denn heute los ??" - generell bin ich eh schon Freund der betonten Interpunktion und habe mich somit direkt auf die Mail gefreut. In der Mail stand dann, dass ich mich doch zu melden habe, wenn ich nach 9 Uhr auf der Arbeit erscheine (es war halb zehn, in meinem Arbeitsvertrag stand eine Kernarbeitszeit von 8.30 bis 17.00 - hoch flexibel bei einer 40h Woche) mit der Begründung, dass dies ja sogar die Geschäftsführung macht. Was tun? Sollte ich vor Ehrfucht vor der GF meinen Hut ziehen? Ich war selbstverständlich total verzweifelt... Auch dieses Beispiel zeugt von einem sehr interessanten Arbeitsbild, dass beim Chef anscheinend noch besteht:
Die Reaktion meinerseits war logisch wie vorhersehbar. Die nächsten Wochen habe ich ausschließlich Dienst nach Vorschrift gemacht. Selbst wenn man mitten im Entwickeln ist, geht um 17.00 der Rechner aus - wenn ich den nächsten Tag eine Stunde brauche, um mich wieder in das Problem einzuarbeiten, habe ich Glück gehabt, denn ich war ja schon so früh da. Kaum Zeit verloren!!! Yeah! Als Highlight zum Ende der Mail stand dann noch, dass, falls ich mich doch gemeldet habe, ist das untergegangen. Das bedeutet, dass der Chef blind ausgeteilt hat. Management-by-tryout.. ein völlig neues System, revolutionär quasi. Da stellt sich halt doch immer wieder Frage, ob es heutzutage zu viel verlangt ist, seine Arbeit mit einer gewissen Freiheit zu erledigen (solange sie erledigt wird, ohne Frage!) anstatt dem Mitarbeiter irgendwelche sinnlosen Grenzen aufzuzeigen, die weder für Unternehmen, den Mitarbeiter noch für das Verhältnis Mitarbeiter<->Chef auch nur ansatzweise fördernd sind. In diesem Unternehmen wurde die Frage vorzüglich und sowohl eindeutig als auch einseitig beantwortet. Wünschen wir es ihm...?Samstag, 14. Juni 2008Eine weitere Folge aus der stets beliebten Reihe "Wie ich meine Führungsqualitäten raushängen lasse": Am Mittagstisch (und somit mit anderen Mitarbeitern) unterhalten sich zwei Personalverantwortliche. "Wo ist denn XYZ" "Der hat heute ein Bewerbungsgespräch" - kurze Pause - "Hm. Wünschen wir ihm viel Erfolg oder nicht?" "Ja, so 1-2 Monate können wir denn noch gebrauchen" - kurze Pause - "Aber dann kann er auch gehen"... Unnötig zu erwähnen, dass die beiden ursprünglich mal aus der Technik kommen (alternativ könnten es natürlich auch Hardcore Betriebswirtschaftler sein). Unabhängig davon, ob der Mitarbeiter gut ist und noch gebraucht wird, zeugt ein derartiges Verhalten vor anderen Mitarbeitern (die wohl zum Teil auch diesen beiden unterstellt waren) schon vor einer gewissen Selbstsicherheit und Arroganz im Umgang mit den eigenen Mitarbeitern. Dass sich sowas zum Boomerang entwickeln kann, ist wohl noch nicht angekommen. Lernende FirmaMontag, 19. Mai 2008... so der Titel eines Artikels in der aktuellen Brand Eins mit dem Schwerpunkt Bildung (Ausgabe 05/2008). Der Artikel berichtet von einer Unternehmensberatung, in der es statt Hierarchien und Management nur vollständige Transparenz gibt. Auslöser war, dass die beiden Gründer dieser Firma festgestellt haben, dass ihre Arbeit weniger entlohnt wurde, als die beiden Leasingverträge der Geschäftsführerautos kosteten, obwohl die beiden die einzige Arbeit leisteten. Und da die beiden Gründer sich nie großartig in Hierarchien wohlgefühlt haben (dass das ernst gemeint ist erkennt man wohl daran, wenn man sich an beiden Enden der Hierarchien nicht wohl fühlt), sind alle Menschen in ihrer Firma gleichwertig. Jeder weiss über die Verdienste des anderen bescheid (auch die Sekretärin), einige verdienen mehr als die Geschäftsführer - aber wieso auch nicht, wenn man mehr arbeitet? Interessante wie einfach Konzepte prägen das Unternehmen. Keine festen Büros, keine Anwesenheitspflicht, Aufträge werden nur angenommen, wenn sie wirklich interessant erscheinen, starker akademisch Kontext, die meisten Mitarbeiter sind mit Miteigentümer. Genau das, was in der eigenen Firma gelebt wird, wird auch nach außen beraten. Aufbauen von Wissen, Verteilen von Wissen, Abbauen von Schranken. Schon allein wegen dieses Artikels lohnt sich diese Ausgabe absolut. Ich hoffe schwer, dass sich in der nächsten Dekade derartige Konzepte etwas weiter verbreiten. Geschäftsführer ja, Bezahlung neinDienstag, 18. März 2008Zwischendurch streue ich ja gerne die ein oder andere Story aus meinem noch nicht allzu langen Arbeitsleben ein (zeitlich immer vom eigentlichen Ereignis distanziert, nachher versucht hier noch irgendwer Rückschlüsse zu ziehen...). Jetzt mal wieder was ganz interessantes. Da lese ich dieses wirklich geniale Jobangebot, für eine Firma Produktmanagement im Bereich Open Source zu machen, und habe mich dann da natürlich auch beworben. Wir hatten da also ein nettes Gespräch, ich würde gern was im Bereich Open Source machen, die suchten jemanden, der weiß wie Communities ticken, vor allem in der Open Source Szene und obendrein noch einen Hauch technischen Sachverstand besitzt, am besten dann aber noch mit betriebswirtschaftlichem Background (also, wenn die Stellenbeschreibung auf mich nicht passt, dann weiss ich es auch nicht). Denkste! Das zweite Gespräch verlief wesentlich kürzer und direkter. Man war bereit, mir innerhalb von ca. 2 Jahren die Geschäftsführung bei der Firma zu überlassen, bei der ich mich beworben hatte, weil der momentane Geschäftsführer gerade eine weitere Firma ausgegründet hatte und sich langsam aber sicher voll auf diese konzentrieren wollte. Der einzige Haken: das finanzielle Angebot war noch niedriger als alle bisherigen Angebote. Das aber dafür in einer süddeutschen Großsstadt, die für ihre günstigen Lebenshaltungskosten bekannt ist. Grund für das niedrige Angebot: Meine nicht vorhandene Berufserfahrung im Produktmanagement und durch Annehmen dieses Angebots zeige ich meinen Willen, dass ich diese Position auch wirklich will. Wow. Da schafft es jemand, meine etwa eine Dekade Erfahrung im Bereich Open Source unter den Tisch fallen zu lassen (zu dem Zeitpunkt hatte ich summa summarum maximal ein Jahr rein praktische Erfahrung in der Softwareentwicklung, die zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels meinen Fokus genossen hat) und behauptet dann eisenhart, ein niedriges Gehalt steigert meine Motivation, dass ich etwas erreichen will. Mitarbeitermotivation aus Führungssicht war mir halt schon immer ein Rätsel. Ich habe die Position dann auch nicht wirklich gewollt... Erst wenn alle zittern, führt man richtig...Freitag, 14. März 2008
Eine Freundin von mir arbeitet im öffentlichen, sozialen Bereich und war neulich auf einer Fortbildung für Leitungskräfte. Der Dozent vermittelte Führungsfähigkeiten bzw. sollte das eigentlich. Seine Definition von Führung war "Wenn das Gespräch der Runde verstummt, sobald man in einen Raum tritt, dann weiss man, dass man als Führung anerkannt ist" - willkommen in der Welt der Führung von vor 50 Jahren. Wer so denkt (und das auch noch anderen so vermittelt), gehört in meinen Augen direkt weggesperrt... ich habe allerdings in letzter Zeit in meinem Umfeld von einer Reihe von solchen Führungskräften gehört und werde da wohl mal langsam eine Serie rausmachen. Es ist wirklich immer noch grauenhaft, was sich in vielen Firmen abspielt. Vor allem ist es Gift für die Produktivität der Mitarbeiter, aber das scheint egal zu sein.
Neues Personal schnell akquiriertSonntag, 10. Februar 2008
Vorgestern ist mir mal wieder eine Absage einer Bewerbung per Mail ins Haus geflattert. Ich habe extra noch mal geschaut, wann ich die Bewerbung (doch schon per Email) abgeschickt hatte - das war der 25.06.2007. Respekt. Siebeneinhalb Monate. Ich schwöre, es war nicht der öffentliche Dienst, sondern die Bankenbranche. Witzig dann auch noch dieser Absatz der Mail:
Ihr Einverständnis vorausgesetzt, möchten wir Ihre Bewerbungsdaten in unserem Personalinformationssystem speichern, um Sie gegebenenfalls erneut ansprechen zu können. Wenn ich mal 3 Jahre am Stück arbeitslos bin, passt es ja vielleicht mit dem Timing. Ja, wat denn nun?Donnerstag, 6. Dezember 2007Auch, wenn ich momentan nicht auf der Suche bin, sind die Jobabteilungen auf Firmenhomepages doch immer wieder eine Klasse für sich. Zitat einer Homepage: als aufstrebendes und expandierendes Web Services - heute mit Bonus-Authentifizierungs-WSDonnerstag, 15. November 2007Hm. Ziel von Web Services (inzwischen schreibe ich es ja fast gebetsmühlenartig, weil es nie stimmt) ist ja die Interoperabilität. Neulich habe ich dann die neue Variant kennengelernt, wo es erst einen Webservice zum Einloggen mit login- und logout Methode gibt, und man daraufhin erst Zugriff auf einen zweiten Webservice erhält, wo man die eigentlichen Methoden der Geschäftslogik aufrufen kann. Das hätte man ja auch mit Sessions lösen können, war mein erster Gedanke. Komisch wird es dann allerdings erst, wenn man auf die WSDL Datei des zweiten Webservices nicht zugreifen darf, da "aus Sicherheitsgründen die Struktur der Datenbank" nicht offengelegt werden darf. Hauptsache, man nutzt dann Webservices, und nicht einfach irgendein beliebiges XML Format (ach halt, dann hätte man ja eine DTD beilegen müssen)... Die neuen UferDienstag, 23. Oktober 2007Mal wieder ein kurzer Status meinerseits, was ich gerade so mache. Zum einen bin ich unter der Woche abends meist unterwegs (wer braucht da schon Internet zu Hause?), zum anderen arbeite ich natürlich auch - falls die GDL gerade nicht streikt. Thematisch dreht sich mein Schwerpunkt im Moment um XML, RSS, Soap und Webservices mit Java (zum Beispiel für die Anbindung von Fremdsystemen). Nachdem ich die letzten Tage viel gelesen habe, muss ich sagen, dass die Materie ebenso interessant wie komplex ist und dass die Entwicklung da immer noch rasant voran schreitet. Alle Bücher die vor 3 Jahren geschrieben worden sind, sind nicht mehr wirklich aktuell. Auch im Java Bereich tut sich da noch eine Menge, wie zum Beispiel Annotations rein für Webservices (JSR 181). Außerdem scheint es eine Menge nützlicher Blogs (zum Beispiel derartige Artikel oder das Blog des Autors von Java ist auch eine Insel) zu geben, die noch in meinen Feed wandern müssen. Ich denke, da gibt es die Tage mal eine eigene Abteilung in den Links für. Soweit dazu, bis die Tage! Ausbilderschein nötig bei Diplomanden - ja oder nein?Donnerstag, 18. Oktober 2007
Heute kam das interessante Thema Ausbilderschein auf. Eigentlich ja nur eine Initiative der IHK, um ein wenig Geld zu machen, andererseits anscheinend notwendiges Übel, um ausbilden zu können. Drauf gekommen sind wir bei der Frage, ob man einen solchen Schein auch benötigt, wenn man Diplomarbeiten betreut. Die Antwort habe ich übrigens immer noch nicht, also falls sich hier jemand mit Arbeitsrecht auskennt, immer raus damit. Allerdings kann ich mich an die Antwort etwas annähern. Zum Einen gibt es wohl eine Befreiung von dieser Scheinpflicht bis zum 31.08.2008 - oder gar noch länger? Zum Anderen habe ich bei der IHK überhaupt keine Informationen gefunden... Ich werde diesen Post hier mal updaten, wenn ich mehr zum Thema weiss.
(Seite 1 von 2, insgesamt 21 Einträge)
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