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Nachdem kununu erst kürzlich mit dem „Fragen“-Feature eine neue Funktion vorgestellt hat, folgt nun bereits die nächste Neuerung auf der Plattform. Dabei handelt es sich dieses Mal allerdings nicht um ein öffentliches Modul, sondern ein SaaS-Tool (Software as a Service, also eine browserbasierte Lösung), das die Zusammenarbeit intern verbessern will. „kununu mood“ soll die Zufriedenheit der Mitarbeiter im Unternehmen messen und so schlussendlich auch steigern. Das webbasierte Angebot startet im November 2017 – wir haben schon einmal einen Blick auf die Funktionen geworfen.

Welche Funktionen bietet kununu mood?

Unter dem Leitbild „Zuhören. Diskutieren. Verbessern“ tauchen bei kununu mood wöchentlich voll automatisierte Umfragen auf, die verschiedene Aspekte der Arbeit im Team abdecken (in der Beta-Phase z. B. ganz klassisch „wie war deine Woche, was war gut, was nicht?“). Anschließend wird aus den Daten ein Reporting erstellt, das eine schnelle Übersicht über die aktuelle Stimmung im Unternehmen bzw. Team bietet. Bis Januar sollen dann wissenschaftliche Befragungen dazu kommen, die weniger offensichtlich auf das Befinden abzielen. Außerdem können Mitarbeiter über ein Diskussionsboard neue Themen-Vorschläge einbringen, sodass alle Ideen gesammelt und bewertet werden können. Insgesamt soll so mit möglichst geringem Aufwand ein effektives Feedback-Tool zur Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit geboten werden.

Das direkte Tochterunternehmen von kununu startet Ende November 2017 als Teil der Xing-Familie und kostet vier Euro (zzgl. MwSt.) monatlich pro Nutzer. Auf der Homepage kann man sich jetzt registrieren und das neue Tool 30 Tage kostenlos testen.

Welche Daten werden erhoben und was lässt sich damit anfangen?

Zum einen wird über die automatisierten Fragen ein Stimmungsbarometer für das eigene Unternehmen erstellt, anhand dessen der wöchentliche Verlauf der allgemeinen „Laune“ im Team verfolgt werden kann. So können Probleme schnell erkannt und möglichst aus dem Weg geschafft werden, auch wenn die Mitglieder eines Teams beispielsweise an verschiedenen Standorten bzw. im Home-Office sitzen. Über das Dikussionsboard ist es außerdem möglich, die Bedürfnisse und Ideen der Mitarbeiter permanent im Blick zu behalten, Themen entsprechend bewerten zu lassen und zu diskutieren. Auf lange Sicht wird der durch kununu mood errechnete Score auch bei kununu.com zu sehen sein, sodass man als potenzieller Bewerber nicht nur die Bewertungen von (nicht verifizierten) Ex-Mitarbeitern, sondern auch von aktuellen Mitarbeitern sehen kann.

Welche Alternativen gibt es zu kununu mood?

Der Ansatz von kununu mood ist definitiv nicht neu: Von der klassischen Mitarbeiterbefragung in Form von Fragebögen über regelmäßige interne Abstimmung bis hin zu spezieller Software und Onlineangeboten steht eine Vielzahl von Möglichkeiten bereit, die alle dasselbe Ziel verfolgen. Ab einer gewissen Unternehmensgröße ist regelmäßiges Feedback natürlich mit einem entsprechenden Zeitaufwand verbunden, der mit verschiedensten Tools eingedämmt werden soll. Das Online-Magazin t3n hat beispielsweise in einem Artikel diverse Angebote zur Mitarbeiterbefragung vorgestellt, die je nach Bedürfnis auf Deutsch oder Englisch sowie per Browser, App oder stationär verfügbar sind. kununu mood setzt wohl vor allem auf die Zeitersparnis durch bereits automatisch erstellte Umfragen.

Fazit

Mitarbeiter, die sich im Unternehmen wohl und wertgeschätzt fühlen, sind nicht nur nachweislich produktiver, sondern bleiben einer Firma auch länger erhalten und können als positive Markenbotschafter auftreten. Insofern können Tools wie kununu mood bei konsequenter und sinnvoller Nutzung einen wichtigen Teil zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Gerne geben wir Ihnen weitere Tipps, um die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter dauerhaft zu steigern!

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